Haltungsinformationen
Aegires exeches Fahey & Gosliner, 2004
Der Artname "exeches" ist Latein und bedeutet "hervorstehend", was sich auf die deutlich hervorstehenden Anhängsel am Körper von Aegires exeches bezieht.
Der Rücken ist vollständig mit zahlreichen, zusammengesetzten Höckern bedeckt, die länglich und zunächst leicht schmaler sind, bevor sie sich zu abgeflachten, plattenartigen Spitzen verjüngen. Die Grundfarbe variiert von weiß bis hellbraun. Bei hellbraunen Exemplaren weisen die Höckerspitzen lediglich dunkle Flecken auf. Die Rhinophoren sind sehr lang und bestehen aus zwei Haupthöckern auf der Vorderseite, zwei kürzeren Höckern auf der Rückseite und dazwischenliegenden, deutlich kleineren Höckern. Die Rhinophoren sind für Aegires ungewöhnlich, da sie zweigeteilte Spitzen besitzen. Auch die Lamellenschutzanhängsel bestehen aus aufwendig gestalteten Höckern. Die Lamellenblätter sind sehr klein und unscheinbar.
Aegires exeches ist von den Marshallinseln durch mindestens 22 Exemplare bekannt, die alle im Enewetak-Atoll gefunden wurden. Sie lebten in Lagunenriffen und Felsnadeln in Tiefen von 4 bis 11 Metern. Bis auf ein Exemplar befanden sie sich unter Felsen; die einzige Ausnahme war ein Fund an der Wand einer kleinen Höhle. Sechzehn Exemplare wiesen eine Länge von 3 bis 11 mm auf.
Die Art Aegires exeches wurde erstmals 2004 von Fahey & Gosliner im Enewetak-Atoll auf den Marshallinseln nachgewiesen.
Äußerlich ähnelt Aegires exeches am ehesten Aegires punctilucens (d'Orbigny, 1837) aus dem Mittelmeerraum. Es gibt jedoch sowohl äußere als auch innere Unterschiede, die diese beiden Arten voneinander unterscheiden. Äußerlich unterscheiden sich Aegires exeches am deutlichsten in Körperform, Rhinophorenspitzen, Kiemenschutzstruktur und Tuberkelanordnung. Der Körper ist sehr langgestreckt mit extrem erhabenen, pilzförmigen Tuberkeln, die eine abgeflachte Spitze aufweisen und den Rücken vollständig bedecken. Die Rhinophoren dieser Art besitzen zweigeteilte Spitzen. Die Kiemenschutzstruktur ist sehr komplex und gelappt. Keines dieser Merkmale findet sich bei Aegires exeches.
Aegires exeches iernährt sich als Nahrungsspezialist von bestimmten Kalkschwämmen. Auf den Marshall Inseln wurde Aegires exeches beim fressen eines grauen Gitterkalkschwammes der Gattung Clathrina beobachtet und fotografiert.
Der Artname "exeches" ist Latein und bedeutet "hervorstehend", was sich auf die deutlich hervorstehenden Anhängsel am Körper von Aegires exeches bezieht.
Der Rücken ist vollständig mit zahlreichen, zusammengesetzten Höckern bedeckt, die länglich und zunächst leicht schmaler sind, bevor sie sich zu abgeflachten, plattenartigen Spitzen verjüngen. Die Grundfarbe variiert von weiß bis hellbraun. Bei hellbraunen Exemplaren weisen die Höckerspitzen lediglich dunkle Flecken auf. Die Rhinophoren sind sehr lang und bestehen aus zwei Haupthöckern auf der Vorderseite, zwei kürzeren Höckern auf der Rückseite und dazwischenliegenden, deutlich kleineren Höckern. Die Rhinophoren sind für Aegires ungewöhnlich, da sie zweigeteilte Spitzen besitzen. Auch die Lamellenschutzanhängsel bestehen aus aufwendig gestalteten Höckern. Die Lamellenblätter sind sehr klein und unscheinbar.
Aegires exeches ist von den Marshallinseln durch mindestens 22 Exemplare bekannt, die alle im Enewetak-Atoll gefunden wurden. Sie lebten in Lagunenriffen und Felsnadeln in Tiefen von 4 bis 11 Metern. Bis auf ein Exemplar befanden sie sich unter Felsen; die einzige Ausnahme war ein Fund an der Wand einer kleinen Höhle. Sechzehn Exemplare wiesen eine Länge von 3 bis 11 mm auf.
Die Art Aegires exeches wurde erstmals 2004 von Fahey & Gosliner im Enewetak-Atoll auf den Marshallinseln nachgewiesen.
Äußerlich ähnelt Aegires exeches am ehesten Aegires punctilucens (d'Orbigny, 1837) aus dem Mittelmeerraum. Es gibt jedoch sowohl äußere als auch innere Unterschiede, die diese beiden Arten voneinander unterscheiden. Äußerlich unterscheiden sich Aegires exeches am deutlichsten in Körperform, Rhinophorenspitzen, Kiemenschutzstruktur und Tuberkelanordnung. Der Körper ist sehr langgestreckt mit extrem erhabenen, pilzförmigen Tuberkeln, die eine abgeflachte Spitze aufweisen und den Rücken vollständig bedecken. Die Rhinophoren dieser Art besitzen zweigeteilte Spitzen. Die Kiemenschutzstruktur ist sehr komplex und gelappt. Keines dieser Merkmale findet sich bei Aegires exeches.
Aegires exeches iernährt sich als Nahrungsspezialist von bestimmten Kalkschwämmen. Auf den Marshall Inseln wurde Aegires exeches beim fressen eines grauen Gitterkalkschwammes der Gattung Clathrina beobachtet und fotografiert.






Michael Eisenbart