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Dascyllus abudafur Preussenfisch

Dascyllus abudafur wird umgangssprachlich oft als Preussenfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Foto: La Réunion, Westlicher Indischer Ozean
belästigt einen juvenilen Gelbbraunen Kofferfisch (Ostracion cubicus)
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers François Libert Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
11968 
AphiaID:
1328244 
Wissenschaftlich:
Dascyllus abudafur 
Umgangssprachlich:
Preussenfisch 
Englisch:
Indian Ocean Humbug, Indian Ocean Humbug Damselfish 
Kategorie:
Riffbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacentridae (Familie) > Dascyllus (Gattung) > abudafur (Art) 
Erstbestimmung:
(Forsskål, ), 1775 
Vorkommen:
Bali, Bandasee, Bismarck Archipel, Borneo (Kalimantan), Cebu (Philippinen), Fidschi, Flores, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Golf von Akaba, Guam, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kenia, Kleine Sundainseln, Komodo, La Réunion, Lombok, Malediven, Maskarenen, Moorea, Mosambik, Neuguinea (Westneuguinea & Papua-Neuguinea), Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Sansibar, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Sulusee, Sunda Shelf, Tahiti, Taiwan, Thailand, Togian-Inseln, Tuamotu-Archipel 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 6,4cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-03-20 12:37:50 

Haltungsinformationen

In der biologischen Nomenklatur wird der Begriff "Synonym" für verschiedene wissenschaftliche Namen für ein einzelnes Taxon verwendet, sprich z.B. zwei oder mehrere lateinische Namen für ein und dieselbe Art.
Dies war auch bei Dascyllus aruanus (Linnaeus, 1758) der Fall.

Die Wissenschaftler Philippe Borsa, Andrianus Sembiring, Cécile Fauvelot, Wei-Jen Chen untersuchten Tiere der Art Dascyllus aruanus (Linnaeus, 1758) aus verschiedenen martinen Habitiaten und analysierten die Genome der Tiere.
Die Wisseschaftler widerlegten, dass die bisherige räumliche Trennung von Dascyllus aruanus in eine indische und eine pazifische Population, wie frühere Untersuchungen nahegelegt hatten, nicht den Tatsachen entsprachen.

Neben den genetischen Unterschieden waren auch unterschiedliche Pigmentierungsmuster im äußeren Erscheinungsbild (Phänotyp) der beiden Arten zu erkennen, ein Kriterium, das für Taxonomen, die an Rifffischen arbeiten, von großer Bedeutung ist.
Der Dreibinden-Preußenfisch Dascyllus aruanus unterscheidet sich Dascyllus abudafur durch eine graue bis schwarze Schwanzflossenbasis, die beim Dreibinden-Preußenfisch weiß ist!

Der Studie folgenden wird Dascyllus aruanus (Linnaeus, 1758) als "Pacific Ocean sibling" und Dascyllus abudafur als "Indian-Ocean humbug damselfish" bezeichnet.

Der Artname "abudafur" geht auf den schwedisch/finnischen Naturkundler Peter Forsskål zurück, der die neue Art aus dem Roten Meer als "Chaetodon abu dafur " bezeichnete.

Es ist folglich mehr als wahrscheinlich, dass inzwischen beide Arten in unseren Heimaquarien schwimmen!

Optisch sehr ähnliche Arten:
Dascyllus aruanus (Linnaeus, 1758)
Dascyllus melanurus (Bleeker, 1854)

Synonym: Chaetodon abudafur Forsskål, 1775

Bilder

Adult

Foto: La Réunion, Westlicher Indischer Ozean
1

Juvenil (Jugendkleid)


Semiadult


Allgemein


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