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Turbo petholatus Gobelin Turban, Katzenaugenschnecke

Turbo petholatus wird umgangssprachlich oft als Gobelin Turban, Katzenaugenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 112 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Anders Poulsen, Dänemark

Copyright Anders Poulsen, colours.dk


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Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
6079 
AphiaID:
216382 
Wissenschaftlich:
Turbo petholatus 
Umgangssprachlich:
Gobelin Turban, Katzenaugenschnecke 
Englisch:
Tapestry Turban, Cat's-eye Shell 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Turbinidae (Familie) > Turbo (Gattung) > petholatus (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Indischer Ozean, Madagaskar, Mauritius, Mosambik, Neukaledonien, Rotes Meer, Süd-Pazifik, Tasmanien (Australien) 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 61 Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
6 cm - 8,5 cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Algen  
Aquarium:
~ 112 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-13 22:15:18 

Haltungsinformationen

Turbo petholatus Linnaeus, 1758

Turbo petholatus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die umgangssprachlich als Turbanschnecken oder Turbo-Schnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein kugeliges oder kreiselförmiges, meist dickwandiges Gehäuse. Innen ist die Schale perlmutt. Turbanschnecken haben ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Diese Schencken kommen in gemäßigten, meist warmen Gewässern vor allem in der Nähe von Korallenriffen vor.

Turbo petholatus ist eine Turbanschnecke, die maximal bis zu 8,5 cm groß werden kann.Das Farbmuster dieser Schnecke ist sehr variabel, die Innenseite besteht aus Perlmutt.

Turbo petholatus lebt in Tiefen bis 40 m an Korallenriffen und auf felsigem Untergrund. Die Turbanschnecke ist besonders im tropischen Indopazifik,Ostafrika und dem Roten Meer verbreitet.

Sie ist eine der schönsten Schnecken aus ihrer Familie. Die Gehäuse werden wegen ihrer Schönheit zur Schmuckherstellung von sogenanntem Operculum-Schmuck verarbeitet (Opercula -"Katzenaugen").

Synonyme:
Lunatica porphyria Röding, 1798
Turbo (Turbo) petholatus Linnaeus, 1758· accepted, alternate representation
Turbo aruginosa Röding, 1798
Turbo cingulata Röding, 1798
Turbo dinegrata Rôding, 1798
Turbo euthymi Jousseaume, 1881
Turbo humerosa E. A. Smith, 1901
Turbo obscura Röding, 1798
Turbo porphyrites [sic, porphyria] (misspelling of porphyria)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Encyclodedia of Life (EOL) (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Underwaterkwaj (en). Abgerufen am 14.03.2022.
  3. Wikipedia (de). Abgerufen am 07.08.2020.

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Allgemein


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