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Oxycheilinus unifasciatus Banderolen-Prachtlippfisch

Oxycheilinus unifasciatus wird umgangssprachlich oft als Banderolen-Prachtlippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
8881 
AphiaID:
278002 
Wissenschaftlich:
Oxycheilinus unifasciatus 
Umgangssprachlich:
Banderolen-Prachtlippfisch 
Englisch:
Ringtail Maori Wrasse, Ail-band Maori, Tail-band Maori-wrasse, Whiteband Maori Wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Oxycheilinus (Gattung) > unifasciatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Streets, ), 1877 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Brunei Darussalam, China, Cookinseln, Französisch-Polynesien, Hawaii, Hong Kong, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kokos-Keelinginseln, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Raja Ampat, Rapa, Samoa, Sulawesi, Taiwan, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vietnam, Weihnachtsinsel  
Meerestiefe:
1 - 161 Meter 
Größe:
bis zu 46cm 
Temperatur:
15°C - 28°C 
Futter:
Garnelen, Kleine Fische, Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Seesterne, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2015-10-24 20:53:19 

Haltungsinformationen

(Streets, 1877)

Der Banderolen-Prachtlippfisch ist ein rötlich bis violett-braun gefärbter Lippfische mit einem weißen Band auf dem Schwanzstiel.
Männchen tragen ein deutliches, weißliches bis gräuliches Band auf dem Kiemendeckel hinter dem Auge, dass von einem orangefarbenen bis braunen Rand eingefasst ist.
Auf den Wangen des Tiers zeigen sich feinen, schrägverlaufende Linien.

Adulte Lippfische kommen überwiegend solitär in korallenreichen Gebieten, klaren Lagunen und Aussenriffe in einer Tiefenverbreitung von 1 bis 160 Metern vor.
Der Lippfisch "schwebt" dabei oft über dem Meeresboden und sucht emsig nach Futtertieren.

Juvenile Lippfische hingegen verstecken sich in Weichkorallen und Hydrozoen.

Aufgrund der reichen Palette an Futtertieren ist dieser Lippfisch für Riffaquarien nicht geeignet, da er das Becken leerfressen würde.

In großen Fischaquarien ist der Lippfisch gut haltbar, benötigt aber eine fleischige Ernährung aus angereicherten Muscheln und Muschelfleisch , kleinen Schnecken, Mysis und angereicherten Artemia, dies zwei bis drei Mal täglich.

Der erwachsene Lippfisch ist sehr robust, kann im Aquarium im Laufe der Zeit ein recht aggressives Verhalten entwickeln.

Der Banderolen-Prachtlippfisch muss in vielen Gegenden auch als Speisefisch herhalten, allerdings sind Berichte über die Ciguatera-Fischvergiftung bekannt.

Synonym:
Cheilinus unifasciatus Streets, 1877

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Labroidei (Suborder) > Labridae (Family) > Oxycheilinus (Genus) > Oxycheilinus unifasciatus (Species)

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)

1

Männlich

1

Allgemein

1

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