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Myrionema amboinense Myrionema amboinense

Myrionema amboinense wird umgangssprachlich oft als Myrionema amboinense bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
821 
AphiaID:
117560 
Wissenschaftlich:
Myrionema amboinense 
Umgangssprachlich:
Myrionema amboinense 
Englisch:
Hydroid 
Kategorie:
Quallen - Hydrozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hydrozoa (Klasse) > Anthoathecata (Ordnung) > Eudendriidae (Familie) > Myrionema (Gattung) > amboinense (Art) 
Erstbestimmung:
Pictet, 1893 
Vorkommen:
Belize, Bermuda, Indonesien, Indopazifik, Kanada, Mittelmeer, Nord-Atlantik, USA, Zirkumtropisch 
Meerestiefe:
Meter 
Temperatur:
0°C - 27°C 
Futter:
Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-12-12 13:18:09 

Haltungsinformationen

Myrionema amboinense Pictet, 1893

Bei Myrionema amboinense, auch bekannt als M.amboinensis, handelt es sich um koloniebildende Hydrozoen.Sie werden oft mit lebenden Steinen,Muscheln,Schnecken oder anderen Tieren ins Aquarium eingeschleppt.Myrionema amboinense vermehrt sich häufig sehr schnell ,verdrängt dabei andere Tiere und kann im schlimmsten Fall ein ganzes Aquarium einnehmen.Wenn es erst einmal zu einer Massenvermehrung gekommen ist,wird sich eine Beseitigung äußerst schwierig gestalten.

Obwohl die Polypen recht hübsch aussehen, haben sie eindeutig das Potential ein "Trojaner" im Aquarium zu sein.

Wir raten deshalb dringend dazu, Myrionema amboinense frühzeitig zu entfernen!

Karl Tröstl fügt an: Aus indonesischem Lebendgestein gewachsen. Kann sich bei günstigen Bedingungen stark vermehren. Nesselt bei mir kaum.

Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Hydrozoa (Class) > Hydroidolina (Subclass) > Anthoathecata (Order) > Filifera (Suborder) > Eudendriidae (Family) > Myrionema amboinense (Species)

Weiterführende Links

  1. doris.ffessm.fr (fr)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

AstReiner am 11.12.17#12
Hallo zusammen,
ich habe seit ca. 4 Monaten mit Hydroidpolypen zu kämpfen, eingeschleppt durch lebende Steine aus einem Privataquarium! Da ich nicht wußte, was das ist und ich sie für Algen gehalten hatte, hatte ich sie erstmal wachsen lassen. - Großer Fehler! - Hier im Meerwasser-Lexikon bin ich dann auf die genaue Bestimmung der Gattuing und deren Auswirkungen aufmerksam geworden. Ich habe sie in mühevollen Rupfaktionen, 3 bis 5 mal täglich und dann immer ca. 80 - 130 Stück nun zu ca. 99 % mit einer Pinzette abgerupft und immer in ein Glas mit Süßwasser befördert. Wichtig: Nach dem Abreißen immer aus dem Becken holen und nie im Aquariumwasser schwimmen lassen! Sie setzen sich dann irgendwo ab und siedeln dort neu an. Also immer mit "Stamm" abreißen und einzelne Stämme ohne Kopf auch entfernen. Aber das letzte 1 % macht mir wirklich noch viel Mühe, weil die Biester in Ritzen und Spalten sitzen und entweder komme ich dort nicht dran oder kann nur die Köpfe erwischen. Das juckt die Polypen aber nicht, sie wachsen einfach wieder nach. Auch bedecken der Polypen mit Aiptasia-X hat nichts genützt. Sie werden zwar dadurch verhärtet und man kann sie etwas besser entfernen, aber sterben noch lange nicht dadurch ab. Seit 8 Tagen habe ich mir meinen Herzenswunsch erfüllt und ein Pärchen Centropyge loricula, ca 6 und 7 cm groß in meinem Becken uns siehe da, seit 3 Tagen verzeichne ich einen Schwund der restlichen Hydroidpolypen! Heute habe ich gesehen, dass das Männchen die Polypen frißt, das Weibchen habe ich dabei noch nicht beobachten können. Vor 3 Monaten hatte ich schon einen Seehasen eingesetzt, weil ich in einem Artikel zur Bekämpfung der Hydroidpolypen in einem italienischen Forum gelesen hatte, das Seehasen auch die Polypen fressen sollen. Den Seehasen interessieren die Hydroidpolypen aber in keinster Weise! Dennoch ist der Kleine, wir nennen ihn liebevoll "Nessie" total drollig und gehört seit dem zur Familie an Tieren in unserem Aquarium. Er frißt aber liebend gerne Blattalgen aus meinem Algenfilter aus der Hand. Es ist also wohl individienabhängig, ob die Tiere die Hydroidpolypen fressen oder nicht! Für mich ist es ein Seegen, nun Hilfe bei dem Kampf gegen die Hydroidpolypen im Becken zu haben und bin jetzt sehr zuversichtlich, das meine kleinen Freunde und ich den Kampf gewinnen werden.
Salzige Grüße, AstReiner
Bennos am 30.01.14#11
Ich habe ähnliche Beobachtungen gemacht wie onkeltobi28, in meinem Becken hatte ich Probleme mit Kieselsäure, die dabei entstandenen Kieselsäurealgen bedeckten die Hydroiden. Unter diesen Teppich starben die Hydroiden ab.
Mister-Fu am 21.07.11#10
ich hatte nach der einlaufphase eine größere kolonie ähnlich aussehender hydroidpolypen. nach dem einsetzen von wurdemannis und einem C. bispinosa zwergkaiser war die kolonie innerhalb einer woche verschwunden. wer sie gefressen hat kann ich nicht mit sicherheit sagen, habe aber gesehen wie der zwergkaiser auch anderen hydroiden die polypen abgefressen hat. würde es den wurdemannis aber auch zutrauen
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