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Astropecten africanus Kammseestern

Astropecten africanus wird umgangssprachlich oft als Kammseestern bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Astropecten africanus (c) by Prof. Dr. Peter Wirtz

Eingestellt von robertbaur.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5916 
AphiaID:
178644 
Wissenschaftlich:
Astropecten africanus 
Umgangssprachlich:
Kammseestern 
Englisch:
Sea Star 
Kategorie:
Seesterne 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Asteroidea (Klasse) > Paxillosida (Ordnung) > Astropectinidae (Familie) > Astropecten (Gattung) > africanus (Art) 
Erstbestimmung:
Koehler, 1911 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Algen, Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Astropecten acanthifer
  • Astropecten acutiradiatus
  • Astropecten alatus
  • Astropecten alligator
  • Astropecten americanus
  • Astropecten anacanthus
  • Astropecten andersoni
  • Astropecten antillensis
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-08-22 15:21:14 

Haltungsinformationen

Astropecten africanus Koehler, 1911

Die Aufnahme gelang Prof. Dr. Peter Wirtz bei einem Tauchgang.

Vorkommen laut WoRMS: Moroccan Exclusive Economic Zone

Etwas interessantes zur Ernährung:

Durch die Vomitate der juvenilen Seesterne konnte ein ungefährer Eindruck gewonnen werden, wovon sie sich ernähren.

In den Vomitaten wurden vor allem Sandkörner, Mikrodetritus und Pflanzenfasern gefunden.
Da aber Seesterne keine Pflanzenfresser sind, ist anzunehmen, dass die juvenilen Seesterne diese Dinge aufgenommen haben, weil an der Oberfläche ein Belag von Mikroorganismen ist und sie sich davon ernähren.

Ausserdem wurden in manchen Vomitaten Würmer, juvenile Caecum und andere Schnecken, kleine Muscheln und ganz selten auch kleine Krebse und Foraminiferen gefunden. Es ist also anzunehmen, dass sich Seesterne vor allem von Mikroorganismen ernähren und so auch überleben könnten, je nach Angebot aber noch kleine Würmer, Schnecken, Muscheln und anderen Tierchen aufnehmen.


Stachelhäuter, zu denen auch die Seesterne gehören, sind getrenntgeschlechtliche Meerestiere, die sich aber auch asexuell vermehren können. Ein Seestern ist in der Lage, bei Gefahr durch Fressfeinde oder Taucher / Sammler einen seiner Arme abzuschnüren und somit die Aufmerksamkeit auf den abgetrennten Körperteil zu lenken. Wird der abgetrennte Arm nicht gefressen, so regeneriert sich hieraus ein wieder ein vollständiger neuer Seestern. Dieses Verhalten wird als Fissiparie bezeichnet.


Classification:
Biota > Animalia (Kingdom) >
Echinodermata (Phylum) >
Asterozoa (Subphylum) >
Asteroidea (Class) >
Valvatacea (Superorder) >
Paxillosida (Order) >
Astropectinidae (Family) >
Astropecten (Genus)



Weiterführende Links

  1. Medslugs (de)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein

1

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