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Genicanthus caudovittatus Indischer Zebrakaiserfisch

Genicanthus caudovittatus wird umgangssprachlich oft als Indischer Zebrakaiserfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
336 
Wissenschaftlich:
Genicanthus caudovittatus 
Umgangssprachlich:
Indischer Zebrakaiserfisch 
Englisch:
Lyretail Angelfish, Swallowtail Angelfish, Zebra Angelfish 
Kategorie:
Kaiserfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacanthidae (Familie) > Genicanthus (Gattung) > caudovittatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Günther, ), 1860 
Vorkommen:
Afrika, Ägypten, Andamanensee, Djibouti, Eritrea, Indonesien, Israel, Jemen, Jordanien, Kenia, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Malediven, Mauritius, Mayotte, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Sumatra, Tansania, Thailand, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
2 - 70 Meter 
Größe:
20 cm - 24 cm 
Temperatur:
21°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Lobstereier, Mückenlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-01-02 13:06:31 

Haltungsinformationen

(Günther, 1860)

Man kann Weibchen und Männchen anhand der unterschiedlichen Farbzeichnungen erkennen.
Meist sind sie sogar so unterschiedlich gefärbt, dass man meinen könnte, es wären zwei verschiedene Arten.
Wenn, dann sollte man möglichst kleine Futtersorten versuchen, wie Lobstereier etc. Sieht Genicanthus melanospilos recht ähnlich!

Ändert sich aber mit der Zeit und Alter und bekommt die typischen Streifen, die den Namen ausmachen.
Im Meer leben immer mehrere Weibchen und ein Männchen zusammen.
Im Aquarium sollte man das nur machen, wenn man genug Platz hat.

Synonyme:
Centropyge caudovittatus (Günther, 1860)
Genicanthus caudibicolor (Lienard) Sauvage, 1891
Holacanthus caudibicolor Sauvage, 1891
Holacanthus caudovittatus Günther, 1860
Holacanthus zebra Sauvage, 1891

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Pomacanthidae (Family) > Genicanthus (Genus) > Genicanthus caudovittatus (Species)

Bilder

Männlich

2
2
1
1
1
1
1
1
1

Weiblich

1
1

Juvenil (Jugendkleid)

1

Paar

1

Allgemein


Erfahrungsaustausch

matthias bauer am 07.04.05#1
Halte jetzt ungefähr ein Jahr lang ein Päärchen. Wunderschöne Fische, die ständig im Freiwasser unterwegs sind. Meine 2-Meter (840 Liter) sind eigentlich schon fast zu klein, bei dem Bewegungsdrang.

Auch im Aquarium ist das Sozialverhalten gut zu beobachten und bei Blaulicht geht jeden Abend "die Post ab". Achtung: Abdeckung notwendig, das Weibchen ist mir beim Balzen am Anfang ohne Abdeckung zweimal rausgehüpft ! Zum Glück war ich dabei und konnte es retten.

Anfangs schwierig in der Futterannahme. Mit lebenden Mückenlarven (weiß) hat`s dann geklappt. Seitdem problemlose Allesfresser. Das Männchen heißt bei mir nur noch "der Bulle". Wenn man ihn von vorne sieht weiß man warum (halb so breit wie lang, immer der erste beim füttern).

Bezüglich Haremshaltung: Nur bei viel, viel Platz ! Ein versuchsweise eingesetztes zweites Weibchen wurde bei mir vom alteingesessenen Weibchen (!) übel zugerichtet.
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