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Polycera onomqhele Kronen Hörnchenschnecke

Polycera onomqhele wird umgangssprachlich oft als Kronen Hörnchenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town

Polycera onomqhele, long beach, Simon's Town, Cape Town, 7975, South Africa 2025 (CC-BY-SA)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17681 
AphiaID:
1874087 
Wissenschaftlich:
Polycera onomqhele 
Umgangssprachlich:
Kronen Hörnchenschnecke 
Englisch:
Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Doridida (Ordnung) > Polyceridae (Familie) > Polycera (Gattung) > onomqhele (Art) 
Erstbestimmung:
Toms, Pola, von der Heyden & Gosliner, 2026 
Vorkommen:
Endemische Art, Süd-Afrika 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend), Moostierchen (Bryozoen), Nahrungsspezialist 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-27 12:46:40 

Haltungsinformationen

Polycera onomqhele Toms, Pola, von der Heyden & Gosliner, 2026

Im Jahr 2026 wurden 3 neue Polycera Arten aus Südafrika beschrieben(Übersetzt aus dem Englischen):" Ein königlicher Fund in Afrika: Fünf gekrönte Nacktschneckenarten (Nudibranchia: Polyceridae) wurden mithilfe integrativer Taxonomie aus dem gemäßigten südlichen Afrika wiederentdeckt."

Die im Nordostatlantik beheimateten Nacktschnecken der Gattung Polycera haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erfahren, die Vertreter im südlichen Afrika sind jedoch noch nicht ausreichend erforscht. In einer Studie aus 2026 wurde die Gattung entlang der Süd- und Südwestküste des südlichen Afrikas anhand molekularer und morphologischer Daten untersucht.

Es wurden drei neue Polycera Arten beschrieben: Polycera namaquae, Polycera enesithsaba und Polycera onomqhele, zusätzlich zu den bereits beschriebenen Arten Polycera capensis und olycera hedgpethi.

Es wurden Variationen im äußeren Erscheinungsbild innerhalb der untersuchten Arten aufgezeigt und damit die Bedeutung genetischer Daten für die Artbestimmung und -beschreibung unterstruchen.

Molekulare Befunde stützen die Hypothese, dass Polycera hedgpethi nach Südafrika eingeschleppt wurde, wahrscheinlich von der nordöstlichen Pazifikküste. Alle anderen Arten weisen hingegen enge Verwandtschaftsverhältnisse zu Arten aus dem Nordostatlantik auf, deren biogeografische Verbindungen eher über die Hemisphären hinweg reichen als innerhalb einer Hemisphäre.

Typuslokalität zur Beschreibung von Polycera onomqhele ist die False Bay, Südafrika, wo die kleine Hörnchenschnecke endemisch ist.

Etymologie: Der Artname „onomqhele“ leitet sich von „umnenke onomqhele“ ab, was in der isiZulu-Sprache „Schnecke mit Krone“ bedeutet. Dies bezieht sich auf die kronenförmige Gestalt der Kiemen und ihrer mit goldgelben Pigmenten geschmückten, extrabranchialen Anhängsel.

Ihr besonderes Kennzeichen sind verstreute gelbe Flecken.

Mitglieder der Gattung ernähren sich als Nahrungsspezialisten von Moostierchen. Über die genaue Nahrung von Polycera onomqhele ist leider nichts bekannt.

Verwechslungsmöglichkeit besteht anderen Polycera Arten aus Südafrika, die als Polycera enesithsaba,Polycera namaquae und Polycera capensis.

Hinweis: Formals als Polycera sp -c geführt. In 2026 beschrieben als Polycera onomqhele.

Weiterführende Links

  1. link.springer (en). Abgerufen am 27.03.2026.

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