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Goniopora eclipsensis Margeritenkoralle

Goniopora eclipsensis wird umgangssprachlich oft als Margeritenkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen.


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Eingestellt von harry_f.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2180 
Wissenschaftlich:
Goniopora eclipsensis 
Umgangssprachlich:
Margeritenkoralle 
Englisch:
Stony coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Poritidae (Familie) > Goniopora (Gattung) > eclipsensis (Art) 
Erstbestimmung:
Veron & Pichon, 1982 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Indopazifik 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Staubfutter, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-05-09 02:17:33 

Haltungsinformationen

Goniopora eclipsensis
Veron and Pichon, 1982

Allgemeines:
Margeritenkorallen, wie zum Beispiel Alveopora und Goniopora, erfeuen sich seit vielen Jahren einer hohen Beliebheit in der Aquarienpflege.
Der Hauptunterschied der beiden Arten:
Alveopora-Polypen haben 12 Tentakel, Goniopora-Polypen hingegen 24 Tentakel.

Sie sind zum Teil gut haltbar und lassen sich dann oftmals auch gut vermehren.

Sicherlich sind nicht alle Arten gleich über einen Kamm zu scheren, manche gelten auch heute noch als schwierig.
Dennoch, mit den vielen Zusatzmitteln, die wir heute haben, und der ensprechenden Fütterung, ist es einfacher als früher.

Wir wissen, dass viele einen Teil der Ernährung über das Licht decken, aber so richtig fit und von Wachstum geprägt sind dann die Arten, die auch Verwertbares aus dem Wasser filter können.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Arten denen Staubfutter (planktonisches) zugegeben wird, besser wachsen und auch besser stehen.

Gonioporas und Alveoporas sollten eine bewegte aber niemals direkte Strömung bekommen.
Sie gehen sonst nicht mehr auf.

Sie benötigen eine mittlere Lichtstärke und können daher zwischen der Mitte und Bodennähe etabliert werden.

Sie sind nicht ganz so empfindlich auf die Wasserqualität, aber dennoch sollte man auch auch ihnen geringe No3- und Po4-Konzentrationen im Wasser anbieten.

Erfahrungsgemäß stehen sie mit Spurenelemenzugaben und häufigeren Salzwechseln besser.
Das deutet auch darauf hin, dass sie neben Futter auch vieles andere aus dem Wasser aufnehmen können.

Die Bestimmung der Arten ist trotz guter Nachschlagewerke nicht ganz einfach.
Um das zu 100% machen zu können, müsste mal ein Skelett vorliegen haben.
Daher müssen auch wir immer wieder Arten als sp. einordnen.
Folgende Arten sind bekannt:

Goniopora albiconus
Goniopora burgosi
Goniopora cellulosa
Goniopora ciliatus
Goniopora columna
Goniopora djiboutiensis
Goniopora eclipsensis
Goniopora fruticosa
Goniopora lobata
Goniopora minor
Goniopora norfolkensis
Goniopora palmensis
Goniopora pandoraensis
Goniopora pearsoni
Goniopora pendulus
Goniopora planulata
Goniopora polyformis
Goniopora savignyi
Goniopora somaliensis
Goniopora stokesi
Goniopora stutchburyi
Goniopora sultani
Goniopora tenella
Goniopora tenuidens

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Feridun Büktel am 31.07.07#3
Nachtrag: Nach dem ich mein Becken auf 1000ltr vergrössert habe, habe ich immer Probleme mit dem Phosphatwert (bis zu 0,5 mg), den ich nicht senken kann.
Daher denke ich, das meine Goniopora an dem schlechten Wert eingegangen ist.

Heute würde ich sagen, das sie sehr anfällig auf hohe Phosphatwerte sein kann. Im alten Becken hatte ich einen Wert von 0,094mg und die Goniopora stand prächtig.

Leider hielt ich sie nur 9 Monate.
Feridun Büktel am 27.03.07#2
Diese Goniopora halte ich schon seit Dezember 06. Anfangs waren die Polypen bis zu 5cm ausgefahren. Nach einem Phosphatsturz konnte ich beobachten, dass diese Art etwas allergisch darauf reagiert. Die Polypen wurden wieder eingefahren. Nach drei Wochen öffnet sie ihre Polypen wieder, aber zur Zeit nur Nachts.

Ich würde diese Art in der Nähe des Bodengrundes legen. Strömung mittel, eher schwach.

Bei unwohlsein verfärben sich die Tentakel leicht bräunlich. Dann sollte man sie umsetzen.

Gefüttert wird sie nicht aktiv von mir. Ich habe es mal mit Lobstereiern versucht, das sie aber überhaupt nicht annahm. Daher gebe ich das Tropic Marin Pro-Coral Zooton in das Becken hinzu.
gpunktwpunkt am 25.03.07#1
habe so ein exemplar jetzt seit einem halben jahr - ist sehr anfällig bei cyanos - gewebe geht dann sehr schnell zurück, sollte dann etwas mehr strömung bekommen. sonst hab ich sie im mittlern bereich. polypenlänge dann ca.1,5cm. gekauft als zart gelb und halte sie unter hqi 150 watt. hat dann im laufe der zeit leicht bräunliche farbpigmente bekommen. vorher war sie unter 6x24 watt und sie hat sich farblich nicht geändert. finde sie trotz umfärbung immer noch sehr schön. preis liegt von 35 - 65 € je nach händler, wobei die größe nicht relevant ist - meine beobachtungen
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