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Calyptrophora bayeri Tiefsee-Gorgonie

Calyptrophora bayeri wird umgangssprachlich oft als Tiefsee-Gorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Davidson Seamount (Tiefseeberg) vor der Küste von Kalifornien, USA, Aufnahmedatum 28.01.2006
Photo credit: NOAA/MBARI public domain
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers NOAA Photo Library Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12672 
AphiaID:
409578 
Wissenschaftlich:
Calyptrophora bayeri 
Umgangssprachlich:
Tiefsee-Gorgonie 
Englisch:
Deep Sea Fan, Primnoid Coral, Octocoral 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Primnoidae (Familie) > Calyptrophora (Gattung) > bayeri (Art) 
Erstbestimmung:
Cairns, 2007 
Vorkommen:
Aleuten, Nord-Pazifik, Ost-Pazifik, USA 
Meerestiefe:
- 1653 Meter 
Größe:
bis zu 11cm 
Temperatur:
2,36°C - 2,54°C 
Futter:
Meeresschnee, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Calyptrophora agassizii
  • Calyptrophora alpha
  • Calyptrophora angularis
  • Calyptrophora antilla
  • Calyptrophora clarki
  • Calyptrophora cristata
  • Calyptrophora cucullata
  • Calyptrophora diaphana
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-01-03 13:37:58 

Haltungsinformationen

Der Davidson Seamount ist ein Tiefseeberg vor der Ostküste der USA, Zentral-Kalifornien und hat gigantische Ausmaße, dieser Tiefseeberg hat eine Länge von knapp 42 Kilometern und eine Breite von etwa 13 Kilometern.
Es ist schon erstaunlich, dass selbst in extremen Tiefen und in nahezu eisigen Temperaturen Leben existieren kann.
Mit Hilfe eines Tiefsee-U-Boots konnte 2006 in einer Tiefe von 1653 Metern eine Probe einer Gorgonie, genauer gesagt, ein einzelner Ast mit einer Länge von 11cm gesammelt werden.
Die fotografierte Kolonie hatte größere Dimensionen als der einzelne Ast, allerdings wurde die Kolonie nicht vermessen, und auch die Erstbeschreibung der Koralle kann leider keine exakte Größenangabe liefern.
Aus diesem Grund muss das Feld zur Größenangabe frei bleiben.

In derartige Tiefen kann selbst das stärkste Sonnenlicht nicht mehr vordringen, so dass eine Symbiose mit fotosynthetisch aktiven Zooxanthellen unmöglich ist.
Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass sich diese Kaltwassertiere durch den Fang von lebendem oder totem Zooplankton (Meeresschnee) ernähren müssen.

Auch wenn das Foto der NOAA /MBARI es nicht so deutlich zeigen kann, die Aste der Koralle sind dicht mit roten / orangefarbenen Polypen besetzt.

Es ist verständlich, dass Tiefseegorgonien wie Calyptrophora bayeri, die nach Dr. Frederick M. Bayer (1921-2007), dem ehemaligen Kurator des Smithsonian Institution's National Museum of Natural History., benannt wurde, für tropisch warme Aquarien nicht geeignet sind.
Dr. Bayer spezialisierte sich auf Weichkorallen und Gastropoden, er verfasste u.a. diverse wissenschaftliche Arbeiten über das Leben im Golf von Mexiko.


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