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Haliclona (Gellius) cucurbitiformis Schwamm

Haliclona (Gellius) cucurbitiformis wird umgangssprachlich oft als Schwamm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Haliclona (Gellius) cucurbitiformis

Eingestellt von robertbaur.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. Dirk Schories, Deutschland Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10135 
AphiaID:
132792 
Wissenschaftlich:
Haliclona (Gellius) cucurbitiformis 
Umgangssprachlich:
Schwamm 
Englisch:
Sponge 
Kategorie:
Schwämme 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Porifera (Stamm) > Demospongiae (Klasse) > Haplosclerida (Ordnung) > Chalinidae (Familie) > Haliclona (Gattung) > (Gellius) cucurbitiformis (Art) 
Erstbestimmung:
(Kirkpatrick, ), 1907 
Vorkommen:
Arktische Gewässer, Europäische Gewässer, Nord-Atlantik 
Meerestiefe:
0 - 3 Meter 
Größe:
bis zu 5cm 
Temperatur:
°C - 20°C 
Futter:
Phytoplankton (Pflanzliches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Haliclona abbreviata
  • Haliclona acoroides
  • Haliclona agglutinata
  • Haliclona alba
  • Haliclona albifragilis
  • Haliclona algicola
  • Haliclona altera
  • Haliclona alusiana
  • Haliclona amboinensis
  • Haliclona ambrosia
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-11-12 10:23:28 

Haltungsinformationen

Haliclona (Gellius) cucurbitiformis (Kirkpatrick, 1907)

Die Aufnahme des Haliclona (Gellius) cucurbitiformis stammt freundlicherweise von Dr. Dirk Schories, wir danken ganz herzlich für das Foto. Mehr Informationen sind uns derzeit nicht bekannt. Der Schwamm kommt in europäisschen Gewässern vom Nordatlantik bis zu Antarktischen Region vor.

Allgemeines über diese Art Schwämme:
Der Schwamm kommt in flacheren Wasserzonen bis ca 2 Metern vor, das Tier erreicht gerade einmal 4 cm im Durchmesser, fällt also nur bedingt auf. Die Osculen des Schwamm können einen Durchmesser von bis zu einem Zentimeter erreichen.

Sehr interessant ist der Bericht "Schwämme als Nährstofflieferant: Recycling im Riff" aus dem Spiegel, demnach Schwämme zu den großen Nährstofflieferanten in den Riffen zählen:
"In den Schwämmen wachsen spezielle Filterzellen, sogenannte Choanozyten, erläutern die Forscher. Diese nehmen gelöstes organisches Material auf und teilen sich alle fünf bis sechs Stunden. Das sei die schnellste bekannte Zellvermehrungsrate bei Vielzellern, schreiben die Wissenschaftler. Der Schwamm selbst wachse dennoch sehr langsam, denn die meisten Filterzellen werden rasch wieder abgestoßen" und von anderen Riffbewohnern gefressen.

In einer anderen Studie wird über Silber Nanopartikel, auch in Haliclona (Reniera) implexiformis, berichtet, diese Partikel konnten ihre antimikrobielle Wirkung gegen verschiedene resistente pathogene Bakterien nachweisen.

Die Meereswissenschaftler werden in der Zukunft sicher weitere spannende Entdeckungen durch gezielte Untersuchungen von Schwämmen machen.

Es gibt zwei Synonyme:
Adocia cucurbitiformis (Kirkpatrick, 1907) (genus transfer)
Gellius cucurbitiformis Kirkpatrick, 1907 (genus transfer)

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Porifera (Phylum) > Demospongiae (Class) > Haplosclerida (Order) > Haplosclerina (Suborder) > Chalinidae (Family) > Haliclona (Genus) >

Weiterführende Links

  1. WoRMS (en)

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Allgemein


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