Haltungsinformationen
Aplidium fuscum ist eine koloniale, mikrophage Seescheide, die im Meer in zahlreichen kleinen runden Polstern oder in einer einzigen großen flachen Polsterkolonie beobachtet werden kann und ihren Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeer hat.Es liegen aber auch zwei Fundmeldungen aus dem Indischen Ozean vor, einmal vom Kerguelen-Archipel, einer Inselgruppe in Französisch-Süd- und Antarktisgebieten und einmal von den Nikobaren im Golf von Bengalen.
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Dier Seescheide kommt in unterschiedlich dunklen Farbtönen vor, die der Farbe von Milchkaffee (Haselnuss) und auch Schokolade entsprechen.Die gemeinsame Tunika ist mit feinem Sand eingebettet, besonders an der Basis.Aplidium fuscum ist manchmal mit weißen Punkten oder kleinen weißen Flächen entlang der Zooid-Reihen sowie pigmentierten Einschlüssen gekennzeichnet.
Um mögliche Verwechselungen auszuschließen, die Seescheide kann, wenn sie von ihrem Sitzort entfernt wird, eine rötliche Farbe annehmen.
Die Oberfläche der Polster ist von gut sichtbaren Kloake-Kanälen durchzogen, die bei aktiven filternden Kolonien sichtbar sind.Diese Kanäle münden in einen oder wenigen Ausström-Siphonen (Kloake), die an kleine Schornsteine erinnern.
Die Zooiden sind in parallelen Linien oder Kreisen um die Ausström-Siphonen angeordnet, die Mund- und Kloake-Siphone sowie die Kanäle sind nur bei expandierten Tieren sichtbar, während eingezogene Kolonien einen glatten, harzartigen Aspekt annehmen.
Ihre charakteristische Haselnussfarbe macht es unwahrscheinlich, Aplidium fuscum mit anderen kolonialen Seescheiden, die ebenfalls in Polsterform auftreten, zu verwechseln.
Seescheiden erzeugen einen Wasserstrom (der durch die kleinen Einström-Öffnungen eintritt) durch die Bewegung der Flimmerhaare des Pharynx, um fressbare Mikropartikelpartikel zu fangen. Dieser selbst erzeugten Strom dient außerdem auch dem Gasaustausch der Seescheide.Nicht verwertbare Partikel, und hierzu gehört heute leider immer öfter auch menschverursachtes Mikroplastik, verlassen die Seescheide durch den Ausström-Siphon.
Vermehrung:
Die Gonaden befinden sich im langen Postabdomen, die Hoden sind ausgerichtet und der Eierstock ist relativ tief gelegen.
Pro Zooid gibt nur ein einziges Embryo, das in der Kloakalhöhle ausgebrütet wird, diese „Monobrut“ kann wahrscheinlich auch die lokal Verbreitung der Art verdeutlichen, wobei starke Strömungen die Embryos auch etwas verdriften können.
Nach der Freisetzung der Larven ins Meer schwimmt diese für eine sehr kurze Zeit lang frei herum, bis sie sich endlich an einem geeigneten Standort festsetzt.
Die Zooiden sind langgestreckt und relativ groß und erreichen eine durchschnittliche Länge von 1,5 cm lang.
Der Abdomen ist etwa gleich groß wie der Thorax, der zylindrische geformte Magen trägt 6 Längsrippen.
Synonym: Amaroucium fuscum Drasche, 1883 · unaccepted (original combination)
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Dier Seescheide kommt in unterschiedlich dunklen Farbtönen vor, die der Farbe von Milchkaffee (Haselnuss) und auch Schokolade entsprechen.Die gemeinsame Tunika ist mit feinem Sand eingebettet, besonders an der Basis.Aplidium fuscum ist manchmal mit weißen Punkten oder kleinen weißen Flächen entlang der Zooid-Reihen sowie pigmentierten Einschlüssen gekennzeichnet.
Um mögliche Verwechselungen auszuschließen, die Seescheide kann, wenn sie von ihrem Sitzort entfernt wird, eine rötliche Farbe annehmen.
Die Oberfläche der Polster ist von gut sichtbaren Kloake-Kanälen durchzogen, die bei aktiven filternden Kolonien sichtbar sind.Diese Kanäle münden in einen oder wenigen Ausström-Siphonen (Kloake), die an kleine Schornsteine erinnern.
Die Zooiden sind in parallelen Linien oder Kreisen um die Ausström-Siphonen angeordnet, die Mund- und Kloake-Siphone sowie die Kanäle sind nur bei expandierten Tieren sichtbar, während eingezogene Kolonien einen glatten, harzartigen Aspekt annehmen.
Ihre charakteristische Haselnussfarbe macht es unwahrscheinlich, Aplidium fuscum mit anderen kolonialen Seescheiden, die ebenfalls in Polsterform auftreten, zu verwechseln.
Seescheiden erzeugen einen Wasserstrom (der durch die kleinen Einström-Öffnungen eintritt) durch die Bewegung der Flimmerhaare des Pharynx, um fressbare Mikropartikelpartikel zu fangen. Dieser selbst erzeugten Strom dient außerdem auch dem Gasaustausch der Seescheide.Nicht verwertbare Partikel, und hierzu gehört heute leider immer öfter auch menschverursachtes Mikroplastik, verlassen die Seescheide durch den Ausström-Siphon.
Vermehrung:
Die Gonaden befinden sich im langen Postabdomen, die Hoden sind ausgerichtet und der Eierstock ist relativ tief gelegen.
Pro Zooid gibt nur ein einziges Embryo, das in der Kloakalhöhle ausgebrütet wird, diese „Monobrut“ kann wahrscheinlich auch die lokal Verbreitung der Art verdeutlichen, wobei starke Strömungen die Embryos auch etwas verdriften können.
Nach der Freisetzung der Larven ins Meer schwimmt diese für eine sehr kurze Zeit lang frei herum, bis sie sich endlich an einem geeigneten Standort festsetzt.
Die Zooiden sind langgestreckt und relativ groß und erreichen eine durchschnittliche Länge von 1,5 cm lang.
Der Abdomen ist etwa gleich groß wie der Thorax, der zylindrische geformte Magen trägt 6 Längsrippen.
Synonym: Amaroucium fuscum Drasche, 1883 · unaccepted (original combination)






Sylvain Le Bris, Frankreich