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Apogonichthyoides niger Schwarzflossen-Kardinalbarch

Apogonichthyoides niger wird umgangssprachlich oft als Schwarzflossen-Kardinalbarch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber David C. Cook, Wonga Beach, Australia

Copyright David C. Cook, Wonga Beach, Australia, Foto aus Hong Kong


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers David C. Cook, Wonga Beach, Australia © David C. Cook, Wonga Beach, Australia. Please visit www.ffc.org.au for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7618 
AphiaID:
475088 
Wissenschaftlich:
Apogonichthyoides niger 
Umgangssprachlich:
Schwarzflossen-Kardinalbarch 
Englisch:
Black-finned Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogonichthyoides (Gattung) > niger (Art) 
Erstbestimmung:
(Döderlein, ), 1883 
Vorkommen:
China, Hong Kong, Japan, Korea, Malaysia, Südchinesisches Meer, Taiwan 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0,5 - 30 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate 
Größe:
bis zu 8cm 
Temperatur:
20,9°C - 29,2°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-06-11 13:51:19 

Haltungsinformationen

(Döderlein, 1883)

Der dunkle kleine Kardinalbarsch lebt im Meer über sandigen und schlammigen Böden um größere Felsbrocken herum, vor deren dunklen Hintergrund der Fisch gut verschwimmt.

Laichzeit ist von Juli bis September. Die Männchen sind Maulbrüter. Berichten zufolge geben Männchen geschlüpfte Larven nach Sonnenuntergang frei, da dann die Gefahr geringer ist, von Räubern gefressen zu werden.

Hinweise über eine dauerhafte Haltung des Maulbrüters im Meerwassseraquarium liegen uns bisher nicht vor.

Synonym:
Apogon niger Döderlein, 1883

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.

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Allgemein


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