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Turbinaria patula Steinkoralle

Turbinaria patula wird umgangssprachlich oft als Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2363 
Wissenschaftlich:
Turbinaria patula 
Umgangssprachlich:
Steinkoralle 
Englisch:
Disc coral  
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Turbinaria (Gattung) > patula (Art) 
Erstbestimmung:
(Dana, ), 1846 
Vorkommen:
Australien, Bismarck Archipel, Indonesien, Kambodscha, Kiribati, Malaysia, Marshallinseln, Mikronesien, Nauru, Neukaledonien, Norforkinsel, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Singapur, Südchinesisches Meer, Taiwan, Thailand, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam, West-Pazifik 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-01-03 21:51:13 

Nachzuchten

Turbinaria patula lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Turbinaria patula haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Turbinaria patula
Dana, 1846

Korallen der Gattung Turbinaria:
Vor allem in den 90er Jahren und auch später noch waren Turbinaria Korallen sehr beliebt und wurden regelmässig im Handel angeboten.
Auch heute noch ist der Erwerb meist kein Problem, sowohl über den Fachhandel als auch über Aquarianerbörsen sind immer wieder Ableger zu bekommen.

Sie sind allerdings nicht mehr ganz im Fokus, wenn man mal von dem Hype auf SPS Korallen und später Acans absieht. Nichts desto trotz sind es gut haltbare Korallen, die man in der Boden bis Mittelzone etablieren sollte. Sie benötigen aufgrund ihrer Zooxanthellen sicherlich Licht, aber nicht so viel wie kleinpolypige Korallen der Gattung Acropora oder Montipora. Zudem fangen Sie mit ihren Polypen Plankton womit sich auch einen Teil ihres Nahrungsbedarfes decken.
Bei den Kelchförmigen Arten sollte man gut auf Ablagerungen achten, diese quittiert die Koralle mit Gewebsauflösungen. Sie verträbt durchaus starke - wenn auch keine direkten Strömungen.
Sie verträgt zwar schon höhere Nährstoffkonzentrationen (No3 und Po4), aber dann dunkelt die Koralle auch schnell ein.

Folgende Arten sind bekannt:

Turbinaria bifrons
Turbinaria conspicua
Turbinaria frondens
Turbinaria heronensis
Turbinaria irregularis
Turbinaria mesenterina
Turbinaria patula
Turbinaria peltata
Turbinaria radicalis
Turbinaria reniformis
Turbinaria stellulata

Hinweis:
Die drei Fotos wurden uns freundlicherweise von Carsten Leipold geschickt mit der Bitte der ID. Wir nutzen dazu meist zahlreiche Bücher oder die Bestimmungsseite von AIMS.

Bilder

Allgemein

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