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Palaemon elegans Kleine gewöhnliche Felsengarnele

Palaemon elegans wird umgangssprachlich oft als Kleine gewöhnliche Felsengarnele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
822 
Wissenschaftlich:
Palaemon elegans 
Umgangssprachlich:
Kleine gewöhnliche Felsengarnele 
Englisch:
Shrimp 
Kategorie:
Garnelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Palaemonidae (Familie) > Palaemon (Gattung) > elegans (Art) 
Erstbestimmung:
Rathke, 1837 
Vorkommen:
Adria, Ägäis, Ägypten, Algerien, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Israel, Marokko, Mittelmeer, Namibia, Ost-Atlantik, Skandinavien, Spanien, Tunesien 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Größe:
4 cm - 6 cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Futtergranulat, Krill (Euphausiidae), Mückenlarven, Muschelfleisch, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-03-03 10:42:01 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Palaemon elegans sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Palaemon elegans interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Palaemon elegans bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Rathke, 1837

Diese Garnele ist eine Art des Mittelmeeres und des Ostatlantiks.
Kann auch über 25 Grad gehalten werden, wie manche Aquarianer berichten, in der Natur aber lebt sie doch kälter.
Wird oft gezüchtet!
Ist ein Restverwerter, der schnell Ersatzfutter annimmt.

Informaion von Elena Theys:
ich halte diese Garnelen auch schon geraume Zeit und konnte sie mehrfach erfolgreich nachzüchten. Die selbst nachgezüchteten Garnelen habe ich dann mehr als vier! Jahre im Riffaquarium selbst halten.
Somit können sie definitiv länger als 1 1/2 Jahre im Aquarium überleben. Liebe Grüße Elena Theys Seepferdchen und Meer www.seepferdchen24.de

Synonyms:
Leander squilla
Leander squilla var. brevidigitata Czerniavsky, 1884
Leander squilla var. intermedia de Man, 1915b
Leander squilla var. prototypa Czerniavsky, 1884
Palaemon minans Norman, 1861
Palaemonella gracilis Paul'son, 1875

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Caridea (Infraorder) > Palaemonoidea (Superfamily) > Palaemonidae (Family) > Palaemoninae (Subfamily) > Palaemon (Genus)

Bilder

Larve


Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

blacksea am 02.03.17#11
Diese Garnelen sind bei höheren Temperaturen bestens zu halten, friedliche Allesfresser, leicht an der Küste zu fangen. Vermehren sich auch im Aquarium regelmäßig - ob die Brut lange überlebt ist ne andere Frage, aber sie sorgen stetig für Plankton. Das einzige Minus ist wie bei vielen Garnelen, dass sie Korallen und Anemonen das Futter klauen, deshalb müssen sie zuerst gefüttert werden, am besten mit größeren Brocken, die sie erstmal beschäftigt halten.

www.youtube.com
JKlatt am 04.01.16#10
Ich halte diese Garnelen schon seit mehreren Jahren immer wieder. Es handelt sich um Wildfänge aus der Ostküste Italiens (Adria).
Sie sind wahre Fressmaschinen. Sie fressen Flockenfutter, Fliegen, Muschelfleisch, Kalamarifleisch und kleine lebende Fische.
Ich konnte schon beobachten, wie sie lebende Venusmuscheln "aufgeknackt" und gefressen haben.
Sie haben sogar einmal eine lebende kleine Sepie (1cm) gefressen.
Am liebsten fressen sie (bei mir) kleine Fische bei lebendigem Leib. Es handelt sich dabei um kleine Großkopf-Meeräschen und kleine Sardellen.
Tagsüber fressen sie nur wenige Fische aus dem Aquarium. Über Nacht dafür sehr viele.
Tote Fische, wenn z.B. mal einer in die Pumpe kommt, werden nicht gefressen.
Chewbacca am 03.10.13#9
Sehr einfach zu halten! Salzschwankungen, tropische Temperaturen usw hält sie problemlos aus, da das exakt die gleichen Bedingungen wie in ihren Wasserlöchern sind. Sie geht sofort an jedes Futter auch wenn sie DEUTLICH weniger fressen als Lysmata Arten. Sie sind recht aktiv und laufen viel im Becken rum, haben jedoch immer einen festen Nachtplatz an den sie zurückkehren. Schwimmen viel aber langsam. Mögen Strömung recht gerne. Innerartliche Aggressionen sind vorhanden, jedoch nur unter den großen Tieren und diese Auseinandersetzungen dauern meist nur 2 Sekunden und sind dann mit der Flucht eines Tieres beendet. Töten tun sie sich jedenfalls nicht. Manchmal werden sie von Fischen angegangen (Bei mir A. Ocellaris), da diese sie nicht richtig zu sehen scheinen und somit nur die gefärbten Teile sehen und denken, es seihen kleine Futtertiere. Diese Verwechselungen sind mit einem zucken der viel zu großen Garnele meist schnell beendet, jedoch kann ich mir vorstellen, dass bei grösseren Fischen diese Verwechselungen Tödlich sein können. Im Nano würde ich Einzelhaltung empfehlen oder zwei Tiere wo eines deutlich grösser sein muss. Ab 100 Liter würde ich kleine Gruppen von 3-4 aufwärts empfehlen.

Gruss

Robin Gauff
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Unterhaltung

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