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Apogonichthyoides chrysurus Kardinalbarsch

Apogonichthyoides chrysurus wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii

Foto: Lord Howe, Australien, Tamansee

/ 5.8cm SL, 7.1cmTL / 02.02.1973
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii . Please visit hbs.bishopmuseum.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17124 
AphiaID:
475069 
Wissenschaftlich:
Apogonichthyoides chrysurus 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Golden Cardinalfish Gentle Gobbleguts, Golden Cardinal-fish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Kurtiformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogonichthyoides (Gattung) > chrysurus (Art) 
Erstbestimmung:
(Ogilby, ), 1889 
Vorkommen:
Endemische Art, Great Barrier Riff, Korallenmeer (Ost-Australien), Lord-Howe-Insel, New South Wales (Ost-Australien), Queensland (Ost-Australien), Tasmansee 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 60 Meter 
Habitate:
Inshore (zur Küste hin, küsteneinwärts) 
Größe:
bis zu 7cm 
Temperatur:
21.7°C - 29.3°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-01-06 22:25:15 

Haltungsinformationen

Apogonichthyoides chrysurus ist nur aus der Tasmansee, New South Wales, um die Lord Howe Insel und dem Great Barrier Reef bekannt.
Dieser Kardinalbarsch ist nachtaktiv, in der Dunkelheit geht er auf Suche nach fressbarem Zooplankton.

Kurzbeschreibung:
Kopf und Körper des Kardinalbarschs sind einheitlich gelblich-braun ohne Verzierungen, mit Ausnahme eines schillernden Flecks auf dem Operculum.
Die Rücken-, After- und Bauchflossen sind dunkler, das obere Drittel der Rückenflosse ist tiefschwarz, während das untere Drittel der After-, Brust- und Schwanzflossen leuchtend orange ist.

Etymologie:
Der Artname "chrysurus" stammt aus dem Griechischen, "chrusos" bedeutet "Gold" und "oura" bedeutet "schwanz" und bezieht sich darauf, dass das basale Drittel der Schwanzflosse „leuchtend orange“ ist.

Synonyme:
Apogon chrysurus Ogilby, 1889 · unaccepted
Apogonichthys ahimsa Whitley, 1959 · unaccepted
Vincentia chrysura (Ogilby, 1889) · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 06.01.2025.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 06.01.2025.

Bilder

Allgemein


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