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Doryrhamphus excisus excisus Blaustreifen-Seenadel

Doryrhamphus excisus excisus wird umgangssprachlich oft als Blaustreifen-Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
64 
Wissenschaftlich:
Doryrhamphus excisus excisus 
Umgangssprachlich:
Blaustreifen-Seenadel 
Englisch:
Bluestripe pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Doryrhamphus (Gattung) > excisus excisus (Art) 
Erstbestimmung:
Kaup, 1856 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Bahrain, Cargados-Carajos-Inseln, Chagos-Archipel, China, Cookinseln, Costa Rica, Equador, Fidschi, Französisch-Polynesien, Galapagosinseln, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guam, Hawaii, Indonesien, Indopazifik, Japan, Johnston-Atoll, Katar, Kenia, Kokos-Keelinginseln, Kolumbien, Komodo, Komoren, Kuwait, La Réunion, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Ost-Afrika, Ost-Pazifik, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Persischer Golf, Philippinen, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Süd-Afrika, Taiwan, Tasmanien, Thailand, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wake-Atoll, Weihnachtsinsel , Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
2 - 50 Meter 
Größe:
bis zu 8cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Lobstereier, Mückenlarven 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-24 09:00:13 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Doryrhamphus excisus excisus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Doryrhamphus excisus excisus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Doryrhamphus excisus excisus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Kaup, 1856

Doryrhamphus excisus excisus ist eine der Seenadel- Arten, die etwas leichter an Ersatzfuztter zu gewöhnen ist, als viele andere Seenadeln.
Zumindest in den meisten Fällen erreicht man hier eine schnellere Aufnahme.
Weigern sich die Tiere, dann sollte man es natürlich mit Lebendfutter versuchen.
Auf jeden Fall gilt, hier viel und ergiebig füttern, damit die Tiere schnell wieder fit sind.
Sie sind ja oft nach dem langwierigen Import geschwächt, wie fast alle Fische.

Da sich Männchen und Weibchen durch den Nasenrücken unterscheiden lassen, ist eine Paarhaltung gut möglich und sollte auch praktiziert werden.
Aber niemals zwei Männchen einsetzen, die jagen sich dann !

Grundsätzlich sollten diese Tiere nicht in ein Becken mit vielen großen und schnell fressenden Fischen, da sie doch eher langsamere und bedächtige Fresser sind.

Manche Händlerseiten bieten eine gleich aussehende Seenadel mit Namen Doryrhamphus melanopleura (Bleeker, 1858) an.
Dieser Name ist aber offiziell nicht akzeptiert, es sind letztlich die Gleichen.

Synonyme:
Doryhamphus excises
Doryhamphus excises excises Kaup, 1856
Doryichthys californiensis (Gill, 1862)
Doryichthys excisus (Kaup, 1856)
Doryichthys melanopleura (Bleeker, 1858)
Doryichthys pleurotaenia Günther, 1880
Doryramphus excisus (Kaup, 1856)
Doryrhamhus melanopleura (Bleeker)
Doryrhamphus californiensis Gill, 1862
Doryrhamphus excisus Kaup, 1856 ·
Doryrhamphus melanopleura (Bleeker, 1858)
Doryrhamphus melanopleura cooki Weed & Woods, 1953
Doryrhamphus melanopleura melanopleura (Bleeker, 1858)
Doryrhamphus melanopleura pleurotaenia (Günther, 1880)
Doryrhamphus pleurotaenia (Günther, 1880)
Microphis extensus Snyder, 1911
Microphis mayottae Fourmanoir, 1955
Microphis melanopleura (Bleeker, 1858)
Microphis pleurotaenia (Günther, 1880)
Syngnathus melanopleura Bleeker, 1858

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Syngnathiformes (Order) > Syngnathidae (Family) > Syngnathinae (Subfamily) > Doryrhamphus (Genus) > Doryrhamphus excisus (Species) > Doryrhamphus excisus excisus (Subspecies)






Bilder

Männlich

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Allgemein

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Erfahrungsaustausch

wegenerf am 05.11.16#8
seit 3/4 Jahr habe ich ein Weibchen. Wunderschönes Tier in einem alteingefahrenen Becken (300l). Der "Burner"! Angstfreies und keckes Tier, eleganter Schwimmer. Einfach cool. Merkwürdige Freundschaft zu meinen beiden Clownis. Sie wird von beiden nicht beachtet und scheint von deren Bissigkeit gegenüber anderen Fischen zu profitieren.
Chewbacca am 11.05.13#7
Ich habe vor einiger zeit ein Exemplar erworben. Meine ist Weiblich, was recht einfach zu erkennen ist (keine Stachen auf der Nase)und hatte anfangs eine kaputte Schwanzflosse. Mittlerweile ist das alles wieder verheilt und sie hat die Farbe geändert und ist nicht mehr orange-violett-braun sondern leuchtend gelb und Blau (fluoresziert sogar unter Blaulicht was sehr schön ist). Über diesen Fisch gibt es viel zu sagen, ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Tier. Häufiger hört man, dass Seenadeln keine guten Schwimmer sind und Strömung nicht mögen. Das kann ich absolut nicht bestätigen. Sie ist ein sehr aktiver Schwimmer und ständig unterwegs. Schwimmt sogar direkt gegen die Strömungspumpen und ist dabei sehr wendig und agil. Ein sehr lässiger und guter Schwimmer. Es ist teilweise beeindruckend wie sie sich von der Strömung mit reißen lässt dann plötzlich abbremst, sich querstellt und in einer Ritze verschwindet. Damit kommen wir zu der zweiten Beobachtung. Dieser Fisch liebt höhlen. Meine steine haben viele Löcher und Durchgänge. Sie scheint starkes Licht nicht sehr zu mögen, da sie Tagsüber fast nur in den Löchern und Höhlen zu finden ist. Man sieht sie nur während der Dämmerungszeiten. Bei meinem 180L heißt Dämmerung LED-Beleuchtung mit 29Watt. Da ist sie im ganzen Aquarium unterwegs. Wenn ich die 75W T5 dazuschalte verschwindet sie in den Höhlen. Sie ist ein sehr neugieriger Fisch, der sehr interaktionsfreudig mit dem Pfleger und mit anderen Tieren ist. Sie bleibt dabei immer auf Distanz aber kreist um die Hand des Pflegers und beobachtet ihn. Mit Clownfischen verträgt sie sich sehr gut und man bemerkt oft gegenseitige neugier. Hat keinerlei Berührungsängste bei anderen Fischen und weist absolut keine Aggressivität auf, wird also auch nicht angegriffen. Zum Schlafen quetscht sie sich in eine Felsrille, die etwa ihre Form hat und bleibt da auch.

Zum allgegenwärtigen Problem bei Seenadeln(die FÜTTERUNG): Meine verweigert JEDES Futter. Ob tot oder lebend, ob gross oder klein, das Tier kann man nicht an Futter gewöhnen und ich sehe das auch als völlig unnötig. Dem Tier geht es prächtig und es frisst kein Futter. Sie ernährt sich von der Mikrofauna im Aquarium. Und bei einem relativ gut eingefahrenen Becken (das geht von einigen Wochen bis hin zu nem Jahr, je nach Qualität des Gesteins) hat sie genug Copepoden um sich zu ernähren. Ich habe einen Innenfilter indem sich Copepoden verstecken können und sie nicht hinkommt, das hilft die Population gut aufrecht zu erhalten.
Ich halte eine Vergesellschaftung mit Leierfischen oder anderen Seenadeln als problematisch, da eine Nahrungskonkurenz auftreten könnte. Ich denke mehr als einen Copepoden fressenden Fisch hält ein kleines Becken nicht aus.

Fazit: ein Fisch der keine Pflege braucht, also sehr einfach von der Haltung ist, jedoch ein sehr stabiles und ausgeglichenes Becken braucht, damit er sich ernähren kann. Wenn man diesen Fisch halten will darf man bei dem Lebendgestein nicht geizen! Eher für kleine Becken geeignet 100-300L. Ich würde Vergesellschaftung mit anderen copepoden fressenden Fischen abraten und Paarhaltung nur ab 200L empfehlen.


Nachtrag: ich füttere seit kurzem hin und wieder mit Lobstereiern, die scheint sie zu fressen.

Gruss

Robin Gauff
Kessl am 02.06.10#6
Vor einigen Monaten habe ich 2 dieser Tiere erstanden. Entgegen der hier angegeben "leichten Eingewöhnung an Frostfutter" weigern sich meine beiden standhaft etwas anderes als Lobstereier zu nehmen. Artemien, egal ob lebend oder gefroren, werden konsequent verweigert und auch Bosmiden und Krill werden verschmäht. Entgegen einiger Berichte kommen die Nadeln übrigens recht gut auch mit Strömung klar. Sie haben keine Probleme auch an der strömungsreichsten Stelle meines Beckens zu schwimmen und stehen teilweise sogar sekundenlang direkt vor dem Auslass der Strömungspumpe. Unbedingt vor dem Kauf vorführen lassen ob sie "normales" FroFu frisst, Artemien z.B., dann sind diese Tiere wirklich sehr leicht zu pflegen. Erwischt man Futterverweigerer würde ich den Schwierigkeitsgrad auf Expertentier hochsetzen.
8 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

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