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Siphamia cuneiceps Kardinalbarsch

Siphamia cuneiceps wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Glen Whisson, Aqua Research and Monitoring Services, Australien

Foto: Mangles Bay, Rockingham, West-Australien

/ Februar 2020
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Glen Whisson, Aqua Research and Monitoring Services, Australien . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14408 
AphiaID:
277696 
Wissenschaftlich:
Siphamia cuneiceps 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Wedgehead Siphonfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Kurtiformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Siphamia (Gattung) > cuneiceps (Art) 
Erstbestimmung:
Whitley, 1941 
Vorkommen:
Korallenmeer (Ost-Australien), New South Wales (Ost-Australien), Östlicher Indischer Ozean, Queensland (Ost-Australien), Süd-Australien, West-Australien 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
4 cm - 5 cm 
Temperatur:
21.3°C - 28.9°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-01-22 19:12:39 

Haltungsinformationen

Siphamia cuneiceps ist ein maulbrütender Kardinalbarsch, der in Seegrasbetten und Kelp-Riffen zuhause ist.

Der Barsch ist silbrig braun, kupferfarben, oft mit rötlichen breiten Streifen mittig-lateral und weiß unten am Hinterleib, an deren Unterseite ein schwärzlicher basicaudaler Fleck gut zu erkennen ist.
Der Fischkörper ist mit kleinen bräunlichen Punkten übersät, der Barsch hat einen deutlich verlängerten Körper und eine spitze Schnauze, wobei der Unterkiefer über den Oberkiefer hinausragt.
Der Art fehlen außerdem ausgeprägte Kiemenräusendornen am oberen Ende des ersten Kiemenbogens.

Die Maulbrütung wird ausschließlich von den Männchen durchgeführt.

Synonym: Siphamia cuniceps Whitley, 1941

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Cardinalfishes of the World by Rudie H. Kuiter (en). Abgerufen am 22.01.2022.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 22.01.2022.
  3. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 22.01.2022.
  4. Fotohomepage Glem Whisson (en). Abgerufen am 22.01.2022.
  5. World Register of Marine Species (WoRMS) (multi). Abgerufen am 22.01.2022.

Bilder

Allgemein


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