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Haltungserfahrungen zu Zanclus cornutus

Hier werden Haltungsinformationen und -erfahrungen von Benutzern gesammelt. Benutzer hinterlassen hier ihre Erfahrungen mit der Haltung und Pflege von Zanclus cornutus in ihren Aquarien damit andere Benutzer die Möglichkeit bekommen gemachte Fehler zu vermeiden und die Haltungsbedingungen selbst zu verbessern.

Bitte helfen Sie mit, die Pflege und Haltung von Zanclus cornutus zu verbessern in dem auch Sie Ihre Haltungserfahrung hier veröffentlichen. Ihre Angaben sollten dabei fundiert und verständlich formuliert sein.

Wenn Sie Fragen zu Zanclus cornutus haben oder sich nur darüber unterhalten möchten, benutzen Sie bitte den Diskussionsbereich: Diskussion zu Zanclus cornutus

Haltungserfahrungen unserer Benutzer

Hiroyuki Tanaka am 20.05.05#1
Indo-Pacific; 16 cm; abundant
Always seen in our area, but fewer in winter; close to the surgeonfish family; I have collected several until now at tidal pools by hand nets only; said and surely hard to
maintain but one specimen I have experienced lived for over a year, with taking anything, especially green diet
hajo am 21.11.05#2
Zanclus cornutus ist kein Fisch für Anfänger!
Für erfahrene, verantwortungsvolle Aquarianer aber dennoch empfehlenswert.
Langjährige Pflege von Zanclus cornutus lassen mich deshalb zu folgender Beurteilung kommen:
Beim Erwerb dieses Fisches sollte der optische Gesundheitszustand erstklassig sein!!!
Falls möglich, sollte der Zanclus einige Zeit im Becken des Händlers verbleiben können, bis sein Fressverhalten klar wird. Nimmt er das angebotene Futter, ist das schon die halbe Miete für den Erwerb.
Vom Kauf von Tieren, die keinerlei Interesse am Futterangebot haben, blasse Farben zeigen und /oder in der Ecke stehen, würde ich dringend abraten.
Die Meinung, Zanclus cornutus nicht mit größeren Fischen vergesellschaften zu können, teile ich nicht. Beobachtungen negativer Art dürften in viel zu kleinen Becken, in dem sich alle Insassen naturgemäß sowieso permanent auf die Nerven gehen, gemacht worden sein.
Meine 3 Exemplare, die ich innerhalb eines Zeitraums von mehr als 30 Jahren zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlicher Dauer pflegte, tummelten sich inmitten von Großkaisern und großen Doktorfischen in einem 2000l-Becken. Durch einen technischen Defekt (Stromschlag) und einer Verkettung unglücklicher Umstände bei einer Behandlung des zweiten Tieres mit Kupfer unter Ozon, verlor ich damals leider die Fische nach 4 bzw. 6 Jahren.
Das heutige Tier lebt seit 2 Jahren friedlich im Riffbecken zusammen mit diversen Zwergkaisern, Falterfischen, Doktorfischen und einem großen Pomacanthus chrysurus inmitten einer, den Fischen angepassten, Vielfalt von Stein-, Leder-, Weich- und Hornkorallen.
Es gibt keinen Stress. Der Zanclus weiß sich auch zu wehren. Wenn es ihm bei der Balgerei um das tägliche Futter zu bunt wird, kann er sogar ruppig und bissig werden. Desgleichen verfährt er, wenn der Chevron spielerisch versucht, ihm hinterrücks an die verlängerte Rückenflosse zu gehen. Das ist dem Doktor leider nicht auszutreiben.
Gefüttert wird alles, was greifbar ist. Diverses Meerfischfutter als Granulat oder Flocke, insbesondere getrocknete Algen. Auch Koi- und Stör- Pellets werden nicht verschmäht. Mit Artemia, Krill und Mysys als Frostfutter wird der Futterplan ergänzt.
Dieser Fisch ist immer hungrig! Kaum sieht er meinen Schatten vor der Scheibe, wird er vor Fressgier ganz zappelig. Er ist auch der Erste, der das Futter erspäht und sich darüber hermacht, eh ein anderer Mitbewohner davon etwas mitbekommt. Er steht gut im Futter, nicht zu schmal und nicht zu dick.
Zanclus cornutus hält man vorzugsweise als Einzeltier. Es hat einige Zeit gedauert, bis er sein Spiegelbild in der Frontscheibe nicht mehr attackierte. Bei der Heftigkeit der Attacken kann man nur ahnen, was passiert wäre, wenn er wirklich einem Artgenossen begegnet wäre….
Trotzdem werde ich später einmal den Versuch wagen, dem großen Tier ein wesentlich kleineres Exemplar beizusetzen.
Fazit:
Ein ausreichend großes Becken (>1000l), vorzugsweise ein Riffbecken mit Niederen, beste 1a Wasserqualität ! , ein abwechslungsreiches Futterangebot und der Zanclus wird´s euch danken.



Rohleder am 30.01.06#3
Ich denke das der Hajo mit seiner Meinung recht hat. Den Fisch den ich fotogafiert habe, schwimmt in einem 1700 l Becken welches zu 98 % mit kleinpolypigen Steinkorallen besetzt ist. Es wurden 3 Zanclus eingesetzt die jedoch im laufe der Zeit von einem Tier dominiert wurden, so dass 2 Stck abgegeben werden mussten. Als Futter wird alles angenommen bevorzugt jedoch Banane . An den Steinkorallen vergreift dieser Fisch sich nicht bis auf 3 Stöcke Acropora die er jedoch nicht sonderlich schädigt. Als besonders wichtig erscheint mir, das es ein sehr grosses Becken mit viel Schwimmraum sein muss, um diesen Fisch einzugewöhnen .
Chironexfleckeri am 03.03.06#4
Hallo, ich wollte auch mal was dazu schreiben. Ich habe einen Zanclus vor seinem sicherem Tode bewahrt, ein Freund von mir hat sich einen zugelegt und wurde von seinem im Aquarium lebenden Phillipienen-Doktor, der die selbe Größe hatte wie der Zanclus(ca 8 cm), dermassen gejagt und durch seine Skalpelle verletzt, das er auf jedem Fall dort zu Grunde gegangen wäre. Ich habe ihn mir geben lassen und ihm gesagt, das ich versuche ihn gesund zu pflegen. Ich habe ein seperates Becken, wo ich Caulerpa ziehe ihn ersteinmal reingesetzt. Die ersten paar Tage war er sehr scheu und fraß auch nichts, was ch ihm angeboten habe. Er frisst kein Trockenfutter sondern ausgibig Artemia (und zupft an der Caulerpa rum), die ich mit Vitaminen versetzt habe und mit Knoblauch zur Vorbeugung gegen Pünktchen. Leider hat er doch Pünktchen bekommen, aber ich bin guter Hoffnung, das auch dieses Problem ich lösen kann. Ich habe ihn erst seit ca 3 Wochen, kann also zur Dauerhaften Pflege nichts sagen, jedoch werde ich euch weiter über meinem Erfolg oder Misserfolg berichten. Wenn seine Schnittwunden abgeheilt sind und er weiter kräftig wird, werde ich ihn in mein größeres Becken umziehen lassen, jedoch warten dort aich einige Doktoren auf ihn. Dies nur mal so zu meinen bisherigen Erfahrungen mit dem Zanclus. Ein absolute interessanter Fisch Weiteres folgt....
Chironexfleckeri am 27.03.06#5
Hallo, ich nochmal, nun habe ich den Zanclus ins große Becken umziehen lassen. Ich habe mir ein Gestell aus Holzleisten gebaut und ein Plasteaquarium in der Größe Länge 30 cm, Breite 25 cm und Tiefe ca 25cm mir gekauft. Solche gibts in jedem Baumarkt mit Zooabteilung. Sie sind mit Deckel für Tiertransporte konzipiert. Ich jedoch habe auf jeder Seite und im Boden Löcher reingebohrt, damit das Wasser zirkulieren kann und der Gefangene mit Frischwasser versorgt wird. Dies habe ich in mein Aquarium reingehängt, sodass die Doktorfische ihn sehen können und sich an ihn gewöhnen. Ich hatte ihn 1 Woche drin. Jedoch mein Weißkehldoktor machte mir einen Strich durch die Rechnung. Er attakierte ihn sehr heftig, nachdem ich ihn freigelassen hatte. Ich sah keinen anderen Ausweg und fing ihn mit meiner Fischfalle heraus, sodass nun das Becken zu seinem Gefängnis für mehrere Tage wurde. Der Zanclus frisst wie ein Scheunendrescher und die größeren Doktoren ignoriern ihn ganz, ausser er schwimmt ihnen vor der Nase rum, da wird mal kurz gedroht und dann ist wieder Ruhe. Als ich den Weißkehldoktor wieder aus dem Gefängnis entlassen habe, hat er ihn ersteinmal ignoriert doch dann wieder angegriffen. Tja, dacht ich mir, muss er halt wieder in den Knast. Nach weiteren 4 Tagen habe ich ihn wieder entlassen, da er durch die Aufregung Pünktchen bekam. Auch der Zanclus, der Pallettendoktor und ein Pinzettfisch haben sich angesteckt. Jetzt lässt er ihn fast in Ruhe, ab und zu noch eine Drohgebärde und dann ist wieder alles gut. Mal sehen, wie er sich in den nächsten Monaten macht. Werde weiter berichten. MfG
Chironexfleckeri am 08.04.06#6
Hallo, dies ist mein letzter Beitrag, denn der Zanclus Names Kahn, wie ihn liebevoll meine Tochter nannte, ist nicht mehr.
Vor einer Woche fing er an, obwohl er nicht mehr geärgert wurde, Nahrung zusich zu nehmen. Er wurde sichtlich schwächer, bekam eine weißlichen pilzigen Ausschlag, sodass ich ihn raus fing, um ihn wieder in das Caulerpa-Becken einzuquartieren. Doch auch nach ein paar Tagen keine Reaktion auf Futtergabe. Am heutigen bzw. dieser Nacht, ist er verstorben. Ich werde keinen Versuch mehr unternehmen, diesen schwierigen Fisch ins Aquarium zu holen. 99% sind Todeskanidanten. Bitte kauft keine von euren Händlern, das Schicksal der verkauften Fische ist ihnen ziemlich egal und ihr habt nur wenige Tage Freude dran. Lasst ihn im Meer. In diesem Sinne

Habe schon mehrere dieser Tiere gehabt,alle ohne Probleme!!!!!Entscheidend ist hier auf jeden Fall der Transport von der Fangstation bis zum Kunden,
(Fangmethoden sicherlich mit entscheidend für das weitere leben der Tiere).Fressen die ganze Futterpallete durch.Jedoch ist dabei nur ein Tier im
Becken ratsam.Zupft verhalten an verschiedenen Steinkorallen.Sehr schöner Fisch!
Gebe gern weitere Infos dazu.
karaadam am 08.05.07#8
Man muss dringend Ph schwankungen vermeiden. Ich habe seit 7 monaten einen und hatte bisher keine probleme mit Futter und anderem. Als ich bemerkde das mein Ph 7.5 ist habe ich in 4 tagen auf 7.9 hoch gezogen.
Das war wohl zuviel für den Zanclus und ich glaube er wird es nicht überstehen.
jannisterhuerne am 04.04.08#9
Halte seit 5 Monaten zwei unterschiedlich grosse Zanclus (Paar?), raufen täglich aber nicht ernsthaft in Doktorfischmanier, fressen Trockenfutter und Frostfutter sowie getrocknete Algen (Sprung). Optisch und vom Verhalten beide gesund, aber rauflustig wie von Frau Prof. Thaler beschrieben. Beide Tiere waren schon beim Händler in auffallend guter Verfassung!
dj-fari am 21.05.09#10
Ich halte dieser wunderschönes tier seit ca 3 jahre,in eine fischbecken mit viele weichkorallen+andere fischen wie leopaden drücker,Leider die meisten von uns meerwasser aquarianer sind nur auf SPS korallen Fixiert!!dabei Pflegen wir sehr Empfindliche Acropora die keine fehler verzeihen,aber wenn es um Fischen geht halten wir uns meistens zurück und wollen glauben das eine oder andere fisch nicht haltbar wäre...etc..,ich denke wenn man die bedürfnisse die fische wie unsere Acros ernst nimmt dann kann man viele als nicht haltbare fische auch erfolgreich über einige jahre pflegen,Meine Zanclus lebt gemeinsam unter anderem mit meine Naso doctor ,der Naso ist ca 3 mal größer als der zanclus und ich könnte bisher keine fehlverhalten feststellen,Auch keine Kämpfe zwischen die beiden.meine erachtens nach ist der Zanclus eine leicht haltbare fisch natürlich nicht für Anfänger,aber wer Acropora gut halten und vermehren kann ,kann garantiert auch dieser wunderschönen Fisch halten.Wichtig:Bei der Kauf Auf die gesundheit das tieres achten,ob er Frisst oder Nicht,wenn nicht dann FINGER WEG,Ansonsten Zanclus zur liebe eine Abwechselungsreiche Futter anbieten,meine Frisst Artemia,Mysis,Lachs ( Klein geschnitten oder gerieben),Loly,Salat,Frische Spinat blätter,ect...ich betreibe Keine Ozon und Auch Keine UV gerät,das aufgetaute futter wird dann mit plankton pulver +Cyclops vermischt und erst dann verfüttert,nach ca 10 jahre Meerwasser aquaristik habe ich festgestellt das es auch ohnen ozon und UV kann sehr gut alles Funktionieren,nur ab und an gute Kohle-filterung damit das wasser Kiristall Klar Bleibt.Als Empfindlich kann ich zanclus nicht Bezeichnen,weil meistens nicht gut gefütterte tieren sind gegen viele Parameter +parasieten empfindlich.wir versorgen unsere LPS+SPS Korallen mit viel Licht,über 70 verschiedene spurelementen,ect....und das erfolgreich über viele jahren,Nun wenn wir auch an die Marine Merrwasser Fische nur halb soviel Aufmerksamkeit schenken ,dann ist der Zanclus auch sehr gut haltbar,wie viele andere Korallenfische.
Bastinko am 15.06.09#11
Zanclus cornutus ist in der Eingewöhnung recht schwierig, jedoch bei mir später sehr fressgierig und neugierig! Steinkorallen ignoriert er völlig!Frißt Granulat (New Life Spectrum, Tropical), Alge, Banane, Erdbeere, Artemia, Mysis...
Man sollte sich unbedingt die Tiere sehr gut ansehen...bevor man kauft! Biete Nährstoffe an der Nachweisgrenze und eine reichhaltige Fütterung!Echt auch NUR unter besten Bedingungen (Wasser, Rückzugsmöglichkeiten...) zu pflegen!
Bastinko am 21.09.09#12
Kleiner Nachtrag: Der Zanclus hat sich als ausgesprochen gut haltbar erwiesen...jedoch schlug das Desinteresse gegenüber Steinkorallen mittlerweile in begeistertes Naschen um.
So läßt es sich der Fisch nicht nehmen morgens Favia und Acanthastrea zu frühstücken und abends verschiedene Acroporaspitzen zu knabbern. Die bis zu fünfmalige Fütterung täglich ändert daran nichts. Übrigens haben mir viele erfahrene Aquarianer berichtet, dass der Zanclus gut haltbar ist wenn er ans Futter geht, aber mit Übergriffen auf Steinkorallen zu rechnen ist.
Allerdings will mein Zanclus offensichtlich nur seinen Speiseplan bereichern und die Korallen stecken dieses relativ gut weg (Gewebe wächst recht schnell wieder nach). Fazit: Wer sehr viel Wert auf seine Steinkorallen legt sollte von diesem Tier die Finger lassen(unerfahrene Aquarianer ohnehin dem Zanclus zuliebe).
lanaca am 30.01.10#13
Meine Erfahrung mit diesen Fisch ist nur positiv.
Halte ein Pärchen seit 3 Jahren. Bei mir ist dieser Fisch ein Allesfresser. Sie leben friedlich mit diversen Doktorfischen, einen Fuchsgesicht, einen Feilenfisch, Garnellen und niederen Tieren.
Wasserqualität ist aber 1A.
Beckengröße 1000 Liter. Filterung über Biolit.
Claus-Wilfried am 06.02.10#14
Ich halte den Zanclus seit kurzem und werde aus diesem Grunde später einen weiteren Bericht verfassen. NAch dem einsetzen wurde er sofort von der Doktoren-Bande und vom Imperator eher unfreundlich begrüsst. Was sich schnell legte, jedoch mögen der Naso elegans und meine Beiden Zebrasomas immer noch nicht, jedoch ist es jetzt friedlicher im Becken. Ohne Skalpelle kann man sich auch nicht so super währen. Dee Acanthurus und der Paracanthurus haben ihn gar nicht beachtet. Die Agressionen ausgehend von den Zebrasoma kann ich mir nur mit der marginalen Körper-Ähnlichkeit erklären. Er frisst alles sogar Algen, Banane,...
Polypen noch nicht, ich denke ich muss mich darauf einstellen, das die Korallen leiden könnten, ich denke durch seine Schönheit kann ich damit leben. Meiner Meinung nach sollte durch seine imposante senkrechte Größe, das Becken nicht zu niedrig sein. Meines ist etwas über 70 cm und subjektiv betrachtet, wäre eine größere Höhe für den Fisch von Vorteil. Zanclus ist sehr zutraulich und wirklich eine Bereicherung für jeden erfahrenden Seewasseraquarianer, durch die Größe und vor allem der Höhe sollte auf große Becken geachtet werden. Min. 1000 Liter, eher 2000 Liter. Ich stelle auch die Hypothese auf das viele Fische im allgemeinen, nicht nur Zanclus, daran verenden das am falschen Ende gesparrt wird. Soll meinen, der Kauf in den meisten Aquarium-Läden oder Internet-Händlern birgt in sich die Gefahr. Die guten Händler sind bekannt, aber auch die Bestellung beim Top-Händler, schützt nicht davor das die Fische sich beim heimischen Händler sofort "erkranken" und dann zu Hause verenden. Qualität zahlt sich aus und muss nicht teuer sein, informieren, informieren,...Was mich von anderen Besitzern interessieren würde ist, wie schläft der Fisch bei euch? Bei mir wirkt er momentan noch sehr unruhig und schwimmt ab und zu oder eher häufig durchs Becken, vierlleicht hat er noch keinen geeigneten Schlafplatz gefunden?
yankee am 21.08.10#15
Nach reiflichen Überlegen und nachlesen entschieden wir uns zur Haltung eines solchen wunderschänen Fisches. Der erste wurde vom gelben Hawaiidoc nach anfänglicher Ruhe und gleichzeitigem einsetzen eines weiteren Doktors und Fahnenbarsche doch gejagt. Die Jagerei legte sich nach ca einer Woche. Beide Fische schwammen ruhig nebeneinander Unser Zanclus wuchs hervorragend und bekam einen tollen Wimpel. Leider ist er plötzlich trotz gutem Futterzustand gestorben. Der Doc ist unschuldig, der tote Fisch wies keine Verletzungen auf. Wir kauften einen zweiten, diesmal sehr kleinen, setzten ihnins gleiche Becken wie den ersten. Leider fraß er bei uns nicht, was er beim Händler nachweislich getan hat. Der gelbe Doc ließ ihn weitestgehend in Ruhe, bis auf einige Drohgebährden. Wir versuchten einen dritten und letzten Versuch: Unseren neuen haben wir nun schon ein paar Monate. Wir setzten ihn in ein Hawaiidoc-freies Becken. Auf Anraten des Händlers starteten wir mit weißen und roten Mückenlarven, erweiterten um weitere Sorten, inzwischen frisst er auch Trockenfutter. Auch dieser Zanclus ist schön gewachsen und zeigt einen langen Wimpel, Vergesellschaftung mit anfangs kleineren Doktorfischen (Schokoladen- und Lavendeldoktor) ist bei uns kein Problem, beim Hawaiidoc sollte man wirklich überlegen, nichts ist schlimmer als ein zerschnittener Fisch. Wichtig ist wirklich, dass der Zanclus "Chef" sein darf, gerade anfangs gut und sorgfältig füttern, dann diesbezüglich problemarm (wir füttern 2 -3 x täglich, davon einmal Frostfutter).
KS am 21.08.10#16
Der vorherige Kommentar zeigt deutlich wie man Fische nicht halten sollte. Besonders das "Wichtig ist wirklich, dass der Zanclus "Chef" sein darf, gerade anfangs gut und sorgfältig füttern, dann diesbezüglich problemarm" finde ich sehr gewagt, wenn man erst mal drei Fische kaufen muss, damit einer dann hält (wie lange eigentlich)
yankee am 23.08.10#17
Zum letzten Kommentar: Manche meiner Formulierungen waren wohl etwas unglücklich/ zu knapp gewählt, wenn sie KS zu seinem Kommentar bewegten. Daher hier ...

... Nachtrag: Wenn wir einen Neuzugang haben, füttern wir die jeweils vom Händler empfohlenen Futtersorten alle 2 - 3 Stunden (in der Tageslichtphase) zusätzlich zu unserer normalen Fütterung und erweitern den Speiseplan. Sobald die Tiere sicher eingewöhnt sind, stellen wir langsam wieder auf unseren "normalen" bewährten Fütterungszyklus von 2 - 3 x um. Mit dem letzten Kommentar wollte ich keineswegs den Eindruck erwecken, dass man die Fütterung der Meerwasserlebewesen - hier explizit des Zanclus - vernachlässigen darf. Nichts liegt mir ferner. Den Tieren muss eine abwechslungsreiche Ernährung geboten werden (selbst unsere Süßwasserfische werden nicht nur mit einer Futtersorte ernährt). Wir bieten unseren Fischen ein breites Spektrum Frost- und Trockenfuttersorten, ebenso reichen wir aus unserem Refugium selbst gezüchtete Caulerpa taxifolia, die von vielen unserer Tiere sehr gern und schnell verputzt werden. Unser Zanclus frisst alles angebotene Futter, daher beschrieb ich unseren Fisch nach Eingewöhnung in dieser Hinsicht als "problemarm". Wenn wir nicht die Zeit hätten, uns um die Fische zu kümmern, würden wir dieses Hobby nicht betreiben. Bezüglich der Aussage "Chef" kann ich nur wiederholen, wenn er der größte Fisch im Becken ist, fühlt er (unserer) sich am wohlsten. Unser Zanclus ist dabei kein Raufbold, schwimmt mit zeitgleich eingesetztem kleinerem Lavendeldoktor und Schokoladendoktor sehr harmonisch, verhält sich allgemein sehr friedlich, ist neugierig, kommt an die Scheibe wenn man hinkommt, geschlafen wird hinterm Riffaufbau, er schwimmt immer an der gleichen Stelle herein und wieder heraus. Er passt einfach nur nicht zum Zebrasoma flavescens. Meine Aussage sollte ein Vergesellschaftungs-Hinweis nach unseren Erfahrungen für andere Aquarianer sein, die sich für diesen Fisch interessieren. Unser Hawaii-Doc hat Zanclus zwar anfangs gejagt, aber NICHT verletzt (auch der zweite war unverletzt, hat aber leider einfach nicht gefressen, so etwas ist uns noch nie untergekommen). Unser jetziger Zanclus war das größte und kräftigste Tier im Verkaufsbecken, wurde vor unseren Augen gefüttert. Wir wollten ihm eine evt. Jagerei ersparen und setzten ihn daher in ein anderes Becken. Bezüglich durch Z. flavescens verletzte Fische (mit Hinweis zu meinem letzten Kommentar "nichts ist schlimmer als ein zerschnittener Fisch"): Einen zerschnitten Lo vulpinus durch einen anderen Hawaii-Doc haben wir allerdings - leider (Kommentar hierzu beim Zebrasoma flavescens zu finden).

Ich melde mich dann gern wieder, um zu berichten, wie es unserem dritten - und wie schon vorab beschrieben unserem letzten - Zanclus ergangen ist.
peter bayer am 07.05.11#18
Der Zanclus cornutus,

ist meiner Meinung nach, ein sehr Robuster, wenn er Futter nimmt und Cryptocarion überstanden hat.

Meine beiden hatten zunächst Cryptocarion das sie sehr gut überstanden, weil sie alles und viel gefressen haben.
Dabei war nur ein starker Abschäumer mit Ozon.

Leider war es anscheinend kein Pärchen, denn nach anfänglichen Sticheleien, wurden sie zunehmend aggressiver zueinander.
Nachdem ich leider keinen der Beiden fangen konnte, fand ich eines Morgens, einen ziemlich zerfetzt hinter der Dekoration.
Ein Versuch des Aufpäppelns im Filterbecken scheiterte und er verstarb.

Somit habe ich seit ca. einem Jahr leider nur noch einen wunderschönen Zanclus im 1600l- Becken.
Er frisst wirklich alles und ist sehr resistent gegen Cryptocarion sowie OOdinium.

Mit allen Docs. Hawai, Rootmeer, Weißkehl kommt er bestens klar, nur das Zupfen meiner Chromis viridis, an seinem Wimpel mag er nicht,
dann dreht er durch.

Etwas problematisch ist lediglich die gemeinsame Pflege mit einer Trachiphyllia und einer Catalaphyllia.


superjunker am 01.11.12#19
Sehr anfällig für Oodinium und trotz seiner Größe wenig durchsetzungsfähig. Viel Lebendfutter, geht später auch an feines Futtergranulat. Am besten permanent UV-Anlage anlassen. Holt mit seiner langen Schnauze aus dem letzten Winkel noch Essbares. Tiere mit eingefallenem Bauch nach Bauchflossen leben nicht mehr lange, kann keine Nahrung speichern, muss viel gefüttert werden!!!Nur mit Artgenossen halten, Schwarmfisch.
KS am 01.11.12#20
Entgegen des vorherigen Beitrags kann Zanclus cornutus NICHT im Schwarm oder zu mehreren gehalten werden.
lolly am 31.01.13#21
Ich halte einen Zanclus seit ca 6 Monaten,er war in der Eingewöhnung sehr schwierig .Er fraß die ersten 3 Wochen nur Futter das ich vorher auf einen Stein aufgebunden habe .Seitdem ist er der Fisch der am meisten und alles frisst.Mit Krankheiten hatte ich keine Probleme ,habe UV und Ozon in Betrieb.
Bergstermann am 16.06.13#22
Ich pflege seit ca. 7 Monaten einen Zanclus in meinem 1500 Liter Becken. Das Tier kaufte ich von einem Aquarianer der sein Hobby aufgab. Futterprobleme gab es bei mir nicht da er alles frisst,Flockenfutter, Granulat, Artemia, Mysis und Krill. Er beschädigt weder Weich noch Steinkorallen.
Er mag auch schwarze Schwämme,einen ca. 20 x 25 cm
großen Stein, der fast von diesem Schwamm überzogen war, fraß er in den ersten 2 Wochen kompl. leer. Andere Schwammarten die am Gestein wachsen stehen dagegen wohl nicht auf seinem Speiseplan. Bei guten Wasserwerten ist dieser Fisch ein Kleinod in jedem größeren Meerwasserbecken. Aufgrund der zu erwartenden Größe nicht unter 1000 Liter zu empfehlen. Ab und an liefert er sich mal mit den Doktoren im Becken ein kleines Gefecht, wobei mein Palettendoktor ihn angreift und der Zanclus mit seiner spitzen Schnauze den Dok rammt, worauf dieser fluchtartig den Schauplatz verlässt.

Bergstermann am 16.06.13#23
Nachtrag!
In vielen Berichten lese ich das er nur mit Weichkorallen gehalten werden soll. Dem kann ich nur widersprechen, er lebt bei mir in einem Mischbecken mit Weich, SPS und LPS Korallen. Er hat bis zum heutigen Tag keine Koralle geschädigt. Wenn er mal an ihnen rumzupft dann nur weil er Futterreste findet, die LPS oder SPS wird dabei nicht geschädigt. Dann müßte man einen Loricula als absolut ungeeignet einstufen da dieser ständig an SPS oder LPS rumzupft. Aber auch das haben meine SPS
und LPS überstanden. Ich glaube das viele Aquarianer
viel zu empfindlich reagieren, in der Natur werden Korallen auch von den Tieren geschädigt und sind noch nicht aus den Meeren verschwunden. Schlechte Wasserwerte sind dagegen eine viel größere Gefahr.
Goldmaus am 19.10.15#24
Ich halte diesen Zanculus seit einem Monat in einem 200x60x60 Becken. Der Aufbau ist so gestaltet, dass die Fische um die 3 Riffsäulen drum heraumschwimmen können. Die Riffsäulen sind mit Korallenästen verbunden, sodass auch Überhänge Vorhanden sind. Das genügend Schwimmraum vorhanden ist, ist wichtig für diese großen Fische. Der Zanculus wurde zeitgleich mit 3 Doktoren (Weisskehl, Palettendoktor, Hawaidoktor), 1 Traumkaiser und 2 verschiedenen Pinzettenfischen eingesetzt. Alle Fische ungefähr gleich groß. Es gab kein Probleme. Ich fahre ununterbrochen Ozon und UV. Kein Tier hatte Pünktchen und alle Tiere haben auch gleich gefressen sowohl Frostfutter, als auch Flockenfutter. Ich füttere 1-2 täglich Flockenfutter und 1 mal täglich Frostfutter. Der Zanculus ist völlig entspannt und ist mir bis jetzt auch nicht an Korallen gegangen. Er schwimmt total entspannt ohne aufgestellten Wimpel. Habe Weichkorallen, Gorgonien, SPS und LPS. Bei mir war die Eingewöhnungsphase einfach. Aber mein Händler hat mir auch versichert, das sie nicht mit Gift gefangen wurden.
Mett am 17.02.16#25
Wie bereits desöfteren beschrieben ist er in der Eingewöhnung heikel und frisst oft nicht gleich.

Tipp zur Fütterung, wenn der Fisch zwar sucht und kostet aber das Meiste wieder ausspuckt: Weisbrot, kleine (ca.0,5cm Stücke) werden sehr oft genommen und NICHT wieder ausgespuckt!

Natürlich sollte der Fisch dann auch auf anderes Futter umgestellt werden bzw. ihm ausreichend Vielfalt geboten werden(Mysis,Muschelfleisch,Artemia,Flockenfutter,Algen,Schwämme,etc.)
Ich habe das mit dem Weisbrot sehr oft beobachten können, da ich beruflich sehr viel mit diesen Tieren zutun hatte.

Nichtsdestotrotz, ein Tier für große Riffaquarien hinterdenen auch ein Erfahrener Aquarianer steht der es ihnen nicht übel nimmt wenn mal an den Steinkorallen gezupft wird.
AndreasHeisinger am 29.05.16#26
Wir haben einen Zanclus für ca. 1 Jahr gepflegt. Dieser Fisch hat alles widerlegt was ihm bei meinen Recherchen vor dem Kauf nachgesagt wurde. Bevor ich ihn kaufte beobachtete ich ihn mehrere Tage im Händlerbecken. Er nahm brav jede Art von Frostfutter und sah rundum gesund aus. Bei uns zu Hause gab es keinerlei Probleme bei der Eingewöhnung und das Tier entwickelte sich als der absolute Chef im Becken. Obwohl wir mehrmals täglich kräftig füttern gab er den anderen Fischen jedesmal zu verstehen, dass er bitte zuerst fressen muss. Ja er war eine wahre Fressmaschine.
Nach einigen Wochen frass er dann systematisch unseren gesamten Krustenanemonen-Bestand weg. Dabei jagte er jeden Lippfisch, der dazukam um aufgeschreckte Kleintiere zu erbeuten bis in die hinterste Spalte im RIffaufbau. Die schönsten Krusten setzte ich in ein Artenbecken um, sodass irgendwann keine mehr da waren.
Zum Guten Schluss machte er sich über die Polypen meiner SPS her und dies nicht nur ab und zu zaghaft, sondern mit einem Appetit wie Homer Simpson beim Anblick von Partywürstchen oder Speck.
Bei Arbeiten im Becken war er immer dabei und beobachtete ganz genau was ich da tat.
Es kann Glück gewesen sein aber das Tier erwies sich als absolut pflegeleicht.
Ich konnte nicht noch mehr füttern um ihm die SPS-Korallen abzugewöhnen. Daher beschloss ich ihn an einen Freund in ein Fischbecken abzugeben. Das Fangen mit der Fischfalle war kein Problem. Der Zanclus war der erste, der neugierig ohne Scheu in die Falle schwamm.
Nun schwimmt er dort und ist auch im zweiten Jahr der Hingucker überhaupt. Schön und Stolz. Ein toller Fisch aber aufgrund seiner Nahrungsgewohnheiten nur für ein Fischaquarium und auch kein Anfängertier.

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