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Dascyllus melanurus Schwarzschwanz-Preussenfisch

Dascyllus melanurus wird umgangssprachlich oft als Schwarzschwanz-Preussenfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
108 
Wissenschaftlich:
Dascyllus melanurus 
Umgangssprachlich:
Schwarzschwanz-Preussenfisch 
Englisch:
Blacktail humbug 
Kategorie:
Riffbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacentridae (Familie) > Dascyllus (Gattung) > melanurus (Art) 
Erstbestimmung:
Bleeker, 1854 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Indonesien, Japan, Korallenmeer, Mikronesien, Neuguinea, Neukaledonien, Palau, Philippinen, Salomon-Inseln, Vanuatu, West-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 68 Meter 
Größe:
bis zu 8cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2006-05-11 13:49:16 

Haltungsinformationen

Bleeker, 1854

Auch als Vierstreifen-Preussenfisch bekannt.

Info von Helmut Strutz:
Preußenfische gehören zu den ausgezeichnet haltbaren Korallenfischen und werden oft als Anfängerfische empfohlen.
Wenn man mit der Aggressivität der Fische leben kann, dann sind es wirklich Anfängerfische.
Allerdings haben gerade die Neueinsteiger immer wieder den Wunsch nach neuen Fischen und dann geht der Ärger los.
Dascyllus-Arten haben die Angewohnheit, Neuankömmlinge gnadenlos zu jagen, wenn diese nicht zu groß sind.
Bauchschmerzen bereitet mir immer wieder die Aussage in der Literatur, daß Preußenfische Schwarmfische sind.
Das stimmt meiner Erfahrung nach nicht!
Wenn man die Tiere im Riff beobachtet, dann kann man sie in großen Gruppen in Acropora- oder Milleporakorallen beobachten.
Ich würde diese Gruppen als Zweckgemeinschaft bezeichnen, die dem Schutz vor Freßfeinden dient.
Bei der geringsten Gefahr verschwinden die Fische in der Koralle.
Im Aquarium merken sie sehr schnell, daß Feinde fehlen und schwimmen dann durch das ganze Aquarium.
Genau dann schaffen sich die Männchen (sind etwas größer als die Weibchen) eigene Reviere.
Meiner Erfahrung nach reicht ein 600 Liter fassendes Aquarium für zwei Männchen, aber die dazugehörigen Weibchen werden unbarmherzig zwischen den Revieren gejagt.
Meistens ist dann noch ein Weibchen stärker als das zweite und dessen Tod nur eine Frage der Zeit.
Ich rate deshalb zum Erwerb nur zweier Tiere. Aus denen wird ein Paar und man muss nicht unnötig über den Tod der überzähligen Fische trauern.
Das Paar laicht dann auch regelmäßig ab.
Über eine erfolgreiche Aufzucht der Larven ist mir aber nichts bekannt.

Synonym:
Pomacentrus onyx De Vis, 1884

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Pomacentridae (Family) > Dascyllus (Genus) > Dascyllus melanurus (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Freda am 18.01.14#5
Ich pflege 2 dieser Kerlchen seit ca. einem Jahr. Sie sind recht friedlich, fressen jegliches Futter und wachsen prima. Neuen Fischen begegnen sie sehr ruppig durch drohen und verjagen. Dabei sind von dem größeren der Beiden deutliche Drohlaute zu hören. Ich würde bei Besatz mit kleineren Fischen, ihn erst als letzten ins Aquarium einziehen lassen.
MieZe am 05.02.10#4
ich halte diese tiere jetzt schon seit fast 6 monaten und ich habe immer noch kein agressives verhalten gegenüber artgenossen festgestellt. wichtig meiner meinung nach ist es sie mehrmals täglich mit kleineren mengen zu füttern, so das keine nahrungskonkurenz entsteht, was fische gerne mal agressiv werden lässt.
MieZe am 21.09.09#3
ich habe 4 von den quirligen freunden in meinem becken und sie vertragen sich untereinander super und sind eher schüchtern als das sie agressiv wirken ^^ verteilen sich gut im becken und es sieht aus als hätten sich schon 2 pärchen gebildet ^^
und vor allem sind die sehr schön anzusehen!
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