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Aplidium conicum Kegelförmige Seescheidenkolonie

Aplidium conicum wird umgangssprachlich oft als Kegelförmige Seescheidenkolonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5891 
AphiaID:
103641 
Wissenschaftlich:
Aplidium conicum 
Umgangssprachlich:
Kegelförmige Seescheidenkolonie 
Englisch:
Conical Sea Squirt 
Kategorie:
Seescheiden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Ascidiacea (Klasse) > Aplousobranchia (Ordnung) > Polyclinidae (Familie) > Aplidium (Gattung) > conicum (Art) 
Erstbestimmung:
(Olivi, ), 1792 
Vorkommen:
Mittelmeer 
Größe:
15 cm - 50 cm 
Temperatur:
°C - 23°C 
Futter:
Nahrungsspezialist, Plankton 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Aplidium abditum
  • Aplidium abyssum
  • Aplidium acropodium
  • Aplidium acroporum
  • Aplidium aegeaensis
  • Aplidium albicans
  • Aplidium altarium
  • Aplidium amorphatum
  • Aplidium annulatum
  • Aplidium antillense
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-08-16 18:47:57 

Haltungsinformationen

(Olivi, 1792)

Das erste Bild dieser mit 50cm recht groß werdenden Seescheidenkolonie stammt aus dem Mittelmeer, genauer gesagt aus der Adria.

Während die Mehrzahl der einheimischen Seescheiden harmlose Planktonstrudler sind, so gibt es auch tropische Arten, die sogar kleine Fische zur Ernährung benötigen.

Manteltiere wie die Seescheiden sind sessile Tiere, die sich auf dem Meeresboden oder auch auf steinigen Substarten ansiedeln und zu ihrer Ernährung viel Plankton benötigen, dass sie über Mund direkt in den Kiemendarm leiten.
Vom Kiemendarm gelangt das Plankton durch Kiemenspalten in den Peribranchialraum.
Hier werden verwertbare organische Nahrungspartikel herausgefiltert.
Das nicht nutzbare Restwassser wird dann durch eine Ausströmöffnung wieder ausgeschieden.

Der Name der Kolonie weißt auf den sehr oft vorkommenden keulenartigen Körper der Seescheide hin.
Die Farbe reicht von einem Gelb- bis zu einem Orangeton.

Seescheiden sind im Meerwasseraquarium schwer zu halten, da viel Plankton sich negativ auf den Phosphatwert auswirken kann.

In der Seescheidenkolonie ist oft der schmarotzende Copepode Botryllophilus conicus zu finden.

Systematik:
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Unterabteilung: Bilateria
Überstamm: Neumünder (Deuterostomia)
Stamm: Chordatiere (Chordata)
Unterstamm: Manteltiere (Urochordata)
Klasse: Seescheiden


Synonyme:
Alcyonium conicum Olivi, 1792 (original combination)
Amaroucium caliculatum Peres, 1956 (original combination)
Amaroucium conicum (Olivi, 1792) (new combination)
Amaroucium picardi Peres, 1954 (original combination)
Polycitor dipartimentatus Renier, 1847

Weiterführende Links

  1. Sealifebase (multi)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein

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