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Haltungserfahrungen

Acanthurus lineatus thumbnail

AndreasHeisinger @ Acanthurus lineatus am 31.12.16

Wir hatten auch einen kleinen Lineatus im Becken. Dieser sollte bei uns bleiben bis er in das große Becken meines Schwiegervaters umziehen konnte.
Der Fisch war ein fieser unangenehmer Zeitgenosse. Er war noch klein (5cm) und markierte eigentlich rund um die Uhr den großen Zampano im Aquarium.
Unermüdlich schwamm er wie eine Rakete durchs Becken und ging auf alle anderen Fische los. Unabhängig davon, ob der andere Fisch doppelt so groß wie er selbst war. Ja sogar Strömungspumpen an denen er Algenaufwuchs fraß wurden regelrecht attackiert.
Wer einen entspannten Abend im Sessel vor seinem Aquarium verbringen will, sollte die Finger von dem Fisch lassen. Die Beobachtung dieses Fisches ist Stress pur.
Gefressen wurde eigentlich alles, wir hatten keinerlei Probleme mit der Eingewöhnung. Die Haltung scheint also eher einfach, wenn man voraussetzt, dass 2500 Liter gerade mal so reichen sollten und der restliche Beckenbesatz vielleicht so gewählt wird, dass er im Paroli bieten kann. Ich wüsste jedoch keinen Fisch vor dem er Angst haben könnte.

Zanclus cornutus thumbnail

AndreasHeisinger @ Zanclus cornutus am 29.05.16

Wir haben einen Zanclus für ca. 1 Jahr gepflegt. Dieser Fisch hat alles widerlegt was ihm bei meinen Recherchen vor dem Kauf nachgesagt wurde. Bevor ich ihn kaufte beobachtete ich ihn mehrere Tage im Händlerbecken. Er nahm brav jede Art von Frostfutter und sah rundum gesund aus. Bei uns zu Hause gab es keinerlei Probleme bei der Eingewöhnung und das Tier entwickelte sich als der absolute Chef im Becken. Obwohl wir mehrmals täglich kräftig füttern gab er den anderen Fischen jedesmal zu verstehen, dass er bitte zuerst fressen muss. Ja er war eine wahre Fressmaschine.
Nach einigen Wochen frass er dann systematisch unseren gesamten Krustenanemonen-Bestand weg. Dabei jagte er jeden Lippfisch, der dazukam um aufgeschreckte Kleintiere zu erbeuten bis in die hinterste Spalte im RIffaufbau. Die schönsten Krusten setzte ich in ein Artenbecken um, sodass irgendwann keine mehr da waren.
Zum Guten Schluss machte er sich über die Polypen meiner SPS her und dies nicht nur ab und zu zaghaft, sondern mit einem Appetit wie Homer Simpson beim Anblick von Partywürstchen oder Speck.
Bei Arbeiten im Becken war er immer dabei und beobachtete ganz genau was ich da tat.
Es kann Glück gewesen sein aber das Tier erwies sich als absolut pflegeleicht.
Ich konnte nicht noch mehr füttern um ihm die SPS-Korallen abzugewöhnen. Daher beschloss ich ihn an einen Freund in ein Fischbecken abzugeben. Das Fangen mit der Fischfalle war kein Problem. Der Zanclus war der erste, der neugierig ohne Scheu in die Falle schwamm.
Nun schwimmt er dort und ist auch im zweiten Jahr der Hingucker überhaupt. Schön und Stolz. Ein toller Fisch aber aufgrund seiner Nahrungsgewohnheiten nur für ein Fischaquarium und auch kein Anfängertier.

"Was ist das?"

keine