Anzeige
Fauna Marin GmbH Tropic Marin All for Reef Whitecorals.com Korallen-Zucht Kölle Zoo Aquaristik

Profil von yankee

Dabei seit
08.01.09

zuletzt Online
ausgeblendet

Über yankee

Die letzten Beiträge von yankee

Diskussionen

Keine

Haltungserfahrungen

Zanclus cornutus thumbnail

yankee @ Zanclus cornutus am 23.08.10

Zum letzten Kommentar: Manche meiner Formulierungen waren wohl etwas unglücklich/ zu knapp gewählt, wenn sie KS zu seinem Kommentar bewegten. Daher hier ...

... Nachtrag: Wenn wir einen Neuzugang haben, füttern wir die jeweils vom Händler empfohlenen Futtersorten alle 2 - 3 Stunden (in der Tageslichtphase) zusätzlich zu unserer normalen Fütterung und erweitern den Speiseplan. Sobald die Tiere sicher eingewöhnt sind, stellen wir langsam wieder auf unseren "normalen" bewährten Fütterungszyklus von 2 - 3 x um. Mit dem letzten Kommentar wollte ich keineswegs den Eindruck erwecken, dass man die Fütterung der Meerwasserlebewesen - hier explizit des Zanclus - vernachlässigen darf. Nichts liegt mir ferner. Den Tieren muss eine abwechslungsreiche Ernährung geboten werden (selbst unsere Süßwasserfische werden nicht nur mit einer Futtersorte ernährt). Wir bieten unseren Fischen ein breites Spektrum Frost- und Trockenfuttersorten, ebenso reichen wir aus unserem Refugium selbst gezüchtete Caulerpa taxifolia, die von vielen unserer Tiere sehr gern und schnell verputzt werden. Unser Zanclus frisst alles angebotene Futter, daher beschrieb ich unseren Fisch nach Eingewöhnung in dieser Hinsicht als "problemarm". Wenn wir nicht die Zeit hätten, uns um die Fische zu kümmern, würden wir dieses Hobby nicht betreiben. Bezüglich der Aussage "Chef" kann ich nur wiederholen, wenn er der größte Fisch im Becken ist, fühlt er (unserer) sich am wohlsten. Unser Zanclus ist dabei kein Raufbold, schwimmt mit zeitgleich eingesetztem kleinerem Lavendeldoktor und Schokoladendoktor sehr harmonisch, verhält sich allgemein sehr friedlich, ist neugierig, kommt an die Scheibe wenn man hinkommt, geschlafen wird hinterm Riffaufbau, er schwimmt immer an der gleichen Stelle herein und wieder heraus. Er passt einfach nur nicht zum Zebrasoma flavescens. Meine Aussage sollte ein Vergesellschaftungs-Hinweis nach unseren Erfahrungen für andere Aquarianer sein, die sich für diesen Fisch interessieren. Unser Hawaii-Doc hat Zanclus zwar anfangs gejagt, aber NICHT verletzt (auch der zweite war unverletzt, hat aber leider einfach nicht gefressen, so etwas ist uns noch nie untergekommen). Unser jetziger Zanclus war das größte und kräftigste Tier im Verkaufsbecken, wurde vor unseren Augen gefüttert. Wir wollten ihm eine evt. Jagerei ersparen und setzten ihn daher in ein anderes Becken. Bezüglich durch Z. flavescens verletzte Fische (mit Hinweis zu meinem letzten Kommentar "nichts ist schlimmer als ein zerschnittener Fisch"): Einen zerschnitten Lo vulpinus durch einen anderen Hawaii-Doc haben wir allerdings - leider (Kommentar hierzu beim Zebrasoma flavescens zu finden).

Ich melde mich dann gern wieder, um zu berichten, wie es unserem dritten - und wie schon vorab beschrieben unserem letzten - Zanclus ergangen ist.

Hippocampus reidi thumbnail

yankee @ Hippocampus reidi am 22.08.10

Mein aquaristischer Traum war immer Seepferdchen zu halten. Letztes Jahr war es soweit: 250l-Becken (Eckbecken) Seepferdchengerecht eingerichtet, voll mit Caulerpa taxifolia, Festhaltemöglichkeiten, mäßiger Strömung, normale T5-Beleuchtung. Besatz 4 H. reidi (2 schwarz, 2 gelb) und 5 Kardinalsgarnelen, 2 Grundeln. Ein schwarzes Pferdchen hatte schon bei der Lieferung per Express einen Pilzbefall am Kopf, es starb noch am selben Abend. Das Becken mit den restlichen 3 Tieren sah trotzdem wunderschön aus: Blaue Rückwand, viel LS, sehr viele grüne Caulerpa taxifolia, knallrote Garnelen und DIESE TOLLEN SEEPFERDCHEN. Absolut notwendig war mehrfach tägliche (4-6 x) Fütterung, nur Frostfutter (Mysis, Krill, weniger Artemia). Die Tiere gingen sofort und gierig ans Futter. Ein wirklich einmaliges (Sozial-)Verhalten. Fütterung aus der Hand war bald möglich. Sie hielten sich auch mit ihren Schwänzen an meinen Fingern fest, um schnell an ihr Futter zu gelangen. Keine Probleme mit den Kardinalsgarnelen und Grundeln, die eingesetzt wurden, um Futterreste zu beseitigen. Nur bei den Grundeln musste man aufpassen, damit sie den Pferdchen das Futter nicht wegschnappen. Während der Fütterung idealerweise Strömung abstellen/ minimieren, da die Tiere Beute erst länger beäugen bevor sie zu schnappen. Manchmal schwimmen sie davontreibendem Futter auch seepferdchenmäßig "flott" hinterher. Als das erste Seepferdchenmännchen (das verbleibende schwarze Tier) schwanger war (Paarung konnte ich leider nicht beobachten), geschah es: Blasenkrankheit. Es trieb mit seiner Bauchtasche an der Oberfläche, die Eier wurden herausgedrückt, lagen am Boden :o((( Aus der Bauchtasche traten Blasen aus. Wir konnten es nicht mehr retten. Furchtbarer Anblick. So waren es nur noch 2 - die Gelben. Nach einiger Zeit stellte das kleinste gelbe Tier (ca. 8 cm) die Nahrungsaufnahme ein. Es verhungerte trotz vermehrter Fütterungsversuche kläglich über einen Zeitraum von 2 Monaten (!). Ich sollte erwähnen, dass es am Futter interessiert war, hinschwamm, zuschnappen wollte, aber irgendwie zu wenig Kraft aufbringen konnte. Einige Zeit nach seinem Tod starb auch das letzte gelbe Pferdchen am gleichen Tod wie das kleine Gelbe. Nach der letzten Futteraufnahme lebte es noch gut eine Woche. Für mich hat sich das Thema damit erledigt, ich überlasse die Seepferdchen denen, die sie züchten, erfolgreich halten können, sich darauf spezialisiert haben, demzufolge sehr sehr viel Zeit für sie haben, und den Zoo´s. Ich finde sie noch immer faszinierend, aber der Tod eines jeden meiner 4 Pferdchen hat mich so sehr betroffen - wohl wegen ihres besonderen Aussehens, welches mich an unsere echten Pferde (meine 2. Große Leidenschaft neben der Aquaristik) hinterm Haus erinnert. Es sind ganz besondere Fische, die nicht mit "normalen" Fischen verglichen werden können. Wir haben alles versucht, sie optimal zu halten. Die Vorbereitungszeit lag bei 2 Jahren, ich war aktuell in schwanger zu Hause und dann in Elternzeit (während evt. Abwesenheit hätten sich meine Eltern gekümmert) sodass eine Betreuung der Tiere absolut gewährleistet war. Bitte wirklich reiflich überlegen, ob man diesen Tieren wirklich gerecht werden kann. Sie sterben manchmal über mehrere Monate hinweg, ohne dass man ihnen das ansieht. Und wenn man es doch weiß, dass ein Seepferdchen sterben wird, und man nur tatenlos zusehen kann ... ich finde es so furchtbar, dass ich auf die Haltung dieser Tiere nach meinen gemachten Erfahrungen verzichten werde. Bitte unbedingt im Internet vorab informieren und auch die entsprechende Literatur nutzen - und direkt vom Züchter kaufen, möglichst selbst abholen. Unser Eckbecken wird nun umgestaltet zum Steinkorallen-Fisch-Becken. Viel Glück und Erfolg allen, die den Einstieg in die Seepferdhaltung wagen!

Chromis viridis thumbnail

yankee @ Chromis viridis am 22.08.10

Bringen Leben in die Bude! Mit ihrem aktiven Schwimmverhalten vermitteln sie anderen Riffbewohnern Sicherheit und locken diese so aus ihren Verstecken. Bei "Gefahr" verschwinden die Chromis blitzschnell ins Riff - alle anderen Fische natürlich auch und man steht vor einem offensichtlich leeren Becken - witzig! Etwas Futter und alle sind wieder da. Wir hatten 10 größere (je etwa 8 cm) dieser Fische in unserem 750l-Becken. Nach und nach starben sie eines natürlichen Todes. Wir kauften später 4 kleine (wirklich kleine: nicht größer als 2 cm), davon haben wir mittlerweile noch zwei. Wachstum ist als langsam zu bezeichnen, bisher konnten wir (nach 5 Monaten) keine wesentliche Änderung wahrnehmen. Unkomplizierte Fische, gehen an jedes Futter, aktive Schwimmer, daher ausreichend Schwimmraum (ab etwa 1,50 m Kantenlänge) bieten, viel Strömung, sie "surfen" gern. Jeder Fisch hat seine Schlafritze im Riff. Lockerer Gruppen- und Schwimmverband im Aquarium, bei uns keine Aggressionen untereinander, auch nicht gegen andere Fische. Keine Einzelhaltung, kleine Gruppe von etwa 4 Tieren erachte ich als ideal.

Centropyge bispinosa thumbnail

yankee @ Centropyge bispinosa am 22.08.10

Ein wunderschöner und bei uns leider auch versteckt lebender Zwergkaiser. Wir setzten ihn mit einem weiteren seiner Art ein, Eingewöhnung prblemlos, keine Schwierigkeiten mit anderen Fischen und Korallen. Aus einer Beckenauflösung setzten wir vor etwa 1 1/2 Jahren noch zwei weitere dazu. Wir wissen nicht warum, jedoch haben wir jetzt nur noch einen dieser Fische. Beim Nachsetzen also evt. etwas vorsichtiger sein. Geht an jedes angebotene Trocken- und Frostfutter.

Centropyge acanthops thumbnail

yankee @ Centropyge acanthops am 22.08.10

Ein wunderschöner kleiner friedliebender und leider auch scheuer Fisch. Schwimmt von einer Felsspalte zur nächsten. Von eingesetzten 3 blieb leider nur einer übrig, diesen haben wir nun aber schon 2 Jahre. Demnächst, nach unserem Umzug und sicherem Laufen des Aquariums wird er endlich einen neuen Partner bekommen. Ernährungstechnisch einfach. Wir gewöhnen unsere Fische immer langsam an Trockenfutter, bisher ging noch jeder (außper Feuerfisch) an dieses, recht einfach war das beim kleinen Orangerücken-Zwergkaiser. Übergriffe auf Korallen konnten wir bisher nicht beobachten, wir haben aber auch ein paar (für uns optisch unerwünschte) Algen sowie abichtlich eingesetzte Caulerpa taxifolia Algen im Becken.

"Was ist das?"

keine