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Apogonichthyoides melas Schwarzer Kardinalbarsch

Apogonichthyoides melas wird umgangssprachlich oft als Schwarzer Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber François Libert, Frankreich

Copyright zsispeo, Foto: South Komodo Island, Indonesien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers François Libert, Frankreich . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2979 
AphiaID:
712635 
Wissenschaftlich:
Apogonichthyoides melas 
Umgangssprachlich:
Schwarzer Kardinalbarsch 
Englisch:
Black Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Apogoniformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogonichthyoides (Gattung) > melas (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, ), 1848 
Vorkommen:
Ambon, Ashmore- und Cartierinseln, Australien, Cebu (Philippinen), Great Barrier Riff, Indonesien, Japan, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Korallenmeer (Ost-Australien), Lombok, Malaysia, Molukken, Neukaledonien, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Salomon-Inseln, Salomonen, Singapur, Sri Lanka, Sulawesi, Sulusee, Taiwan, Vietnam, West-Australien, West-Pazifik 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 15 Meter 
Habitate:
Buchten, Felsküsten, Korallenriffe, Küstengewässer, Meerwasser 
Größe:
9 cm - 10 cm 
Gewicht :
25 g 
Temperatur:
27.1°C - 29.3°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Karnivor (fleischfressend), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 200 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-17 13:27:23 

Nachzuchten

Apogonichthyoides melas lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Apogonichthyoides melas haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Apogonichthyoides melas (Bleeker, 1848)

Apogonichthyoides melas lebt in in flachen, gut geschützten Küstenbuchten, häufig unter Molen, wo sie sich in dunklen Bereichen verstecken; außerdem halten sie sich in küstennahen Felsgebieten und zwischen verzweigten Korallen auf. Sie sind Maulbrüter. Während der Balz und des Laichens bilden sie Paare.

Der Körper ist abgerundet, die Flossen sind vollständig abgerundet, einschließlich der Schwanzflosse. Der gesamte Körper ist dunkel. Charakteristisch ist ein hell umrandeter dunkler Fleck an der Basis der zweiten Rückenflosse. Juvenile sind nur im vorderen Bereich dunkel gefärbt.

Synonym:
Apogon melas Bleeker, 1848 · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. wildsingapore (en). Abgerufen am 17.01.2026.

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Semiadult


Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 31.07.10#2
Die Tiere bekommen bei Drohgebärden untereinander in sekundenschnelle wunderschön weiß gefärbte Flossen.
Etwas territorial. Nicht mehr wie 2 Fische auf 100 -150 Liter setzen.
Ein kleiner Kardinalbarsch den es lohnt zu halten, wenn man Ihn entdeckt.
Eine echte Bereicherung für ein Riffaquarium.
Kein Schwarmfisch wie andere Kardinalbarsche.
am 16.01.10#1
Ist an sich leicht zu halten, wenn man ihn bekommt :-)
Er frisst alles was in sein Maul passt und war noch nie krank!
Eigentlich ist er auch nicht wirklich schwarz sondern mehr braun mit einem Lilaschimmer und nachts fast ganz weiß mit einem schwarzen Streifen zwischen Afterflosse und Schwanzflosse.
Wenn er sich aufregt, bekommt er einen gelben Kopf.
Ansonsten sehr einfach zu halten und er ist eher Nachts aktiv, kommt aber bei jeder Fütterung raus.

2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Was ist das?

Nachfolgend eine Übersicht an Was ist das? Einträgen, die erfolgreich bestimmt und diesem Eintrag zugeordnet worden. Ein Blick auf die dortigen Unterhaltungen ist sicherlich interessant.