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Goniopora fruticosa Margeritenkoralle

Goniopora fruticosa wird umgangssprachlich oft als Margeritenkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
662 
AphiaID:
288272 
Wissenschaftlich:
Goniopora fruticosa 
Umgangssprachlich:
Margeritenkoralle 
Englisch:
Flower Pott 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Poritidae (Familie) > Goniopora (Gattung) > fruticosa (Art) 
Erstbestimmung:
Saville-Kent, 1891 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Indonesien, Indopazifik, Philippinen 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-05-09 01:24:20 

Haltungsinformationen

Goniopora fruticosa
Saville-Kent, 1893

Allgemeines:
Margeritenkorallen, wie zum Beispiel Alveopora und Goniopora, erfeuen sich seit vielen Jahren einer hohen Beliebheit in der Aquarienpflege.
Der Hauptunterschied der beiden Arten:
Alveopora-Polypen haben 12 Tentakel, Goniopora-Polypen hingegen 24 Tentakel.

Sie sind zum Teil gut haltbar und lassen sich dann oftmals auch gut vermehren.

Sicherlich sind nicht alle Arten gleich über einen Kamm zu scheren, manche gelten auch heute noch als schwierig.
Dennoch, mit den vielen Zusatzmitteln, die wir heute haben, und der entsprechenden Fütterung, ist es einfacher als früher.

Wir wissen, dass viele einen Teil der Ernährung über das Licht decken, aber so richtig fit und von Wachstum geprägt sind dann die Arten, die auch Verwertbares aus dem Wasser filter können.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Arten denen Staubfutter (planktonisches) zugegeben wird, besser wachsen und auch besser stehen.

Gonioporas und Alveoporas sollten eine bewegte aber niemals direkte Strömung bekommen.
Sie gehen sonst nicht mehr auf.

Sie benötigen eine mittlere Lichtstärke und können daher zwischen der Mitte und Bodennähe etabliert werden.

Sie sind nicht ganz so empfindlich auf die Wasserqualität, aber dennoch sollte man auch auch ihnen geringe No3- und Po4-Konzentrationen im Wasser anbieten.

Erfahrungsgemäß stehen sie mit Spurenelemenzugaben und häufigeren Salzwechseln besser.
Das deutet auch darauf hin, dass sie neben Futter auch vieles andere aus dem Wasser aufnehmen können.

Die Bestimmung der Arten ist trotz guter Nachschlagewerke nicht ganz einfach.
Um das zu 100% machen zu können, müsste mal ein Skelett vorliegen haben.
Daher müssen auch wir immer wieder Arten als sp. einordnen.
Folgende Arten sind bekannt:

Goniopora albiconus
Goniopora burgosi
Goniopora cellulosa
Goniopora ciliatus
Goniopora columna
Goniopora djiboutiensis
Goniopora eclipsensis
Goniopora fruticosa
Goniopora lobata
Goniopora minor
Goniopora norfolkensis
Goniopora palmensis
Goniopora pandoraensis
Goniopora pearsoni
Goniopora pendulus
Goniopora planulata
Goniopora polyformis
Goniopora savignyi
Goniopora somaliensis
Goniopora stokesi
Goniopora stutchburyi
Goniopora sultani
Goniopora tenella
Goniopora tenuidens

Hierbei handelt es sich um Tier, das wir mal vor vielen Jahren von Thomas Pohl, Korallenzucht.de bekommen haben.
Wir konnten es nicht nur pflegen, sondern sogar mehrmals schon vermehren.
Ein durchaus haltbares Tier, das wir nicht extra füttern.
Das Tier bildet selbst eine Sollbruchstelle, wo man sie dann trennen kann.
Leicht zu halten gegenüber vielen anderen Gonioporas, sehr dankbar.

Synonym:
Alveopora polyformis Zou, 1980

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Poritidae (Family) > Goniopora (Genus) > Goniopora fruticosa (Species)



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

robertbaur am 21.03.11#2
Diese Goniopora ist eine der am leichtesten zu haltenden Arten die mir bis heute bekannt sind. Ein Ableger den wir vor vielen vielen Jahren bekommen haben ist so gut gewachsen dass wir selber schon viele Ableger davon weitergeben konnten.
Das einzige was der Koralle nicht gefallen hat, war wenn sie eine direkte Strömung bekam, dann ging sie nicht mehr auf. Ansonsten weder gegen höhere Werte oder geringe
Nährstoffkonzentrationen besonders Anspruchsvoll. Zugefüttert wurde oft nicht, aber mit Zusatz (Planktonisches) wächst sie schneller.
Am interessantesten sind die sog. Sollbruchstellen die sie im Wachstum bildet. Damit ist der Ableger so gut wie vorprogrammiert .-) Wachstum 2-3 cm je Monat. Sie verträgt sowohl viel als auch weniger viel Licht. (unter HQI und T5 Mittellichtzone)

Ein wirklich dankbares Tier das ein Aquarium entsprechend bereichert.






engellion am 07.06.07#1
hi ,
ich pflege diese koralle mittlerweile gut 2 jahre .
sie steht bei mir auf einem riffpfeiler mittig im becken bei mässiger strömung . direkte strömung sollte vermieden werden . zufüttern mache ich nicht gezielt ... gebe allerdings hin u. wieder plankton , staubfutter & anderes ins becken .
vor kurzem sind nun leider meine 2 nemos in ihr eingezogen .... wie sie damit klar kommt werde ich abwarten müssen .
fazit : ein wunderschönes tier welche auch länger in einem becken leben kann !
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