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Astropecten bispinosus Kammseestern, Kammstern

Astropecten bispinosus wird umgangssprachlich oft als Kammseestern, Kammstern bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5721 
Wissenschaftlich:
Astropecten bispinosus 
Umgangssprachlich:
Kammseestern, Kammstern 
Englisch:
Sea star 
Kategorie:
Seesterne 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Asteroidea (Klasse) > Paxillosida (Ordnung) > Astropectinidae (Familie) > Astropecten (Gattung) > bispinosus (Art) 
Erstbestimmung:
(Otto, ), 1823 
Vorkommen:
Adria, Ägäis, Algerien, Azoren, Mittelmeer, Nord-Afrika, Ost-Atlantik 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
°C - 20°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Muschelfleisch, Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Astropecten acanthifer
  • Astropecten acutiradiatus
  • Astropecten alatus
  • Astropecten alligator
  • Astropecten americanus
  • Astropecten anacanthus
  • Astropecten andersoni
  • Astropecten antillensis
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-07-11 17:28:06 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Astropecten bispinosus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Astropecten bispinosus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Astropecten bispinosus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Otto, 1823)

Der Kammseestern aus der Familie Astropectinidae ist an den Küsten der Mittelmeeranrainerstaaten bis nach Nordafrika und den Azoren im Ostatlantik zuhause.

Der nachtaktive, fünfstrahlige Seestern kommt dabei in Wassertiefen von 1 - 245 Metern vor und sucht in der Dunkelheit nach seiner bevorzugten Beute, den Mollusken.
Die hydraulische Kraft der Ambulakralfüßchen reicht aus, um den Schließmuskel von Muscheln zu überwinden, allerdings haben die Füßchen dieses Seesternes keine Saugscheiben!

Der Name Kammseestern stammt von den recht harten und unbeweglicheren Arme, welche am Rand aussehen, als wären sie mit einem Kamm besetzt.

Stachelhäuter, zu denen auch die Seesterne gehören, sind getrenntgeschlechtliche Meerestiere, die sich aber auch asexuell vermehren können.

Ein Seestern ist in der Lage, bei Gefahr durch Fressfeinde oder Taucher / Sammler einen seiner Arme abzuschnüren und somit die Aufmerksamkeit auf den abgetrennten Körperteil zu lenken.

Wird der abgetrennte Arm nicht gefressen, so regeneriert sich hieraus ein wieder ein vollständiger neuer Seestern.
Dieses Verhalten wird als Fissiparie bezeichnet.

Dieser Seestern wird sehr häufig auf sandigen Flächen, auf denen das Seegras Cymodocea nodosa wächst angetroffen,

Synonyme:
Asterias bispinosa Otto, 1823 (synonym)
Astropecten echinatus Gray, 1840 (synonym according to Perrier (1875))
Astropecten myosurus Perrier, 1869 (synonym)
Stellaria bispinosa Nardo, 1834

Weiterführende Links

  1. Sealifebase (multi)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

rpillon am 09.10.14#1
The picture of Piter Wirtz is not right because it is Astropecten platyacanthus (from Crete Island, Mediterranean).
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Astropecten bispinosus

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