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Turbinaria heronensis Becherkoralle

Turbinaria heronensis wird umgangssprachlich oft als Becherkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 250 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
4138 
AphiaID:
289211 
Wissenschaftlich:
Turbinaria heronensis 
Umgangssprachlich:
Becherkoralle 
Englisch:
Spiny Turbinaria Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Turbinaria (Gattung) > heronensis (Art) 
Erstbestimmung:
Wells, 1958 
Vorkommen:
Australien, Fidschi, Indonesien, Java, Korallenmeer, Malaysia, Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Singapur, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Thailand, Timor-Leste 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 50cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Plankton, Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 250 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-01-03 21:29:47 

Nachzuchten

Turbinaria heronensis lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Turbinaria heronensis haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”

Die Turbinaria heronensis bildet große Platten aus, wie man auch dem Bild von Charlie Veron sehr gut erkennen kann.
Ihre Farbe ist dunkelbraun bis zu einem blassen braun, kann aber auch gelb bis grün sein.

Turbinaria heronensis ist in tropischen Gewässer selten, aber in subtropischen Gewässern häufig anzutreffen.

Vor allem in den 90er Jahren und auch später, waren Turbinaria-Korallen sehr beliebt und wurden regelmässig im Handel angeboten.
Auch heute noch ist der Erwerb meist kein Problem, sowohl über den Fachhandel, als auch über Aquarianerbörsen sind immer wieder Ableger zu bekommen.

Sie sind allerdings nicht mehr ganz im Fokus, wenn man mal von dem Hype auf SPS-Korallen und später Acans absieht.
Nichts desto trotz sind es gut haltbare Korallen, die man in der Boden- bis Mittelzone etablieren sollte.
Sie benötigen aufgrund ihrer Zooxanthellen sicherlich Licht, aber nicht so viel, wie kleinpolypige Korallen der Gattung Acropora oder Montipora.
Zudem fangen sie mit ihren Polypen Plankton, womit sich auch einen Teil ihres Nahrungsbedarfs decken.
Bei den kelchförmigen Arten sollte man gut auf Ablagerungen achten, diese quittiert die Koralle mit Gewebsauflösungen.

Sie verträt durchaus starke - wenn auch keine -
direkte Strömung.
Sie verträgt zwar schon höhere Nährstoffkonzentrationen (No3 und Po4), aber dann dunkelt die Koralle auch schnell ein.

Folgende Arten sind bekannt:

Turbinaria bifrons
Turbinaria conspicua
Turbinaria frondens
Turbinaria heronensis
Turbinaria irregularis
Turbinaria mesenterina
Turbinaria patula
Turbinaria peltata
Turbinaria radicalis
Turbinaria reniformis
Turbinaria stellulata

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Allgemein


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