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Turbinaria reniformis Gelbe Salatkoralle

Turbinaria reniformis wird umgangssprachlich oft als Gelbe Salatkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber David Lehrian

Yellow Scroll Coral,Turbinaria reniformis, Fiji 2024


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers David Lehrian . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
625 
AphiaID:
207507 
Wissenschaftlich:
Turbinaria reniformis 
Umgangssprachlich:
Gelbe Salatkoralle 
Englisch:
Potatochip Coral, Yellow Scroll Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Turbinaria (Gattung) > reniformis (Art) 
Erstbestimmung:
Bernard, 1896 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bahrain, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Aden, Golf von Oman / Oman, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Irak, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Saudi-Arabien, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Südchinesisches Meer, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean, Zentral-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Riffverbunden, Saumriffe 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
24,9°C - 28,9°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 500 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-11 16:47:11 

Nachzuchten

Turbinaria reniformis lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Turbinaria reniformis haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Turbinaria reniformis Bernard, 1896

Merkmale Turbinaria reniformis: Die Kolonien bestehen aus einflächigen Lamellen, die mitunter horizontal angeordnete Reihen bilden. Die Koralliten sind weit auseinanderstehend, dickwandig, eingesenkt bis kegelförmig und haben einen durchschnittlichen Durchmesser von 2,5 Millimetern.

Farbe: Üblicherweise gelbgrün mit deutlich gefärbten Rändern.

Ähnliche Art: Turbinaria mesenterina.

Lebensraum: Kann an Saumriffen in trübem Wasser große Bestände bilden.

Taxonomischer Hinweis: Ein Artenkomplex.

Korallen der Gattung Turbinaria:
Vor allem in den 90er Jahren und auch später, waren Turbinaria-Korallen sehr beliebt und wurden regelmässig im Handel angeboten.
Auch heute noch ist der Erwerb meist kein Problem, sowohl über den Fachhandel als auch über Aquarianerbörsen sind immer wieder Ableger zu bekommen.

Sie sind allerdings nicht mehr ganz im Fokus, wenn man mal von dem Hype auf SPS-Korallen und später Acans absieht. Nichts desto trotz sind es gut haltbare Korallen, die man in der Boden- bis Mittelzone etablieren sollte.

Sie benötigen aufgrund ihrer Zooxanthellen sicherlich Licht, aber nicht so viel, wie kleinpolypige Korallen der Gattung Acropora oder Montipora. Zudem fangen sie mit ihren Polypen Plankton, womit sich auch einen Teil ihres Nahrungsbedarfs decken.Bei den kelchförmigen Arten sollte man gut auf Ablagerungen achten, diese quittiert die Koralle mit Gewebsauflösungen.

Sie verträgt durchaus starke - wenn auch keine direkte Strömung. Sie verträgt zwar schon höhere Nährstoffkonzentrationen (No3 und Po4), aber dann dunkelt die Koralle auch schnell ein.

Synonyme:
Turbinaria disparata Nemenzo, 1979 · unaccepted > junior subjective synonym (?)
Turbinaria lichenoides Bernard, 1896 · unaccepted > junior subjective synonym (?)
Turbinaria reptans Bernard, 1896 · unaccepted > junior subjective synonym (?)
Turbinaria veluta Bernard, 1896 · unaccepted > junior subjective synonym (?)

Weiterführende Links

  1. Corals of the World by Charlie Veron (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. sealifebase (en). Abgerufen am 07.08.2020.



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 08.12.15#2
Habe kürzlich eine große Scheibe erhalten und zur Eingewöhnung auf den Sandboden gelegt. Die gelbe Scheibe wurde immer heller und hat langsam an den Kontakzflächen und Sandhäufchen sichtbar Gewebe verloren. Im Felsaufbau weit oben hat sich die KOralle sehr schnell erholt. Das Gewebe zwischen den gelben Polypensitzen wird zusehends röter, auch dehnt sich das Gewebe wieder sichtbar auf die bereits abgestorbenen Stellen aus.
am 19.09.12#1
Hallo, ich halte dieses Tier jetzt seit ca. 1 Jahr. Ist wunderschön, geht bei mir aber leider nur nachts komplett auf, aber dann schwingen die tagsüber recht mikrigen Polypen richtig in der Strömung. Reagiert aber tagsüber auch auf Futter, welches an sich aber nicht nötig ist. Wächst nur sehr langsam. Versuche Ableger zu machen sind häufig gescheitert, weil sich das Gewebe aufgelöst hatte.
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