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Goniopora palmensis Margeritenkoralle

Goniopora palmensis wird umgangssprachlich oft als Margeritenkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2095 
AphiaID:
288274 
Wissenschaftlich:
Goniopora palmensis 
Umgangssprachlich:
Margeritenkoralle 
Englisch:
Stoney Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Poritidae (Familie) > Goniopora (Gattung) > palmensis (Art) 
Erstbestimmung:
Veron & Pichon, 1982 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Indonesien, Indopazifik, Papua-Neuguinea, Philippinen, Sulawesi 
Meerestiefe:
1 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Staubfutter, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-06-19 20:58:58 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Goniopora palmensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Goniopora palmensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Goniopora palmensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Goniopora palmensis
Veron and Pichon, 1982

Allgemeines:
Margeritenkorallen, wie zum Beispiel Alveopora und Goniopora, erfeuen sich seit vielen Jahren einer hohen Beliebheit in der Aquarienpflege.
Der Hauptunterschied der beiden Arten:
Alveopora-Polypen haben 12 Tentakel, Goniopora-Polypen hingegen 24 Tentakel.

Sie sind zum Teil gut haltbar und lassen sich dann oftmals auch gut vermehren.

Sicherlich sind nicht alle Arten gleich über einen Kamm zu scheren, manche gelten auch heute noch als schwierig.
Dennoch, mit den vielen Zusatzmitteln, die wir heute haben, und der ensprechenden Fütterung, ist es einfacher als früher.

Wir wissen, dass viele einen Teil der Ernährung über das Licht decken, aber so richtig fit und von Wachstum geprägt sind dann die Arten, die auch Verwertbares aus dem Wasser filtern können.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Arten denen Staubfutter (planktonisches) zugegeben wird, besser wachsen und auch besser stehen.

Gonioporas und Alveoporas sollten eine bewegte aber niemals direkte Strömung bekommen.
Sie gehen sonst nicht mehr auf.

Sie benötigen eine mittlere Lichtstärke und können daher zwischen der Mitte und Bodennähe etabliert werden.

Sie sind nicht ganz so empfindlich auf die Wasserqualität, aber dennoch sollte man auch auch ihnen geringe No3- und Po4-Konzentrationen im Wasser anbieten.

Erfahrungsgemäß stehen sie mit Spurenelemenzugaben und häufigeren Salzwechseln besser.
Das deutet auch darauf hin, dass sie neben Futter auch vieles andere aus dem Wasser aufnehmen können.

Die Bestimmung der Arten ist trotz guter Nachschlagewerke nicht ganz einfach.
Um das zu 100% machen zu können, müsste mal ein Skelett vorliegen haben.
Daher müssen auch wir immer wieder Arten als sp. einordnen.
Folgende Arten sind bekannt:

Goniopora albiconus
Goniopora burgosi
Goniopora cellulosa
Goniopora ciliatus
Goniopora columna
Goniopora djiboutiensis
Goniopora eclipsensis
Goniopora fruticosa
Goniopora lobata
Goniopora minor
Goniopora norfolkensis
Goniopora palmensis
Goniopora pandoraensis
Goniopora pearsoni
Goniopora pendulus
Goniopora planulata
Goniopora polyformis
Goniopora savignyi
Goniopora somaliensis
Goniopora stokesi
Goniopora sultani
Goniopora tenella
Goniopora tenuidens


Infos von Detlef Klose:

Diese Gonipora erhielt ich bereits beschädigt. Eine Acropora tumida (Enzmann Acropora)ist drauf gefallen und der Versand tat ihr auch nicht so gut, doch die Koralle hat sich seitdem wieder erholt.
Sie ist wieder fast vollständig durchgefärbt und die Polypen gehen regelmäßig auf bzw. sie gehen kaum zurück.

Unter REEFer Madness Livestock Page wird so eine als Gonipora minor gehandelt.
Die Polypen werden bisher nicht größer als etwa 0,8 cm.
Unter AIMS sind Bilder mit längeren Polypen abgebildet.
Die Korallitenstruktur ist jedoch ähnlich.

Wenn auch diese recht klein sind, so dass ein Vergleich ohne Lupe doch recht schwierig ist. Derzeit ist die Koralle bei mir in einem Becken mit Unterbodenfilter (von untern nach oben) mit vielen Rot- und Braun-Algen sowie vielen Röhrenwürmern und andere Filtrierer und Planktonfresser.
Kein Eiweißabschäumer, dafür regelmäßig Wasserwechsel.

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Poritidae (Family) > Goniopora (Genus)



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Andreas Klein am 27.11.06#1
Hält sich seit 3 Monaten hervorragend.Bei mir expandieren die Tentakeln nachts,bis zu 10 cm Länge.Tagsüber nicht mehr als einen Zentimeter.Gebe Mangan dem Becken zu und Spuris.
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Goniopora palmensis

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