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Lobophytum michaelae Lederkoralle

Lobophytum michaelae wird umgangssprachlich oft als Lederkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Marine Drugs Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13050 
AphiaID:
288797 
Wissenschaftlich:
Lobophytum michaelae 
Umgangssprachlich:
Lederkoralle 
Englisch:
Soft Coral, Leather Coral 
Kategorie:
Weichkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Alcyoniidae (Familie) > Lobophytum (Gattung) > michaelae (Art) 
Erstbestimmung:
Tixier-Durivault, 1956 
Vorkommen:
Australien, Korallenriffe, Madagaskar, Queensland (Australien), Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
Meter 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe (z.B. NaCL,CA, Mag, K, I.P), Gelöste organische Stoffe (z.B. Kohlenhydrate, Proteine, Nukleinsäuren...), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Lobophytum altum
  • Lobophytum anomolum
  • Lobophytum batarum
  • Lobophytum borbonicum
  • Lobophytum caputospiculatum
  • Lobophytum catalai
  • Lobophytum crassodigitum
  • Lobophytum crassospiculatum
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-05-30 19:01:36 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Lobophytum michaelae sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Lobophytum michaelae interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Lobophytum michaelae bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Der Holotypus Lobophytum michaelae wurde anhand eines Fragments einer Kolonie aus den Gewässern um Madagaskar von Tixier-Durivault erstbestimmt.
Nur wenige für Aquarianer interessante Informationen zu diesem Fragment sind der " Revision of the genus Lobophytum", zu entnehmen, dieses Dokument ist als Anhang beigefügt.
Die Originalbeschreibung dieser Lederkoralle ist im Internet nicht zu finden.
Auch die sonst hilfreichen Quellen wie Sealifebase, Encyclopedia of Life und Co. helfen uns bei der Vervollständigung des Stechbrief weiter, so dass wir weder Daten über die Koloniegröße, die bevorzugte Wassertiefe noch die hieraus abgeleitete Wassertemperatur angeben können.

Wer nach Lobophytum michaelae googelt, wird aber in anderer vielseitiger Hinsicht fündig:
Researchgate: "New Cytotoxic Cembranolides from the Soft Coral Lobophytum michaelae"
University of Tornonto Anti-Inflammatory Polyoxygenated Steroids from the Soft Coral Lobophytum michaelae

Sprich auch Lobophyton-Lederkorallen gelangen neben Sinularia-Weichkorallenimmer stärker in den Blick von Chemikern und werden aufgrund ihrer Inhaltstoffe für die Industrie und die Medizin immer interessanter und wichtiger.
Es ist gut vorstellbar, dass in Korallen und Schwämmen potentiale Wirkstoffe für die Humanmedizin zur Krebstherapie gefunden werden.

Ein weiteres Argument, unsere Meere gut zu schützen!

Aus aquaristischer Sicht können wir zu Lobophytum michaelae derzeit leider nichts beitragen.

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