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Haltungserfahrungen zu Myrionema amboinense

Hier werden Haltungsinformationen und -erfahrungen von Benutzern gesammelt. Benutzer hinterlassen hier ihre Erfahrungen mit der Haltung und Pflege von Myrionema amboinense in ihren Aquarien damit andere Benutzer die Möglichkeit bekommen gemachte Fehler zu vermeiden und die Haltungsbedingungen selbst zu verbessern.

Bitte helfen Sie mit, die Pflege und Haltung von Myrionema amboinense zu verbessern in dem auch Sie Ihre Haltungserfahrung hier veröffentlichen. Ihre Angaben sollten dabei fundiert und verständlich formuliert sein.

Wenn Sie Fragen zu Myrionema amboinense haben oder sich nur darüber unterhalten möchten, benutzen Sie bitte den Diskussionsbereich: Diskussion zu Myrionema amboinense

Haltungserfahrungen unserer Benutzer

mbb am 29.10.05#1
kann sehr schnell zur plage werden und eine vermehrungsrate an den tag legen,die selbst glasrosen blass werden läßt!außerden kam es bei mir zu schäden an den korallen.aber dazu gibt es auch andere aussagen,mag daran liegen,daß es unterschiedliche sorten gibt.
ich rate auf jeden fall dazu,die tiere sofort zu entfernen!
Sensay am 10.02.06#2
Würde auch empfehlen, jede Kolonie schon am Anfang komplett zu vernichten! Wächst wie wahnsinnig, ist sehr robust und sehr schwer (jedenfalls dauerhaft) loszuwerden. Nesselt bei mir allerdings nicht, sieht nur unschön aus, wenns mal wieder zu viel wird.

Es gibt einen Fressfeind (Pteraeolidia ianthina), ist aber so gut wie nicht zu beschaffen und ausserdem, wie viele Nacktschnecken, ein Nahrungsspezialist.

Einen kostengünstigen Tip zur Bekämpfung habe ich auf meiner HP beschrieben.
denis811 am 23.09.06#3
Leicht zu entfernen,betreffenden Stein herrausnehmen und ein paar Rhynchocinetes durbanensis dazu setzen. Ohne Futter fressen die den Stein komplett leer. Hat bei MIR gut funktioniert .
Benjamin am 30.10.06#4
Habe und hatte nie große Kollonien dieser Tiere . Habe aber nach diversen Berichten versucht sie wieder los zu werden . Momentaufnahme : " Vermutlich sehr schwer zu bekämpfen , da selbst Essigessenz keine große Wirkung zeigt ." Werde mich nach Abschluß der Untersuchung nochmals zu Wort melden .
Benjamin am 06.08.07#5
Die einfachste Bekämpfungsmethode scheint mir wie oben beschrieben das Heraus nehmen des kompletten Substratsteines zu sein . Wie schon bei meinen ersten Bericht erwähnt reagieren diese Tiere selbst auf Säuren nicht sonderlich . Die von denis811 beschriebene Möglichkeit zur Bekämpfung durch Tanzgarnelen ( Rhynocinetes durbanensis ) , ist natürlich eine gute Variante . Ich möchte dabei aber zu bedenken geben , daß Sie für die meisten Riffaquarianer nicht zur Anwendung kommen wird , weil diese Garnelen bekannter Weise ganz schöne Radautüten sind , die auch vor so manchen anderen Wirbellosen nicht halt machen . Ich selber hätte Sie sonst schon längst zur Bekämpfung meiner lästigen Protopalythoa sp. Kollonie ( Krustenanemonen ) eingesetzt , weil Sie ja , wie hinlänglich bekannt ist , diese zum fressen gern haben .
scobi am 16.03.08#6
Mit einer der schrecklichsten Plagen die man sich vorstellen kann. Auch ich habe ein paar davon am Fuße einer Koralle mit in mein Becken geschleppt. Wenn man sie mal drinnen hat bekommt man sie nur sehr schwer wieder los. Sie weicht zwar einer heranwachsenden Acropora oder Montipora aus, wächst aber sofort in die andere Richtung weiter. Wenn man einzele Steine aus dem Becken nehmen kann und sie über 2 Monate in sein unbeleuchtetes Technikbecken verbannt, sind sie verschwunden. Also schaut euch Korallenableger genau an. Seht Ihr dort welche sitzten, entfernt sie lieber gleich.
www.coral-riff.de
benjamin87 am 23.10.09#7
ich habe mir diese plage mit einem lebendenstein eingefangen und in meinem jugendlichem leichtsinn zunächst einmal wachsen lassen. ich kann nur empfhelen sie so schnell woe möglich zu entfernen z.b. mit einer zahnbürste ist zwar nicht so gut für alles was da noch so lebt aber des kann ja wieder nachwachsen.
onkeltobi28 am 17.11.10#8
Seit mittlerweile 8 Monaten "pflegen" meine Freundin und ich dieses Gewächs. Da die bewachsene Fläche immer grösser wurde, entschieden wir uns es zu bekämpfen. Abbürsten im Becken inkl. sofortigem Absaugen wurde mit neuen Kolonieen an anderen Stellen bestaft. Vor ein oder zwei Wochen habe ich einen Korallenableger auf die grösste Kolonie gesetzt. Heute wurde der Ableger von einem Einsiedlerkrebs runtergerissen. Darunter waren die Hydroidpolypen vollständig verschwunden! Lichtentzug ist also scheinbar eine wirkungsvolle Methode um die Dinger loszuwerden.
Kessl am 25.05.11#9
Hi

Wie kommt man auf die Idee Tiere mit Säure bekämpfen zu wollen? Jungens und Mädels, in jedem Supermarkt bekommt ihr für 'nen Euro das perfekte Gift: Alkohol. Nehmt den Stein raus und tropft vorsichtig mit einer Spritze etwas Spiritus auf die Kolonie die ihr entfernen wollt. 10 sec später könnt ihr den Stein schon wieder zurücksetzen, an den Stellen an denen ihr den Alkohol hingetropft habt lebt nichts mehr, selbst die Kalkrotalgen sind kaputt und müssen nachwachsen. Das ist jedenfalls sehr viel besser als "Essigessenz". Wer kommt denn auf so eine schräge Idee.
Mister-Fu am 21.07.11#10
ich hatte nach der einlaufphase eine größere kolonie ähnlich aussehender hydroidpolypen. nach dem einsetzen von wurdemannis und einem C. bispinosa zwergkaiser war die kolonie innerhalb einer woche verschwunden. wer sie gefressen hat kann ich nicht mit sicherheit sagen, habe aber gesehen wie der zwergkaiser auch anderen hydroiden die polypen abgefressen hat. würde es den wurdemannis aber auch zutrauen
Bennos am 30.01.14#11
Ich habe ähnliche Beobachtungen gemacht wie onkeltobi28, in meinem Becken hatte ich Probleme mit Kieselsäure, die dabei entstandenen Kieselsäurealgen bedeckten die Hydroiden. Unter diesen Teppich starben die Hydroiden ab.
AstReiner am 11.12.17#12
Hallo zusammen,
ich habe seit ca. 4 Monaten mit Hydroidpolypen zu kämpfen, eingeschleppt durch lebende Steine aus einem Privataquarium! Da ich nicht wußte, was das ist und ich sie für Algen gehalten hatte, hatte ich sie erstmal wachsen lassen. - Großer Fehler! - Hier im Meerwasser-Lexikon bin ich dann auf die genaue Bestimmung der Gattuing und deren Auswirkungen aufmerksam geworden. Ich habe sie in mühevollen Rupfaktionen, 3 bis 5 mal täglich und dann immer ca. 80 - 130 Stück nun zu ca. 99 % mit einer Pinzette abgerupft und immer in ein Glas mit Süßwasser befördert. Wichtig: Nach dem Abreißen immer aus dem Becken holen und nie im Aquariumwasser schwimmen lassen! Sie setzen sich dann irgendwo ab und siedeln dort neu an. Also immer mit "Stamm" abreißen und einzelne Stämme ohne Kopf auch entfernen. Aber das letzte 1 % macht mir wirklich noch viel Mühe, weil die Biester in Ritzen und Spalten sitzen und entweder komme ich dort nicht dran oder kann nur die Köpfe erwischen. Das juckt die Polypen aber nicht, sie wachsen einfach wieder nach. Auch bedecken der Polypen mit Aiptasia-X hat nichts genützt. Sie werden zwar dadurch verhärtet und man kann sie etwas besser entfernen, aber sterben noch lange nicht dadurch ab. Seit 8 Tagen habe ich mir meinen Herzenswunsch erfüllt und ein Pärchen Centropyge loricula, ca 6 und 7 cm groß in meinem Becken uns siehe da, seit 3 Tagen verzeichne ich einen Schwund der restlichen Hydroidpolypen! Heute habe ich gesehen, dass das Männchen die Polypen frißt, das Weibchen habe ich dabei noch nicht beobachten können. Vor 3 Monaten hatte ich schon einen Seehasen eingesetzt, weil ich in einem Artikel zur Bekämpfung der Hydroidpolypen in einem italienischen Forum gelesen hatte, das Seehasen auch die Polypen fressen sollen. Den Seehasen interessieren die Hydroidpolypen aber in keinster Weise! Dennoch ist der Kleine, wir nennen ihn liebevoll "Nessie" total drollig und gehört seit dem zur Familie an Tieren in unserem Aquarium. Er frißt aber liebend gerne Blattalgen aus meinem Algenfilter aus der Hand. Es ist also wohl individienabhängig, ob die Tiere die Hydroidpolypen fressen oder nicht! Für mich ist es ein Seegen, nun Hilfe bei dem Kampf gegen die Hydroidpolypen im Becken zu haben und bin jetzt sehr zuversichtlich, das meine kleinen Freunde und ich den Kampf gewinnen werden.
Salzige Grüße, AstReiner

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