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Emblemariopsis lancea Glasblenny

Emblemariopsis lancea wird umgangssprachlich oft als Glasblenny bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Journal of the Ocean Science Foundation

Foto: Dominica, Karibik

/ Foto: Ned DeLoach / dunkel schattiertes TP-Männchen mit weißen Opercula-Linien
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Journal of the Ocean Science Foundation . Please visit www.oceansciencefoundation.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13575 
AphiaID:
1477418 
Wissenschaftlich:
Emblemariopsis lancea 
Umgangssprachlich:
Glasblenny 
Englisch:
Lancer Red Banner Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Chaenopsidae (Familie) > Emblemariopsis (Gattung) > lancea (Art) 
Erstbestimmung:
Victor, 2020 
Vorkommen:
Dominica, Grenada, Kleine Antillen, Martinique, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago 
Meerestiefe:
3 - 15 Meter 
Größe:
bis zu 2,43cm 
Temperatur:
°C - 28,5°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-01-24 16:15:33 

Haltungsinformationen

Auch bei dem Glasschleimfisch Emblemariopsis lancea fallen die adulten Männchen, insbesondere die territorialen Männchen, durch besondere Erscheinungsbilder auf.
Territoriale Männchen in der TP sind vorne ganz schwarz, einschließlich der Iris, mit Ausnahme eines roten Bandes am distalen Teil der Rückenflosse, das sich nach hinten bis etwa zur 5 - 7. Membran erstreckt, ein schmales weißes Band überlagert und einen schmaleren weißen Rand hat, sowie rötliche Spitzen an den Membranen der Beckenflossen.

Dunkel schattierte und blasse Tiere in der TP mit denselben Farbbändern der Rückenflosse, aber ihr Kopf mit variabel rötlicher Iris und weiß gesprenkelter oberer Kopfhälfte und Lippen, außerdem auffällige dünne weiße Linien (und oft dazwischen liegende dunklere Bänder), die das untere Operculum durchziehen und sich bis zu den Branchiostegalmembranen und manchmal bis zur Unterseite des Unterkiefers erstrecken.

Übergangsmännchen (von der IP in die TP, oder von der Transition in die Terminalphase) sind ähnlich gezeichnet, aber die ersten drei Rückenflossenstacheln sind variabel verlängert mit distalem rotem Band und die unteren Membranen mit dicken roten oder braunen netzartigen Bändern, sowie restliche weiße Flecken auf den proximalen Brustflossen- und Beckenflossenstrahlen und ein langer, dunkler, gewöhnlich dünner, fast vertikaler Balken nahe der Brustflossenbasis.

Etymologie.
Der Artname "lancea" ist ein lateinisches Substantiv für Lanze oder Speer. Der Name bezieht sich auf die Ähnlichkeit der rot-über-weißen Bänder auf der Rückenflosse mit dem rot-über-weißen Lanzenbanner, das von den Lancer-Regimentern der leichten Kavallerie in den europäischen (und osmanischen) Armeen über die Jahrhunderte und bis in die Gegenwart in der britischen und indischen Armee getragen wurde
Es ist vielleicht kein Zufall, dass rote und weiße Kontrastbänder auch in manchmal trüben Riffgewässern in der südlichen Karibik sichtbar sind, insbesondere in einer Region, die unter dem Einfluss des Orinoco-Abflusses (Ästuar).

Bilder

Männlich


Initialphase


Transition (Übergang in die Terminalphase)


Allgemein


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