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Nassarius gayii Schlamm-Schnecke, Aas-Schnecke

Nassarius gayii wird umgangssprachlich oft als Schlamm-Schnecke, Aas-Schnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Leslie Harris, USA

Nassarius gayii, Ilo, Peru 2022

Observations made by the Biodiversity Ilo team from the Florida Museum of Natural History (FLMNH) & the Natural History Museum of Los Angeles (NHMLA). Photos by Jessica Whelpley (FLMNH), Brittany Cummings (FLMNH), Leslie Harris (NHMLA), CC-BY-NC-SA, credit to Biodiversity-Ilo.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Leslie Harris, USA Leslie Harris, Natural History Museum of Los Angeles. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
15737 
AphiaID:
560213 
Wissenschaftlich:
Nassarius gayii 
Umgangssprachlich:
Schlamm-Schnecke, Aas-Schnecke 
Englisch:
Nassa Mud Snail, Scavenger Whelk 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Nassariidae (Familie) > Nassarius (Gattung) > gayii (Art) 
Erstbestimmung:
(Kiener, ), 1834 
Vorkommen:
Chile, Magellanstraße, Peru 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 100 Meter 
Größe:
1,4 cm - 1,7 cm 
Temperatur:
°C - 20°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Detritus (totes organisches Material), Karnivor (fleischfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Nassarius absconditus
  • Nassarius abyssicolus
  • Nassarius acuminatus
  • Nassarius acuticostus
  • Nassarius acutus
  • Nassarius adami
  • Nassarius agapetus
  • Nassarius alabasteroides
  • Nassarius albinus
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-05-12 23:15:04 

Haltungsinformationen

Nassarius gayii (Kiener, 1834)

Nassarius gayii ist eine Meeresschnecke aus der Familie der Nassariidae, die als Nassa-Schlammschnecken bezeichnet werden. Sie ist in Peru und Chile beheimatet.

Nassarius gayii ist wie die meisten Mitglieder ihrer Gattung ein Aasfresser. Das Gehäuse ist recht dick und robust. Die Farbe ist rotbraun. Man findet sie auf Sand-, Schlamm-, Kiesböden, in Gezeitentümpeln und in Verbindung mit Mytilus-Schichten, von den Gezeiteng bis zu einer Tiefe von 100 m. Sie ernährt sich von Aas und Detritus.

Synonyme:
Buccinum gayii Kiener, 1834 · unaccepted (original combination)
Nassa flammulata Preston, 1909 · unaccepted
Nassa nevilliana Preston, 1906 · unaccepted
Nassa rubricata Gould, 1850 · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. sealifebase (en). Abgerufen am 11.05.2023.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 11.05.2023.
  3. WoRMS (en). Abgerufen am 11.05.2023.

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Allgemein


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