Haltungsinformationen
Nassarius glans (Linnaeus, 1758)
Nassarius glans ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben eine große geografische Verbreitung. Sie bewohnen verschiedene Umgebungen von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern, hauptsächlich jedoch sind sie in tropischen und subtropischen Regionen anzutreffen.
Nassariidae kommen in flachen Gewässern der Gezeitenzone vor, manchmal als im Sand vergrabene Kolonien, wo sie sehr große Zahlen erreichen können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Die Tiere sind Aas- und Detritusfresser.
Die sehr dünne, glatte Schale von Nassarius glans ist eiförmig und konisch. Ihre Grundfarbe ist weißlich, mit mehr oder weniger dunkelroten Flecken. Die Spitze besteht aus acht Windungen, von denen die drei unteren glatt sind und die anderen fünf mit kleinen, leicht geschwungenen Längsfalten versehen sind. Die Außenlippe ist nach oben gewölbt, von der Mitte zur Basis hin dünner und in diesem Teil mit fünf konischen, spitzen Zähnen bestückt, von denen die untersten die längsten sind.
Nassarius glans ist überwiegend nachtaktiv auf Nahrungssuche unterwegs, die aus Aas besteht. Diese Schnecke scheint sich ausschließlich von Aas zu ernähren, Worms gibt "kein räuberisch" an. Sie ist nachts in Lagunenriffen zu finden. Tagsüber versteckt sie sich in Sandtaschen.
Synonyme:
Alectrion glans (Linnaeus, 1758) · unaccepted
Alectrion glans nipponensis Kuroda & Habe, 1971 · unaccepted
Buccinum lineatum Röding, 1798 · unaccepted (invalid: junior homonym of...)
Buccinum suturale Lamarck, 1822 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa intermedia Dunker, 1866 · unaccepted (invalid; not Forbes, 1844)
Nassa suturalis (Lamarck, 1822) · unaccepted > junior subjective synonym
Nassarius (Alectrion) glans (Linnaeus, 1758) · unaccepted
Nassarius glans nipponensis (Kuroda & Habe, 1971) · unaccepted
Nassarius glans suturale (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassarius suturalis (Lamarck, 1822) · unaccepted
Direct children (5)
Subspecies Nassarius glans glans (Linnaeus, 1758)
Subspecies Nassarius glans fenwicki Kilburn, 1972 accepted as Nassarius fenwicki Kilburn, 1972
Subspecies Nassarius glans nipponensis (Kuroda & Habe, 1971) accepted as Nassarius glans (Linnaeus, 1758)
Subspecies Nassarius glans particeps (Hedley, 1915) accepted as Nassarius particeps (Hedley, 1915) (unaccepted > superseded combination)
Subspecies Nassarius glans suturale (Lamarck, 1822) accepted as Nassarius glans (Linnaeus, 1758)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Nassarius glans ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben eine große geografische Verbreitung. Sie bewohnen verschiedene Umgebungen von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern, hauptsächlich jedoch sind sie in tropischen und subtropischen Regionen anzutreffen.
Nassariidae kommen in flachen Gewässern der Gezeitenzone vor, manchmal als im Sand vergrabene Kolonien, wo sie sehr große Zahlen erreichen können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Die Tiere sind Aas- und Detritusfresser.
Die sehr dünne, glatte Schale von Nassarius glans ist eiförmig und konisch. Ihre Grundfarbe ist weißlich, mit mehr oder weniger dunkelroten Flecken. Die Spitze besteht aus acht Windungen, von denen die drei unteren glatt sind und die anderen fünf mit kleinen, leicht geschwungenen Längsfalten versehen sind. Die Außenlippe ist nach oben gewölbt, von der Mitte zur Basis hin dünner und in diesem Teil mit fünf konischen, spitzen Zähnen bestückt, von denen die untersten die längsten sind.
Nassarius glans ist überwiegend nachtaktiv auf Nahrungssuche unterwegs, die aus Aas besteht. Diese Schnecke scheint sich ausschließlich von Aas zu ernähren, Worms gibt "kein räuberisch" an. Sie ist nachts in Lagunenriffen zu finden. Tagsüber versteckt sie sich in Sandtaschen.
Synonyme:
Alectrion glans (Linnaeus, 1758) · unaccepted
Alectrion glans nipponensis Kuroda & Habe, 1971 · unaccepted
Buccinum lineatum Röding, 1798 · unaccepted (invalid: junior homonym of...)
Buccinum suturale Lamarck, 1822 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa intermedia Dunker, 1866 · unaccepted (invalid; not Forbes, 1844)
Nassa suturalis (Lamarck, 1822) · unaccepted > junior subjective synonym
Nassarius (Alectrion) glans (Linnaeus, 1758) · unaccepted
Nassarius glans nipponensis (Kuroda & Habe, 1971) · unaccepted
Nassarius glans suturale (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassarius suturalis (Lamarck, 1822) · unaccepted
Direct children (5)
Subspecies Nassarius glans glans (Linnaeus, 1758)
Subspecies Nassarius glans fenwicki Kilburn, 1972 accepted as Nassarius fenwicki Kilburn, 1972
Subspecies Nassarius glans nipponensis (Kuroda & Habe, 1971) accepted as Nassarius glans (Linnaeus, 1758)
Subspecies Nassarius glans particeps (Hedley, 1915) accepted as Nassarius particeps (Hedley, 1915) (unaccepted > superseded combination)
Subspecies Nassarius glans suturale (Lamarck, 1822) accepted as Nassarius glans (Linnaeus, 1758)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater