Haltungsinformationen
Turbo petholatus Linnaeus, 1758
Turbo petholatus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die umgangssprachlich als Turbanschnecken oder Turbo-Schnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein kugeliges oder kreiselförmiges, meist dickwandiges Gehäuse. Innen ist die Schale perlmutt. Turbanschnecken haben ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Diese Schencken kommen in gemäßigten, meist warmen Gewässern vor allem in der Nähe von Korallenriffen vor.
Turbo petholatus ist eine Turbanschnecke, die maximal bis zu 8,5 cm groß werden kann.Das Farbmuster dieser Schnecke ist sehr variabel, die Innenseite besteht aus Perlmutt.
Turbo petholatus lebt in Tiefen bis 40 m an Korallenriffen und auf felsigem Untergrund. Die Turbanschnecke ist besonders im tropischen Indopazifik,Ostafrika und dem Roten Meer verbreitet.
Sie ist eine der schönsten Schnecken aus ihrer Familie. Die Gehäuse werden wegen ihrer Schönheit zur Schmuckherstellung von sogenanntem Operculum-Schmuck verarbeitet (Opercula -"Katzenaugen").
Synonyme:
Lunatica porphyria Röding, 1798
Turbo (Turbo) petholatus Linnaeus, 1758· accepted, alternate representation
Turbo aruginosa Röding, 1798
Turbo cingulata Röding, 1798
Turbo dinegrata Rôding, 1798
Turbo euthymi Jousseaume, 1881
Turbo humerosa E. A. Smith, 1901
Turbo obscura Röding, 1798
Turbo porphyrites [sic, porphyria] (misspelling of porphyria)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Turbo petholatus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die umgangssprachlich als Turbanschnecken oder Turbo-Schnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein kugeliges oder kreiselförmiges, meist dickwandiges Gehäuse. Innen ist die Schale perlmutt. Turbanschnecken haben ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Diese Schencken kommen in gemäßigten, meist warmen Gewässern vor allem in der Nähe von Korallenriffen vor.
Turbo petholatus ist eine Turbanschnecke, die maximal bis zu 8,5 cm groß werden kann.Das Farbmuster dieser Schnecke ist sehr variabel, die Innenseite besteht aus Perlmutt.
Turbo petholatus lebt in Tiefen bis 40 m an Korallenriffen und auf felsigem Untergrund. Die Turbanschnecke ist besonders im tropischen Indopazifik,Ostafrika und dem Roten Meer verbreitet.
Sie ist eine der schönsten Schnecken aus ihrer Familie. Die Gehäuse werden wegen ihrer Schönheit zur Schmuckherstellung von sogenanntem Operculum-Schmuck verarbeitet (Opercula -"Katzenaugen").
Synonyme:
Lunatica porphyria Röding, 1798
Turbo (Turbo) petholatus Linnaeus, 1758· accepted, alternate representation
Turbo aruginosa Röding, 1798
Turbo cingulata Röding, 1798
Turbo dinegrata Rôding, 1798
Turbo euthymi Jousseaume, 1881
Turbo humerosa E. A. Smith, 1901
Turbo obscura Röding, 1798
Turbo porphyrites [sic, porphyria] (misspelling of porphyria)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Anders Poulsen, Dänemark