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Symphodus trutta Lippfisch

Symphodus trutta wird umgangssprachlich oft als Lippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für reine Fischaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12380 
AphiaID:
1022158 
Wissenschaftlich:
Symphodus trutta 
Umgangssprachlich:
Lippfisch 
Englisch:
Emerald Wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Symphodus (Gattung) > trutta (Art) 
Erstbestimmung:
(Lowe, ), 1834 
Vorkommen:
Azoren, Kanarische Inseln, Madeira, Ost-Atlantik, West-Afrika 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
17,5 cm - 21,5 cm 
Temperatur:
16°C - 23°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für reine Fischaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-14 21:35:55 

Haltungsinformationen

Diese in Küstennähe lebende benthische Art findet sich über flachen felsigen Riffen, manchmal mit durchsetztem Sand oder Kies, in den flachen Küstengewässern der Azoreninseln im mittleren Nordatlantik. Aufgrund seiner Ernährungsgewohnheiten (bei phytischen Wirbellosen und Algen; Azevedo et al. 1999), seines Nestbauverhaltens und seiner Unterbringung für seine Rekruten ist er stark von vegetativen Substraten (z.B. Cystoseira sp., Dictyota sp.) abhängig (Afonso et al. 2006). Jugendliche können in kleinen Untiefen beobachtet werden, die sich zwischen Algengräsern von Asparagopsis armata (Bertoncini et al. 2009) oder Cystoseira sp. (Afonso et al. 2006) verstecken, aber auch in Gezeitenbecken. Diese Art wird selten als sauberere Art an flachen felsigen Riffen beobachtet (Bertoncini et al. 2009), obwohl sie auf den Azoren sehr verbreitet ist.

Es handelt sich um einen protogynen Hermaphrodit, dessen Reifung bei Längen von 12 cm (TL) (für Männer) und 14 cm TL (für Frauen) stattfindet. Männchen können also Fische der Anfangsphase oder Fische der Endphase sein, die aus einer geschlechtsverändernden Frau resultieren (Azevedo et al. 1999). Während der Laichzeit (März bis Juni) bilden größere Terminalmänner Harems und verteidigen Gebiete, ziehen Weibchen an, ihre Grundfrüchteeier im Nest zu laichen und bieten eine exklusive Pflege der Eier an (Porteiro et al. 1996, Azevedo et al. 1999). Primärmänner, die über größere Hoden verfügen, können jedoch versuchen, während des Laichens die Befruchtung zu "stehlen". Die Art erreicht eine maximale Größe von 27 cm bei Männern und 23 cm bei Frauen (Azevedo et al. 1999).

Bilder

Männlich

1
1

Weiblich


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