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Turbinaria stellulata Großpolypige Steinkoralle

Turbinaria stellulata wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien

Copyright Charlie Veron


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien . Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1768 
AphiaID:
207510 
Wissenschaftlich:
Turbinaria stellulata 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Disc Coral, Cup Coral, Coral, Scroll Coral, Vase Coral, Turban Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Turbinaria (Gattung) > stellulata (Art) 
Erstbestimmung:
(Lamarck, ), 1816 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Indopazifik, Kermadecinseln, Korallenmeer (Ost-Australien), Lord-Howe-Insel, Neukaledonien, Norforkinsel, Northern Territory (Australien), Östlicher Indischer Ozean, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Tasmansee, Vietnam, West-Australien 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
2 - 15 Meter 
Habitate:
Korallenriffe, Meerwasser, Riffhänge, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
24°C - 29°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU Gefährdet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-10 20:42:06 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Turbinaria stellulata sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Turbinaria stellulata interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Turbinaria stellulata bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Turbinaria stellulata (Lamarck, 1816)

Der Artname "stellulata" leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet „mit kleinen Sternchen besetzt“.

Merkmale Turbinaria stellulata: Die Kolonien wachsen vorwiegend krustenförmig. Die Koralliten sind dickwandig, konisch geformt und weisen einen durchschnittlichen Durchmesser von 2,5 Millimetern auf.

Farbe: Meist braun oder grün, kann jedoch ein breites Spektrum anderer Farben umfassen. Das Coenosteum zwischen den Koralliten ist gewöhnlich dunkler als die Korallitenwände.

Ähnliche Arten: Kleine Kolonien ähneln denen von Turbinaria radicalis. Siehe auch Turbinaria irregularis

Lebensraum: Kann an den oberen Riffhängen auffällige, kuppelförmige Kolonien bilden. Im Gegensatz zu anderen Turbinaria-Arten ist diese Art in trüben Gewässern nur selten anzutreffen.

Häufigkeit: Meist selten.

Taxonomische Anmerkung: In Sammlungen kann die Unterscheidung von anderen krustenförmigen Turbinaria-Arten schwierig sein.

Korallen der Gattung Turbinaria:
Vor allem in den 90er Jahren und auch später noch waren Turbinaria-Korallen sehr beliebt und wurden regelmässig im Handel angeboten.Auch heute noch ist der Erwerb meist kein Problem, sowohl über den Fachhandel als auch über Aquarianerbörsen sind immer wieder Ableger zu bekommen.Sie sind allerdings nicht mehr ganz im Fokus, wenn man mal von dem Hype auf SPS-Korallen und später Acans absieht. Nichts desto trotz sind es gut haltbare Korallen, die man in der Boden bis Mittelzone etablieren sollte. Sie benötigen aufgrund ihrer Zooxanthellen sicherlich Licht, aber nicht so viel, wie kleinpolypige Korallen der Gattung Acropora oder Montipora. Zudem fangen sie mit ihren Polypen Plankton, womit sich auch einen Teil ihres Nahrungsbedarfes decken.

Bei den kelchförmigen Arten sollte man gut auf Ablagerungen achten, diese quittiert die Koralle mit Gewebsauflösungen. Sie verträgt durchaus starke, wenn auch keine direkten Strömungen.Sie verträgt zwar schon höhere Nährstoffkonzentrationen (No3 und Po4), aber dann dunkelt die Koralle auch schnell ein.

Synonyme:
Astraea stellulata Lamarck, 1816 · unaccepted > superseded combination (misspelling)
Astraeopora stellulata (Lamarck, 1846) · unaccepted > superseded combination
Astrea stellulata Lamarck, 1816 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Astreopora stellulata (Lamarck, 1816) · unaccepted > superseded combination
Turbinaria carinata Nemenzo, 1971 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbinaria elegans Bernard, 1896 · unaccepted > junior subjective synonym (?)
Turbinaria globularis Bernard, 1896 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbinaria hemisphaerica Rehberg, 1892 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbinaria mantonae Crossland, 1952 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbinaria nitida Nemenzo, 1960 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbinaria stephensoni Crossland, 1952 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbinaria subversa Bernard, 1896 · unaccepted > junior subjective synonym
Turbinaria titizimaensis Yabe & Sugiyama, 1941 · unaccepted > junior subjective synonym

Weiterführende Links

  1. Atlas of Living Australia (en). Abgerufen am 27.09.2020.
  2. Corals of the World (en). Abgerufen am 27.09.2020.

Bilder

Allgemein


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