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Goniopora pandoraensis Margeritenkoralle

Goniopora pandoraensis wird umgangssprachlich oft als Margeritenkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 250 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Goniopora pandoraensis. Great Barrier Reef, Australia. Adjacent colonies with polyps of different colours. Photograph: Charlie Veron.

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. J.E.N. "Charlie" Veron, Australien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4431 
AphiaID:
288275 
Wissenschaftlich:
Goniopora pandoraensis 
Umgangssprachlich:
Margeritenkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Poritidae (Familie) > Goniopora (Gattung) > pandoraensis (Art) 
Erstbestimmung:
Veron & Pichon, 1982 
Vorkommen:
Australien, Fidschi, Indonesien, Java, Korallenmeer, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Sri Lanka, Sulawesi, Timor-Leste, Tonga, Wallis und Futuna 
Meerestiefe:
2 - 14 Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Aquarium:
~ 250 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-06-27 08:56:26 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Goniopora pandoraensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Goniopora pandoraensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Goniopora pandoraensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

From Veron, J.E.N. Corals of the World

Das Bild zeigt eine Kolonie der Koralle, allerdings in unterschiedlicher Färbung!

Die Kolonien dieser Goniopora bestehen aus kleinen, verzweigten Säulen, die im Querschnitt meistens oval sind.
Ihre Koralliten haben dicke Wände und Septen.

Farbe: dunkelgrau-braun mit weißen Mund und Tentakel mit hellen Spitzen

Vorkommen: Diese ehr seltene Koralle kommt in flachen, trüben Riffumgebungen vor.

Ähnliche Arten: Goniopora Columna, Goniopora eclipsensis

Allgemeines:
Allgemeines:
Margeritenkorallen, wie zum Beispiel Alveopora und Goniopora, erfeuen sich seit vielen Jahren einer hohen Beliebheit in der Aquarienpflege.
Der Hauptunterschied der beiden Arten:
Alveopora-Polypen haben 12 Tentakel, Goniopora-Polypen hingegen 24 Tentakel.

Sie sind zum Teil gut haltbar und lassen sich dann oftmals auch gut vermehren.

Sicherlich sind nicht alle Arten gleich über einen Kamm zu scheren, manche gelten auch heute noch als schwierig.
Dennoch, mit den vielen Zusatzmitteln, die wir heute haben, und der ensprechenden Fütterung, ist es einfacher als früher.

Wir wissen, dass viele einen Teil der Ernährung über das Licht decken, aber so richtig fit und von Wachstum geprägt sind dann die Arten, die auch Verwertbares aus dem Wasser filter können.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Arten denen Staubfutter (planktonisches) zugegeben wird, besser wachsen und auch besser stehen.

Gonioporas und Alveoporas sollten eine bewegte aber niemals direkte Strömung bekommen.
Sie gehen sonst nicht mehr auf.

Sie benötigen eine mittlere Lichtstärke und können daher zwischen der Mitte und Bodennähe etabliert werden.

Sie sind nicht ganz so empfindlich auf die Wasserqualität, aber dennoch sollte man auch auch ihnen geringe No3- und Po4-Konzentrationen im Wasser anbieten.

Erfahrungsgemäß stehen sie mit Spurenelemenzugaben und häufigeren Salzwechseln besser.
Das deutet auch darauf hin, dass sie neben Futter auch vieles andere aus dem Wasser aufnehmen können.

Die Bestimmung der Arten ist trotz guter Nachschlagewerke nicht ganz einfach.
Um das zu 100% machen zu können, müsste mal ein Skelett vorliegen haben.
Daher müssen auch wir immer wieder Arten als sp. einordnen.
Folgende Arten sind bekannt:

Goniopora albiconus
Goniopora burgosi
Goniopora cellulosa
Goniopora ciliatus
Goniopora columna
Goniopora djiboutiensis
Goniopora eclipsensis
Goniopora fruticosa
Goniopora lobata
Goniopora minor
Goniopora norfolkensis
Goniopora palmensis
Goniopora pandoraensis
Goniopora pearsoni
Goniopora pendulus
Goniopora planulata
Goniopora polyformis
Goniopora savignyi
Goniopora somaliensis
Goniopora stokesi
Goniopora stutchburyi
Goniopora sultani
Goniopora tenella
Goniopora tenuidens

Bilder

Allgemein

1

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