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Xanthichthys auromarginatus Blaukehl-Drückerfisch

Xanthichthys auromarginatus wird umgangssprachlich oft als Blaukehl-Drückerfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 1800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
506 
AphiaID:
219897 
Wissenschaftlich:
Xanthichthys auromarginatus 
Umgangssprachlich:
Blaukehl-Drückerfisch 
Englisch:
Gilded Triggerfish 
Kategorie:
Drückerfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Tetraodontiformes (Ordnung) > Balistidae (Familie) > Xanthichthys (Gattung) > auromarginatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Bennett, ), 1832 
Vorkommen:
Bali, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Fidschi, Flores, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Guam, Hawaii, Indopazifik, Japan, Java, Kokos-Keelinginseln, Komodo, La Réunion, Lombok, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Molukken, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Ost-Afrika, Palau, Papua, Philippinen, Ryūkyū-Inseln, Süd-Afrika, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Tansania, Timor-Leste, Tonga, Tuamotu-Archipel, Weihnachtsinsel  
Meerestiefe:
8 - 150 Meter 
Größe:
26 cm - 30 cm 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Aquarium:
~ 1800 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-02 15:27:52 

Haltungsinformationen

(Bennett, 1832)

Nils Neumaier schreibt:
Da ich ja von mehreren Leuten weiß, dass ihr Drücker ihnen gerne mal in die Hand beisst, versuche ich meinem Drücker das gleich von Anfang an abzugewöhnen.
Ich füttere ihn mit der Hand und wenn ich nichts in der Hand habe und im Becken hantiere, verscheuche ich ihn, wenn er zum Biss ansetzt.
Das hat er auch schon gerafft und guckt jetzt immer erst ganz genau, ob ich auch stillhalte und ihm wirklich etwas anbiete.
Scheint also bisher zu klappen mit der "Erziehung", aber zwei Wochen sind da sicher nicht aussagekräftig.
Die anderen Fische hatten natürlich erstmal großen Respekt vor diesem Panzer von Fisch (bis auf den Chelmon, der war total relaxed).
Die haben sich aber mittlerweile beruhigt, auch wenn die Anemonenfische immer noch rumprollen (und dann angebellt werden) und die Chromis einen Sicherheitsabstand halten.
An Fischen scheint der Drücker aber auch gar nicht interessiert zu sein.
Auch die Korallengrundel oder Putzergrundel ignoriert er.
Von den Putzergarnelen hat er sich auch schon putzen lassen.

Einen kleinen "Übergriff" gab es aber:
Vor seiner Lieblingshöhle, in der Mitte des Beckens, wo er sich gerne mal hinhockt und alles beobachtet, stand meine Tridacna direkt 2cm vor seiner Nase.
Das hat ihn dann scheinbar genervt, denn ihm flatterte ständig der Mantellappen ins Gesicht.
Da hat er dann kurzerhand mal zugebissen und ein etwa erbsengroßes Stück rausgebissen.
Ich hab die Muschel dann umgestellt und er interessiert sich gar nicht weiter dafür.
Auch die Muschel scheint keinen ernsthaften Schaden genommen zu haben.

Was die Fresslust angeht: Er mampft alles an Trocken- und Gefrierfutter.
Ich gebe ihm auch täglich zwei bis drei große Shrimps (Krill grob), die er in Null Komma Nix wegknuspert, da ich eh immer welche für meinen Fangi auftaue.
Er frisst immer gierig und ist überhaupt nicht wählerisch.

Was den Schwimmdrang angeht...
Der Drücker kann schon ernorm schnell rumflitzen, wenn es Futter gibt und er macht dann auch ziemlich Kamikaze.
Da steht er einem Doktor in nichts nach!
Da wird richtig die Wasseröberfläche a la "Weißer Hai" durchpflügt und auch mal etwas geschrammt (die anderen Fische müssen immer schnell aus dem Weg, denn der weicht garantiert nicht aus).
Wenn es aber nichts zu fressen gibt, tingelt der Fisch eher gemächlich und sehr aufmerksam durchs Becken, wobei er in etwa so viel wie der Chelmon oder ein Zwergkaiser schwimmt.
Er legt auch gerne mal eine Ruhepause ein und klemmt sich für eine Minute in seine Lieblingshöhle.
Obwohl der Fisch jetzt schon zu groß für mein Becken ist, kommt er also zur Zeit noch ganz gut klar und zeigt keine Anzeichen von Platzmangel.
Es wirkt aber jetzt schon nicht mehr wirklich harmonisch vom Verhältnis Fisch-Beckengröße.
Da ich auch sehe, wie oft es zum Beinahe-Crash kommt, wenn der auf ein Stück Futter zuhält, weiß ich, dass der Fisch so bald wie möglich mehr Platz zum Toben braucht.

Ich denke also, Ende des Sommers wird es wohl endgültig ein größeres Becken geben.
Mal sehen, wie gut sich der Fisch bis dahin macht.
Ich träume ja schon davon, ihm dann noch ein Weibchen zu gönnen, wobei das dann schon zwei Fressmaschienen wären und ich bestimmt einen neuen Abschäumer bräuchte.
Da aber bei mir als Student das Geld sehr knapp ist, wird das wohl als Plan für die Zukunft vermerkt werden müssen...

Synonym:
Balistes auromarginatus Bennett, 1832

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Tetraodontiformes (Order) > Balistidae (Family) > Xanthichthys (Genus)

Weiterführende Links

  1. Fishbase (multi)



Bilder

Weiblich

1
1

Männlich

1
1
1
1

Semiadult

1

Allgemein


Erfahrungsaustausch

littlebee am 24.10.11#9
Ich halte ein Pärchen dieser Tiere jetzt seit 4 Monaten. Sind ruhige, unkomplizierte Gesellen. Mein Männchen ist erheblich kleiner als das Weibchen und hat leider auch seinen gelben Flossensaum mittlerweile wieder verloren. Sie schwimmen auch nie zusammen. Vielleicht gibt sich das noch, wenn er etwas älter wird (W: 6cm M: 3cm).
Nach dem Einsetzen hatte beide leicht Pünktchen bekommen, aber die waren ratz fatz wieder weg. Es wird alles gefressen, was ins Becken kommt.
Korallen, Garnelen und Seeigel bleiben bisher total unbeachtet und auch andere Fische werden in Ruhe gelassen.
Vielleicht optisch nicht der bunteste Drücker, aber dafür ein absolut super Charakter.
siegi am 10.09.10#8
Nun habe ich endlich ein Paar dieser herrlichen Drücker. Sie fressen alles und gierig , aber vertragen sich mit allen anderen Beckenbewohnern. Egal ob Weich-, Leder-, oder LPS-Korallen, Igeln und Seesterne, alle werden von ihnen akzeptiert. Am Anfang wurden sie von einem Thalasoma lunare schwer attakiert. Nachdem ich den Agressor entfernt habe, läuft alles super. Dieser Raufbold hat alle Fische angegriffen. So schön er war, aber nur Unruhe stiften, das geht mit der Zeit nicht gut. Jetzt ist alles friedlich. 11 Doc`s, 12 Lippis usw. Alles in allem eine Einheit.
diveomanic am 19.01.10#7
Ich besitze ein Pärchen seit ca. 3 Jahren. Absolut friedlich und Reefsafe! bei mir kommt es regelmäßig zu balzzeremonien und das weibchen sucht sich einen Sandplatz den es dann reinigt (z.B von Einsiedlern) und verteidigt. Zu dieser Zeit erstrahlt dann das männchen in voller Farbenpracht, super! Wenn die Ihre "Tänzchen" vollbringen schießen die quer durchs Riff und brauchen Platz. teilweise sind laute "Knackgeräusche" zu hören. Nachts wird sich in Felsspalten zum schalfen geklemmt, diese werden immer wieder aufgesucht. Schwimmt Tagsüber im freiwasser. Frisst alles, auch aus der Hand.
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