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Siphamia randalli Randalls Kardinalbarsch

Siphamia randalli wird umgangssprachlich oft als Randalls Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Richard Winterbottom, Kanada

Foto: Cook Bay, Moorea, Gesellschaftsinseln, Französisch-Polynesien

/ Holotyp
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Richard Winterbottom, Kanada

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14859 
AphiaID:
712705 
Wissenschaftlich:
Siphamia randalli 
Umgangssprachlich:
Randalls Kardinalbarsch 
Englisch:
Randall´s Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Kurtiformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Siphamia (Gattung) > randalli (Art) 
Erstbestimmung:
Gon & Allen, 2012 
Vorkommen:
Cookinseln, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Moorea 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 3,3cm 
Temperatur:
27.5°C - 27.9°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-06-02 10:37:50 

Haltungsinformationen

Siphamia randalli ist eine Art der Strahlenfische aus der Familie der Kardinalfische (Apogonidae).
Der wissenschaftliche Name der Art wurde 2012 von Gon & Allen erstmals gültig veröffentlicht.

Fotos lebender Kardinalbarsche dieser Art fehlen genauso wie Details über die Biologie des Fischs.

Diese Art wird zu Ehren von Dr. John E. Randall (* 22. Mai 1924 – 26. April 2020 †) aus Honolulu, Hawaii'i, für seine zahlreichen und bemerkenswerten Beiträge zu unserem Wissen über die Taxonomie der Rifffische randalli genannt. Jack, wie er von Freunden und Kollegen genannt wird, ist eine echte Inspiration für alle Ichthyologen

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 02.06.2022.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 02.06.2022.

Bilder

Männlich


Allgemein


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