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Goniopora albiconus Margeritenkoralle

Goniopora albiconus wird umgangssprachlich oft als Margeritenkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2216 
Wissenschaftlich:
Goniopora albiconus 
Umgangssprachlich:
Margeritenkoralle 
Englisch:
Stony coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Poritidae (Familie) > Goniopora (Gattung) > albiconus (Art) 
Erstbestimmung:
Veron, 2002 
Vorkommen:
Australien, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Djibouti, Eritrea, Golf von Aden, Golf von Oman, Indien, Indischer Ozean, Indo-West-Pazifik, Indonesien, Indopazifik, Jemen, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Philippinen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Thailand, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
3 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Plankton, Staubfutter, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-02-10 19:44:06 

Nachzuchten

Goniopora albiconus lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Goniopora albiconus haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Goniopora albiconus
Veron, 2000


Allgemeines:
Margeritenkorallen, wie zum Beispiel Alveopora und Goniopora, erfeuen sich seit vielen Jahren einer hohen Beliebheit in der Aquarienpflege.
Der Hauptunterschied der beiden Arten:
Alveopora-Polypen haben 12 Tentakel, Goniopora-Polypen hingegen 24 Tentakel.

Sie sind zum Teil gut haltbar und lassen sich dann oftmals auch gut vermehren.

Sicherlich sind nicht alle Arten gleich über einen Kamm zu scheren, manche gelten auch heute noch als schwierig.
Dennoch, mit den vielen Zusatzmitteln, die wir heute haben, und der ensprechenden Fütterung, ist es einfacher als früher.

Wir wissen, dass viele einen Teil der Ernährung über das Licht decken, aber so richtig fit und von Wachstum geprägt sind dann die Arten, die auch Verwertbares aus dem Wasser filtern können.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Arten denen Staubfutter (planktonisches) zugegeben wird, besser wachsen und auch besser stehen.

Gonioporas und Alveoporas sollten eine bewegte aber niemals direkte Strömung bekommen.
Sie gehen sonst nicht mehr auf.

Sie benötigen eine mittlere Lichtstärke und können daher zwischen der Mitte und Bodennähe etabliert werden.

Sie sind nicht ganz so empfindlich auf die Wasserqualität, aber dennoch sollte man auch auch ihnen geringe No3- und Po4-Konzentrationen im Wasser anbieten.

Erfahrungsgemäß stehen sie mit Spurenelemenzugaben und häufigeren Salzwechseln besser.
Das deutet auch darauf hin, dass sie neben Futter auch vieles andere aus dem Wasser aufnehmen können.

Die Bestimmung der Arten ist trotz guter Nachschlagewerke nicht ganz einfach.
Um das zu 100% machen zu können, müsste mal ein Skelett vorliegen haben.
Daher müssen auch wir immer wieder Arten als sp. einordnen.
Folgende Arten sind bekannt:

Goniopora albiconus
Goniopora burgosi
Goniopora cellulosa
Goniopora ciliatus
Goniopora columna
Goniopora djiboutiensis
Goniopora eclipsensis
Goniopora fruticosa
Goniopora lobata
Goniopora minor
Goniopora norfolkensis
Goniopora palmensis
Goniopora pandoraensis
Goniopora pearsoni
Goniopora pendulus
Goniopora planulata
Goniopora polyformis
Goniopora savignyi
Goniopora somaliensis
Goniopora stokesi
Goniopora stutchburyi
Goniopora sultani
Goniopora tenella
Goniopora tenuidens

Bild und ID kommen von den USA (Reefermadness)

Bilder

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

schlicht_w am 08.02.19#1
Hallo
Ich pflege dieses Tier und ich kann von mir aus sagen daß es keine einfache Koralle Goniopora ist.
Es ist mittlerweile die zweite ,da die erste mir leider einging durch falsches wissen über Goniopora albiconus .
Die Goni mag keinen hellen Standort,sie mag es eher halbschattig auf dem Boden,keine direkte Strömung sie brauch es mega ruhig auch keine durchströmten Zonen, kein zu hoher KH bei KH 9 und höher packt sie ein und kommt nicht raus, Phosphat liegt bei mir zwichen 0.03- 0,06 je nach Fütterung, Temperatur liegt bei 24 Grad und ich füttere sie 2 * die Woche mit Staubfutter aus einem Gemisch von Coral dust von Fauna Marin und Reef Pulse von ocean Nutrition direkt mit der Pipette drüber und Pumpen aus dazu noch eine Anmerkungen ich fahre LED Lampen.
Sie ist kein leichter Pflegling und für Anfänger nicht zu empfehlen (für Anfänger nehmt andere Gonis ).
Wenn man einen passenden Standort gefunden hat ist sie ein Traum von Koralle und wird oft bestaunt.
Aber wie gesagt sie verzeiht keine Fehler so wie bei anderen Gonioporas....
Ach ja und in einem Becken mit Baggergrundeln nicht zu empfehlen.
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