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Haltungserfahrungen

Myrionema amboinense thumbnail

Kessl @ Myrionema amboinense am 25.05.11

Hi

Wie kommt man auf die Idee Tiere mit Säure bekämpfen zu wollen? Jungens und Mädels, in jedem Supermarkt bekommt ihr für 'nen Euro das perfekte Gift: Alkohol. Nehmt den Stein raus und tropft vorsichtig mit einer Spritze etwas Spiritus auf die Kolonie die ihr entfernen wollt. 10 sec später könnt ihr den Stein schon wieder zurücksetzen, an den Stellen an denen ihr den Alkohol hingetropft habt lebt nichts mehr, selbst die Kalkrotalgen sind kaputt und müssen nachwachsen. Das ist jedenfalls sehr viel besser als "Essigessenz". Wer kommt denn auf so eine schräge Idee.

Gobiodon albofasciatus thumbnail

Kessl @ Gobiodon albofasciatus am 20.07.10

Ich halte 2 dieser Grundeln seit nunmehr fast einem Jahr. Die größere der beiden ist inzwischen knapp über 3 cm groß, diese Angabe stimmt also nicht ganz. Im Verhalten sind sie durchaus mit Okinawae Grundeln vergleichbar, sie sitzen gerne auf oder in Korallen und nagen gelegentlich an diesen rum. Im Becken habe ich 2x Stylophora pistillata, einmal grün und einmal rot. Nur die größere der Grundeln nagt gelegentlich an der roten Koralle, die grüne wird komplett ignoriert. Es ist etwas schmerzhaft durch den dünnen Grundelkörper die roten Polypen im Magen zu sehen, aber bisher scheint die Koralle trotzdem zu überleben. Ansonsten ist das Verhalten der Grundeln recht friedlich. Selten jagen sich die beiden mal gegenseitig, aber bisher nie beim füttern und 10 sec später ist alles wieder vorbei. Andere Fische werden komplett ignoriert, wobei ich keine weiteren Gobiodon Grundeln halte. Beide haben bei mir vom ersten Tag an gefrorene Artemien verputzt, jedoch sollten die Tiere bei der Fütterung beobachtet werden. Gelegentlich schnappen sich die Grundeln die größte Artemia die sie finden, schwimmen mit ihrer Beute in ihre Koralle, nur um 2 min später festzustellen das der Happen zu groß war und sie spucken ihn wieder aus. Hier sollte man unbedingt darauf achten das jede Grundel wenigstens 2-3 kleine Artemien verputzt hat und gegebenenfalls gezielt mit einer Pinzette einem einzelnen Tier noch etwas zu fressen reichen. Wirklich erstaunlich ist eine Art Saugnapf den die Tiere an ihrer Unterseite haben. Sie können an Korallen und selbst an der glatten Glasscheibe "andocken" und dann ohne den geringsten Flossenschlag auch in der stärksten Strömung stehen.

Fazit: Ein wirklich schöner und leicht zu haltender Fisch für Nano Becken, der aber an Korallen geht. Nicht ganz so auffällig wie die Okinawae, dafür bleibt sie etwas kleiner. Ideal wäre sicher Paarhaltung, aber einen Geschlechtsunterschied konnte ich bisher nicht ausmachen.

Koumansetta rainfordi thumbnail

Kessl @ Koumansetta rainfordi am 02.06.10

Meine geht an kein Frostfutter, egal ob Lobstereier, Artemia oder sonstwas. Glücklicherweise scheint die Grundel dennoch genug zu fressen zu finden, sie ist inzwischen richtig Fett geworden. Baggert den ganzen Tag und verputzt bei mir auch Cyanobeläge. Das Baggern beschränkt sich nicht auf den Bodengrund, Felsspallten in denen sich Staub ablagert werden auch geputzt. Der Bodengrund sollte fein sein, 3mm oder gleich Sand. Es sollten einige Höhlen und löcher im Gestein geboten werden, meine versteckt sich bei Gefahr und verschwindet komplett in den Steinen. Unbedingt beim Händler vorführen lassen das sie an Frofu geht, sonst ist die Haltung ein Glücksspiel. Sollte sie aber Frofu verputzen ist es ein sehr leichter Pflegling.

Doryrhamphus excisus excisus thumbnail

Kessl @ Doryrhamphus excisus excisus am 02.06.10

Vor einigen Monaten habe ich 2 dieser Tiere erstanden. Entgegen der hier angegeben "leichten Eingewöhnung an Frostfutter" weigern sich meine beiden standhaft etwas anderes als Lobstereier zu nehmen. Artemien, egal ob lebend oder gefroren, werden konsequent verweigert und auch Bosmiden und Krill werden verschmäht. Entgegen einiger Berichte kommen die Nadeln übrigens recht gut auch mit Strömung klar. Sie haben keine Probleme auch an der strömungsreichsten Stelle meines Beckens zu schwimmen und stehen teilweise sogar sekundenlang direkt vor dem Auslass der Strömungspumpe. Unbedingt vor dem Kauf vorführen lassen ob sie "normales" FroFu frisst, Artemien z.B., dann sind diese Tiere wirklich sehr leicht zu pflegen. Erwischt man Futterverweigerer würde ich den Schwierigkeitsgrad auf Expertentier hochsetzen.

Synchiropus splendidus thumbnail

Kessl @ Synchiropus splendidus am 06.03.10

Ich halte eines dieser Tiere (W, ca. 2 cm.) seit gut 2 Monaten in einem 50l Becken (sollte das Tier zu groß werden kommt es in das Becken eines Freundes zu seinem Männchen). Am Anfang hat es sie etwas überwindung gekostet, inzwischen nimmt sie problemlos FroFu die ich mit einer Pinzette ins Becken gebe. Sie nimmt die Artemien inzwischen sogar direkt von der Pinzette und schwimmt dieser entgegen, wartet also nicht mehr bis das Futter im Wasser treibt, oder gar auf dem Boden liegt. Gefüttert wird 2x täglich, wobei meine kleine jedesmal gut 10 Artemien wegputzt bevor nichts mehr rein geht. Das hält sie aber nicht davon ab trotzdem die restlichen 10h "licht an" durchs Becken zu ziehen und alles zu verputzen was ihr vor's Maul läuft, selbst halbwüchsige Flohkrebschen sind inzwischen nichtmehr vor ihr sicher. Futterkonkurrenz kennt sie übrigens kaum, sie ist nahezu genauso schnell am Futter wie meine Grundeln (Gobiodon albofasciatus).

Fazit: Wünderschön anzusehen, BEI MIR fast permanent aktiv, absolut nicht scheu und extrem leicht zu halten. Die Angabe mit 500l halte ich absolut für überzogen, jeder kann sich in der Zoohandlung seines Vertrauens vorführen lassen ob der betreffende Fisch an Frofu geht, oder nicht. Sollte das der Fall sein bleibt vorallem die Frage danach, wie groß diese Tiere werden. Leider gibt es hier scheinbar keine zuverlässigen Quellen. Meine Empfehlung für die Mindestaquariengröße bezieht sich auf die Annahme das Weibchen nicht größer werden als 6 cm. Für stattliche Männchen von 10cm wird das zu eng.

"Was ist das?"

was ist das thumbnail

Kessl @ Krustentiere am 15.02.11

Mehr Photos habe ich inzwischen hochgeladen und der Link unten führt zu einem Youtube Video wie das Tier als Jungtier ausgesehen hat. Knallig rot mit sehr deutlichen, schneeweißen Streifen und Punkten. Leider extrem unscharf, dafür aber bewegt.

http://www.youtube.com/watch?v=FFB1TCuUhO0