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Octopus vulgaris Gemeiner Krake

Octopus vulgaris wird umgangssprachlich oft als Gemeiner Krake bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
811 
Wissenschaftlich:
Octopus vulgaris 
Umgangssprachlich:
Gemeiner Krake 
Englisch:
Common Octopus 
Kategorie:
Tintenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Octopoda (Ordnung) > Octopodidae (Familie) > Octopus (Gattung) > vulgaris (Art) 
Erstbestimmung:
Cuvier, 1797 
Vorkommen:
Europäische Gewässer, Kenia, Komoren, Madagaskar, Mittelmeer, Rotes Meer, Süd-Afrika, Tansania, Zirkumglobal 
Größe:
120 cm - 130 cm 
Temperatur:
18°C - 23°C 
Futter:
Garnelen, Kleine Fische, Krabben, Nahrungsspezialist, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-05-07 11:43:28 

Haltungsinformationen

Cuvier, 1797

Einrichtung: Werden Kraken in ein normales Korallenriffaquarium eingesetzt, fressen sie alle nicht sessilen Tiere auf!
Ein speziell auf den Kraken angepasstes Artenbecken ist auch deshalb zu empfehlen!
Es sollte mit vielen Steinen, Höhlen und Spalten als Versteckmöglichkeiten eingerichtet sein.

Beleuchtung: gedämpfte Beleuchtung.

TIPP: Der Krake wird groß und kräftig.
Darum empfiehlt es sich, das Becken unbedingt gut abzudecken und die Abdeckung zu beschweren!

Bemerkung von Joe: Zur Hälterung sei noch bemerkt, dass der Krake durch Öffnungen kriechen kann, die so groß sind, dass gerade sein Auge hindurchpasst.
Wichtig ist, JEDE Flucht aus dem Aquarium unmöglich zu machen.

Futter: Neu eingesetzte Tiere fressen oft nur lebendes Futter wie Garnelen und kleine Fische. Später fressen sie auch: Herz- und Miesmuscheln, Schnecken, Krebse, Sandaal und Tintenfisch.
Nicht mit den Händen füttern – immer mit der Futterzange!

Kraken sind sehr intelligente Tiere, sie erkennen bereits nach kurzer Zeit, woher ihr Futter kommt und greifen mit ihren Armen gierig danach.
Wenn sie mit der Hand gefüttert werden, besteht die Gefahr, dass sie die Hand oder auch nur einen Finger für Futter halten...

Krankheiten: sind selten.

Was tun, wenn der Octopus seine Tinte im Aquarium ausgestoßen hat?
Das geschieht äusserst selten (nämlich nur dann, wenn sich der Krake sehr aufgeregt hat).
Wenn, dann sollte jedoch sofort mit einer guten Kohle gefiltert werden!

Kraken sind keine Anfängertiere!!!

Synonyme:
Octopus albus Rafinesque, 1814
Octopus americanus Montfort, 1802
Octopus americanus Froriep, 1806
Octopus bakerii d'Orbigny, 1826
Octopus bitentaculatus Risso, 1854
Octopus brevitentaculatus Blainville, 1826
Octopus cassiopea Gray, 1849
Octopus cassiopeia Gray, 1849
Octopus coerulescentes Fra Piero, 1895
Octopus eudora Gray, 1849
Octopus geryonea Gray, 1849
Octopus heteropus Rafinesque, 1814
Octopus maculatus Rafinesque, 1814
Octopus moschatus Rafinesque, 1814
Octopus niger Risso, 1854
Octopus niger Rafinesque, 1814
Octopus octopodia Tryon, 1879
Octopus pilosus Risso, 1826
Octopus rabassin Risso, 1854
Octopus ruber Rafinesque, 1814
Octopus sinensis d'Orbigny, 1834
Octopus tetradynamus Rafinesque, 1814
Octopus tritentaculatus Risso, 1854
Octopus troscheli Targioni-Tozzetti, 1869
Octopus troschelii Targioni-Tozzetti, 1869
Octopus tuberculatus Targioni-Tozzetti, 1869
Octopus tuberculatus Blainville, 1826
Sepia octopus Gmelin, 1791
Sepia polypus Oken, 1815
Sepia rugosa Bosc, 1792

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Cephalopoda (Class) > Coleoidea (Subclass) > Octopodiformes (Superorder) > Octopoda (Order) > Incirrata (Suborder) > Octopodoidea (Superfamily) > Octopodidae (Family) > Octopus (Genus) > Octopus vulgaris (Species)

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Regina S. am 02.09.06#1
Wenn man einen Kraken halten möchte, muß man sich eigentlich nur bewußt machen, daß das Becken groß genug ist (bei vulgaris würde ich sagen min. 600 l), mit einer guten Filterung, Abschäumung versehen und das Becken absolut ausbruchsicher ist.Auch muß er leider allein gehalten werden, denn alles was ihn nicht frisst, frisst er. :)
Diese Tiere brauchen viel Beschäftigung und Abwechslung. Ich hielt einen kleinbleibenden Tropischen zuhause, er wurde leider nur 10 Mon. alt.
Am Ende war er sehr lustlos und interessierte sich für nichts mehr.Es ist bekannt, daß Oktopoden in Gefangenschaft meist nicht älter als 1 Jahr werden.
Ich hatte Caulerpa-Algen im Becken um die Wasserqualität zu verbessern, ich machte 2 mal im Monat einen kl. Wasserwechsel und meine Wasserwerte waren optimal.Ab und zu kaufte ich ihm Black Mollies. Wenn ich 1-2 Tiere einsetzte, tötete er diese und frass sie sofort. einmal kaufte ich mehr, er biss jedem einmal in die Kehle und ließ sie dann qualvoll sterben. Fazit: Nur immer ein Tier füttern!
Die Tiere sind sehr intelligent und wenn man sie wirklich jeden Tag mit neuen Spielzeugen beschäftigt,(Hamsterlabyrinth, Tupper-/Dosen,Lego, Playmobil),abwechslungsreich ernährt, dann werden sie tolle "Freunde", nur leider über eine viel zu kurze Zeit.
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