Haltungsinformationen
Turbo setosus Gmelin, 1791
Eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein kugeliges, meist dickes Gehäuse. Sie besitzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Die Länge des Gehäuses von Turbo setosus variiert zwischen 22 und 80 mm. Die Farbzeichnung ist weißlich oder grünlich, mit braunen und olivfarbenen Flecken. Der konische Turm ist spitz. Die sechs Windungen sind konvex, gestreift und spiralförmig gezähnt. Die Rippen sind ungleichmäßig, breiter als die Zwischenräume und weisen häufig dazwischenliegende Zähnchen auf. Die große Öffnung ist oval und innen weiß. Die Außenlippe ist häufig grünlich gefärbt und geriffelt. Die bogenförmige Columella ist an ihrer Basis gebogen und erweitert.
Das runde Operculum ist innen flach oder leicht konkav. Es ist dick, leicht rau und reinweiß.
Turbo setosus ist in Kwajalein häufig, lebt aber fast ausschließlich auf der seewärts gelegenen, intertidalen Rifffläche und erstreckt sich ein kleines Stück in die subtidale Zone am äußeren Rand des Riffs. Selten wurden Exemplare auf den flachen Spitzen großer Felsnadeln in der Mitte der Lagune gesichtet.
Turbo setosus grast Algen und ernährt sich von Ablagerungen (Deposit).
Synonyme:
Lunatica vericulum Röding, 1798 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbo maoa Curtiss, 1938 · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Eine Gehäuseschnecke aus der Familie Turbinidae, die als Turbanschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein kugeliges, meist dickes Gehäuse. Sie besitzen ein kalkiges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Die Länge des Gehäuses von Turbo setosus variiert zwischen 22 und 80 mm. Die Farbzeichnung ist weißlich oder grünlich, mit braunen und olivfarbenen Flecken. Der konische Turm ist spitz. Die sechs Windungen sind konvex, gestreift und spiralförmig gezähnt. Die Rippen sind ungleichmäßig, breiter als die Zwischenräume und weisen häufig dazwischenliegende Zähnchen auf. Die große Öffnung ist oval und innen weiß. Die Außenlippe ist häufig grünlich gefärbt und geriffelt. Die bogenförmige Columella ist an ihrer Basis gebogen und erweitert.
Das runde Operculum ist innen flach oder leicht konkav. Es ist dick, leicht rau und reinweiß.
Turbo setosus ist in Kwajalein häufig, lebt aber fast ausschließlich auf der seewärts gelegenen, intertidalen Rifffläche und erstreckt sich ein kleines Stück in die subtidale Zone am äußeren Rand des Riffs. Selten wurden Exemplare auf den flachen Spitzen großer Felsnadeln in der Mitte der Lagune gesichtet.
Turbo setosus grast Algen und ernährt sich von Ablagerungen (Deposit).
Synonyme:
Lunatica vericulum Röding, 1798 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbo maoa Curtiss, 1938 · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater