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Turbinaria reniformis Kelchkoralle

Turbinaria reniformis wird umgangssprachlich oft als Kelchkoralle bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
625 
Wissenschaftlich:
Turbinaria reniformis 
Umgangssprachlich:
Kelchkoralle 
Englisch:
Yellow Scroll Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Turbinaria (Gattung) > reniformis (Art) 
Erstbestimmung:
Bernard, 1896 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bahrain, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Aden, Golf von Oman, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Irak, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Südchinesisches Meer, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
2 - 15 Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-11-23 21:16:45 

Nachzuchten

Turbinaria reniformis lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Turbinaria reniformis haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Turbinaria reniformis
Bernard, 1896

Korallen der Gattung Turbinaria:
Vor allem in den 90er Jahren und auch später, waren Turbinaria-Korallen sehr beliebt und wurden regelmässig im Handel angeboten.
Auch heute noch ist der Erwerb meist kein Problem, sowohl über den Fachhandel als auch über Aquarianerbörsen sind immer wieder Ableger zu bekommen.

Sie sind allerdings nicht mehr ganz im Fokus, wenn man mal von dem Hype auf SPS-Korallen und später Acans absieht.
Nichts desto trotz sind es gut haltbare Korallen, die man in der Boden- bis Mittelzone etablieren sollte.
Sie benötigen aufgrund ihrer Zooxanthellen sicherlich Licht, aber nicht so viel, wie kleinpolypige Korallen der Gattung Acropora oder Montipora.
Zudem fangen sie mit ihren Polypen Plankton, womit sich auch einen Teil ihres Nahrungsbedarfs decken.
Bei den kelchförmigen Arten sollte man gut auf Ablagerungen achten, diese quittiert die Koralle mit Gewebsauflösungen.
Sie verträgt durchaus starke - wenn auch keine direkte Strömung.
Sie verträgt zwar schon höhere Nährstoffkonzentrationen (No3 und Po4), aber dann dunkelt die Koralle auch schnell ein.

Folgende Arten sind bekannt:

Turbinaria bifrons
Turbinaria conspicua
Turbinaria frondens
Turbinaria heronensis
Turbinaria irregularis
Turbinaria mesenterina
Turbinaria patula
Turbinaria peltata
Turbinaria radicalis
Turbinaria reniformis
Turbinaria stellulata

Synonyme:
Turbinaria lichenoides Bernard, 1896
Turbinaria reptans Bernard, 1896
Turbinaria veluta Bernard, 1896

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Dendrophylliidae (Family) > Turbinaria (Genus) > Turbinaria reniformis (Species)

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Deniz am 08.12.15#2
Habe kürzlich eine große Scheibe erhalten und zur Eingewöhnung auf den Sandboden gelegt. Die gelbe Scheibe wurde immer heller und hat langsam an den Kontakzflächen und Sandhäufchen sichtbar Gewebe verloren. Im Felsaufbau weit oben hat sich die KOralle sehr schnell erholt. Das Gewebe zwischen den gelben Polypensitzen wird zusehends röter, auch dehnt sich das Gewebe wieder sichtbar auf die bereits abgestorbenen Stellen aus.
Mister-Fu am 19.09.12#1
Hallo, ich halte dieses Tier jetzt seit ca. 1 Jahr. Ist wunderschön, geht bei mir aber leider nur nachts komplett auf, aber dann schwingen die tagsüber recht mikrigen Polypen richtig in der Strömung. Reagiert aber tagsüber auch auf Futter, welches an sich aber nicht nötig ist. Wächst nur sehr langsam. Versuche Ableger zu machen sind häufig gescheitert, weil sich das Gewebe aufgelöst hatte.
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