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Heteroconger taylori Taylors Röhrenaal

Heteroconger taylori wird umgangssprachlich oft als Taylors Röhrenaal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12658 
AphiaID:
271786 
Wissenschaftlich:
Heteroconger taylori 
Umgangssprachlich:
Taylors Röhrenaal 
Englisch:
Taylor's Garden Eel 
Kategorie:
Röhrenaale 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Congridae (Familie) > Heteroconger (Gattung) > taylori (Art) 
Erstbestimmung:
Castle & Randall, 1995 
Vorkommen:
Ambon, Bali, Indonesien, Papua Barat (West-Neuguinea / West Papua), Papua-Neuguinea, Philippinen 
Meerestiefe:
5 - 15 Meter 
Größe:
bis zu 48cm 
Temperatur:
27°C - 29°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-12-28 22:26:17 

Haltungsinformationen

Taylors Röhrenaal lebt in Röhren in schlammigen Sandböden und Seegraswiesen.
Heteroconger taylori kommt einzeln oder in kleinen Gruppen vor. wobei die Gruppenbildung große Vorteile für jedes Tier mit sich bringt.
Entdeckt ein Röhrenaal ein größeres Tier oder gar einen Fressfeind schon aus größerer Entfernung, so ziehen sich alle Aale nahezu gleichzeitig in ihrer Wohnröhre in den Boden zurück und in den meisten Fällen ziehen Räuber dann erfolglos weiter.

Die Aale verbringen ihr ganzes Leben in ihrer Wohnröhre, soweit so gut, wenn dem so wäre, so stellt sich die Frage, wie dann eine Vermehrung der Röhrenaale vonstatten gehen soll?

Eichler und Myers
Die Vermehrung der Röhrenaale verläuft nach Untersuchungen dieser Forscher so ab, dass sich immer nur benachbarte Tiere durch den Sand aufeinander zu bewegen.
Dabei sollen die Hinterleiber der Aale allerdings in den eigenen Röhren verbleiben, wie es in einer solchen Situation zu einer Kopulation oder einer anderweitigen Übergabe des Spermas kommen soll, ist aber unklar.

Patzner und Moosleitner:
Nach Sicht dieser beiden Wissenschaftlern sollen die Männchen in der Paarungszeit zu den weiblichen Röhrenaalen schwimmen und sie in ihren Wohnröhren begatten.

Wie schaffen es die Aale, sich so lange in ihren Röhren aufzuhalten?
Aus einer Drüse am Schwanzende sondern die Tiere ein bestimmtes Sekret ab, das die Wohnröhre verfestigt und ein Nachrutschen von Sedimenten verhindert.

Röhrenaale können in einem Aquarium mit einer tiefen Sandschicht von fortgeschrittenen Aquarianern gut gehalten werden, ob dies allerdings auch für Heteroconger taylori gilt, muss noch erwiesen werden.
Allerdings dürfte eine solcher Nachweis schwierig sein, da der Aal nicht importiert wird.

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