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Haliclona (Reniera) implexiformis Schwamm

Haliclona (Reniera) implexiformis wird umgangssprachlich oft als Schwamm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Copyright Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Bild aus Bonaire

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7218 
Wissenschaftlich:
Haliclona (Reniera) implexiformis 
Umgangssprachlich:
Schwamm 
Englisch:
Sponge 
Kategorie:
Schwämme 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Porifera (Stamm) > Demospongiae (Klasse) > Haplosclerida (Ordnung) > Chalinidae (Familie) > Haliclona (Gattung) > (Reniera) implexiformis (Art) 
Erstbestimmung:
(Hechtel, ), 1965 
Vorkommen:
Bahamas, Belize, Bermuda, Florida, Golf von Mexiko, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Niederländischen Antillen, Panama, USA, Venezuela, West-Afrika 
Größe:
bis zu 4cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Algen, Bakterien, Filtrierer, Plankton 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Haliclona abbreviata
  • Haliclona acoroides
  • Haliclona agglutinata
  • Haliclona alba
  • Haliclona albifragilis
  • Haliclona algicola
  • Haliclona altera
  • Haliclona alusiana
  • Haliclona amboinensis
  • Haliclona ambrosia
 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2014-06-12 21:04:18 

Haltungsinformationen

(Hechtel, 1965)

Haliclona (Reniera) implexiformis kommt hauptsächlich in der Karibik vor, keine der gängigen Quellen erwähnt Fundeorte des Schwamms im Golf von Mannar zwischen Ski Lanka und Indien in der Lacadive See, bis auf einen Bericht des Journal of Pharmacy Research, 2010.
Den Link zu dem Bericht finden Sie unten.

Der Schwamm kommt in flacheren Wasserzonen zwischen 0,5 Metern und 2 Metern vor, das Tier erreicht gerade einmal 4 cm im Durchmesser, fällt also nur bedingt auf.
Die Osculen des Schwamm können einen Durchmesser von bis zu einem Zentimeter erreichen.

Sehr interessant ist der Bericht "Schwämme als Nährstofflieferant: Recycling im Riff" aus dem Spiegel, demnach Schwämme zu den großen Nährstofflieferanten in den Riffen zählen:
"In den Schwämmen wachsen spezielle Filterzellen, sogenannte Choanozyten, erläutern die Forscher. Diese nehmen gelöstes organisches Material auf und teilen sich alle fünf bis sechs Stunden. Das sei die schnellste bekannte Zellvermehrungsrate bei Vielzellern, schreiben die Wissenschaftler. Der Schwamm selbst wachse dennoch sehr langsam, denn die meisten Filterzellen werden rasch wieder abgestoßen" und von anderen Riffbewohnern gefressen.

In einer anderen Studie wird über Silber Nanopartikel, auch in Haliclona (Reniera) implexiformis, berichtet, diese Partikel konnten ihre antimikrobielle Wirkung gegen verschiedene resistente pathogene Bakterien nachweisen.

Die Meereswissenschaftler werden in der Zukunft sicher weitere spannende Entdeckungen durch gezielte Untersuchungen von Schwämmen machen.

Synonyme:
Adocia implexiformis Hechtel, 1965
Adocia neens sensu De Laubenfels, 1936
Haliclona implexiformis (Hechtel, 1965)

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Porifera (Phylum) > Demospongiae (Class) > Haplosclerida (Order) > Haplosclerina (Suborder) > Chalinidae (Family) > Haliclona (Genus) > Haliclona (Reniera) (Subgenus)

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