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Elacatinus multifasciatus Grünstreifen-Grundel

Elacatinus multifasciatus wird umgangssprachlich oft als Grünstreifen-Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
384 
Wissenschaftlich:
Elacatinus multifasciatus 
Umgangssprachlich:
Grünstreifen-Grundel 
Englisch:
Greenbanded goby, Greenband goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Elacatinus (Gattung) > multifasciatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Steindachner, ), 1876 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Haiti, Jamaika, Karibik, Kuba, Martinique, Montserrat, Niederländischen Antillen, Panama, Puerto Rico, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Süd-Amerika, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela, West-Atlantik  
Meerestiefe:
1 Meter 
Größe:
bis zu 5cm 
Temperatur:
°C - 29°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-20 20:26:20 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Elacatinus multifasciatus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Elacatinus multifasciatus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Elacatinus multifasciatus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Steindachner, 1876)

Korrekter Name laut WoRMS: Elacatinus multifasciatus (Steindachner, 1876)

Korrekter Name laut Fishbase: Tigrigobius multifasciatus (Steindachner, 1876)

Selten eingeführte hübsche kleine Grundel aus der Karibik! Lebt viel am Bodengrund, bzw, hält sich viel an der Dekoration auf.

Wie fast alle Grundeln dieser Gattung hat auch diese keine echte Schwimmblase!

Kommt blitzartig aus dem Versteck, wenn sie Futter erspäht und genauso schnell ist sie auch wieder im Versteck verschwunden.

Das ruckartige Schwimmen, bzw. Vortasten ist ebenso typisch zu erkennen. Nach jeden kleinen Hopser inspiziert die Grundel die Umgebung,
um nicht zu Futter eines anderen Fisches zu werden.
Eher was fürs zarte Becken mit nicht zu großen Fischen.

Optisch extrem ähnliche Arten:
Tigrigobius harvey, Victor, 2014
Tigrigobius rubrigenis, Victor 2014

Synonyme:
Elacatinus multifasciatum (Steindachner, 1876)
Gobiosoma multifasciatum Steindachner, 1876

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Gobioidei (Suborder) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Elacatinus (Genus) > Elacatinus multifasciatus (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase (multi)



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

metallus am 16.04.13#7
Vorweg,

ich halte die angegebenen 300 Liter für absolut überzogen. Meine Grundel halte ich in 112 Liter, sie klebt oft versteckt an der Scheibe und frisst ausschließlich Frost- und Lebendfutter. Sie schwimmt kaum, sogar weniger als meine Eviota-Grundeln.

Ein schöner, aber eher langweiliger Fisch. Ich denke problemlos zu halten ab 50 Liter.
Blaulichtheini am 27.02.13#6
Ich habe ein Pärchen dieser wirklich schönen Grundel seit 4Monaten. Plötzlich fing das Männchen an, unter einem Stein zu graben. Nun sitzt er seit ca. 5 Tagen und bewacht und befächelt den Laich. Das Weibchen ist dort nie zu sehen. Er verteidigt seinen Platz selbst bei deutlichen größeren Fischen, die sich bis auf 3cm an den Eingang der Höhle wagen. Dabei reißt das Männchen das Maul weit auf, um einen breiteren Kopf zu bekommen. Sehr putzig die beiden.
Ich füttere zwar Trockenfutter, aber die beiden interessiert dies nicht, denn sie zupfen an den kleinen Algen herum und fressen auch kleine Lebewesen, die sich unvorsichtig blicken lassen. Ich finde die Haltung sehr einfach bei genug Versteckmöglichkeiten. Habe die beiden in 60Liter Nano und sie fühlen sich sichtbar wohl.
snblau am 28.02.08#5
Sehr interessante und lebhafte Winzlinge mit temperamentvollem, interessantem Balzverhalten. Wenn die Tiere nicht gerade balzen, leben sie eher als Einzelgänger. Das Männchen besitzt eine etwas verlängerte erste Rückenflosse, das Weibchen besitzt einen leichten Blaustich (Siehe oberes Foto).
Leider neigen meine beiden Tiere zu weißen Pünktchen (Oodinium?), obwohl dies bei meinen anderen Aquarienbewohnern nicht zu beobachten ist. Das Wohlbefinden scheint dadurch kaum beeinträchtigt zu sein. Diese Grundeln gehen problemlos an Frostfutter.
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Elacatinus multifasciatus

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