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Heteroconger mercyae Mercy's Röhrenaal

Heteroconger mercyae wird umgangssprachlich oft als Mercy's Röhrenaal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12801 
AphiaID:
474901 
Wissenschaftlich:
Heteroconger mercyae 
Umgangssprachlich:
Mercy's Röhrenaal 
Englisch:
Mercy's Garden Eel 
Kategorie:
Röhrenaale 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Congridae (Familie) > Heteroconger (Gattung) > mercyae (Art) 
Erstbestimmung:
Allen & Erdmann, 2009 
Vorkommen:
Bali, Indonesien, Papua Barat (West-Neuguinea / West Papua), Papua-Neuguinea, Philippinen 
Meerestiefe:
4 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 67,8cm 
Temperatur:
°C - 29°C 
Futter:
Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-25 13:31:03 

Haltungsinformationen

Heteroconger mercyae wurde 2009 anhand von 13 Tieren unterschiedlicher Größe zwischen 10,6 cm bis 67, 8 cm aus West Papua erstbeschrieben.

Diese Art unterscheidet sich von anderen Schlangenaalarten durch ihre Farbmuster, ein zinnfarbenes Muster, dass sofort an die Musterung einer Netzgiraffe erinnert.
Der untere Teil vom Kopf bis zu den Kiemen ist deutlich heller als der restliche Körper.

Dieser Schlangenaal wurde nach Mercy Paine, benannt, die die Aalkolonie entdeckte und beim Sammeln der Typusexemplare half.

Entdeckt ein Röhrenaal ein größeres Tier oder gar einen Fressfeind schon aus größerer Entfernung, so ziehen sich alle Aale nahezu gleichzeitig in ihrer Wohnröhre in den Boden zurück und in den meisten Fällen ziehen Räuber dann erfolglos weiter.

Die Aale verbringen ihr ganzes Leben in ihrer Wohnröhre, soweit so gut, wenn dem so wäre, so stellt sich die Frage, wie dann eine Vermehrung der Röhrenaale vonstattengehen soll?

Eichler und Myers:
Die Vermehrung der Röhrenaale verläuft nach Untersuchungen dieser Forscher so ab, dass sich immer nur benachbarte Tiere durch den Sand aufeinander zu bewegen.
Dabei sollen die Hinterleiber der Aale allerdings in den eigenen Röhren verbleiben, wie es in einer solchen Situation zu einer Kopulation oder einer anderweitigen Übergabe des Spermas kommen soll, ist aber unklar.

Patzner und Moosleitner:
Nach Sicht dieser beiden Wissenschaftlern sollen die Männchen in der Paarungszeit zu den weiblichen Röhrenaalen schwimmen und sie in ihren Wohnröhren begatten.

Wie schaffen es die Aale, sich so lange in ihren Röhren aufzuhalten?
Aus einer Drüse am Schwanzende sondern die Tiere ein bestimmtes Sekret ab, das die Wohnröhre verfestigt und ein Nachrutschen von Sedimenten verhindert.

Röhrenaale können in einem Aquarium mit einer tiefen Sandschicht von fortgeschrittenen Aquarianern gut gehalten werden.

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