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Siphamia papuensis Kardinalbarsch

Siphamia papuensis wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11971 
Wissenschaftlich:
Siphamia papuensis 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Siphamia (Gattung) > papuensis (Art) 
Erstbestimmung:
Gon, Allen, Erdmann & Gouws, 2014 
Vorkommen:
Endemische Art, Java, Papua Barat, Raja Ampat, Seramsee 
Meerestiefe:
50 - 72 Meter 
Größe:
1,46 cm - 3,00 cm 
Temperatur:
26°C - 27,5°C 
Futter:
Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-02-15 18:35:47 

Haltungsinformationen

Ähnliche Art: Siphamia argentea (Lachner,1953)

Siphamia papuensis ist eine neu entdeckte Art Siphamia-Kardinalbarschs mit einem gestreiften Lichtorgan, siehe gelbliche Linie auf der Bauchunterseite der Tiere.
Das Leuchtorgan ist bei Männchen deutlich kürzer als bei Weibchen, allerdings ist noch immer unklar, wofür das Leuchtorgan genutzt wird, vielleicht um fressbares Zooplankton anzulocken, oder um eine Paarbildung zu erleichtern, oder nur zu Orientierung der nachtaktiven Tiere in der Dunkelheit.

Der Körper dieser Art ist hell, halbtransparent, mit etwa 7 Gruppen dunkler Punkte in unregelmäßiger vertikaler Ausrichtung; die vorderen Punkte können wie flache, nach vorne gerichtete Grätenmarkierungen erscheinen und dazu neigen, teilweise zu verschmelzen.

Der Kopf ist mit einer variablen Anzahl von schwarzen Punkten am Maul versehen, ebenso unter dem Auge und auf der Kiemenabdeckung.
Die Punkte an Wange werden ventral größer, wodurch der untere Wangenteil schwärzlich wirkt.
Auf dem Kopf sind mehrere irisierenden Silberflecken unterschiedlicher Größe und Form zu erkennen, die sich von knapp hinter dem Auge bis zu Wange.
Die obere Hälfte bis zu zwei Drittel der Augen sind gelblich-grün.

Über den Körper und Oberkopf der Tiere sind kleine, schwache orangefarbene Punkte verteilt, sowie ein schwacher orangefarbener Punkt an der Basis der Dornen und Strahlen der Rückenflossen.

Die Flossen sind meist blass, aber die ersten Rückenflossenstacheln manchmal mit gelblich-grüner Färbung und die Beckenflossen mit dunklen Punkten am Ansatz.

Ähnliche Art: Siphamia argentea (Lachner,1953)


Gon, Ofer, Allen, Gerald R., Erdmann, Mark V., & Gouws, Gavin. (2014, December 31). FIGURE 1 in A new species of the cardinalfish genus Siphamia (Perciformes, Apogonidae) from West Papua, Indonesia. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.226131Ähnliche Art: Siphamia argentea (Lachner,1953)https://www.meerwasser-lexikon.de/?show=galerie&galerieID=57649&galerieCode=5c65874a160cf

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