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Plagiotremus tapeinosoma Piano-Säbelzahlschleimfisch

Plagiotremus tapeinosoma wird umgangssprachlich oft als Piano-Säbelzahlschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
4566 
Wissenschaftlich:
Plagiotremus tapeinosoma 
Umgangssprachlich:
Piano-Säbelzahlschleimfisch 
Englisch:
Hit and Run Blenny, Mimic Blenny, Piano Fangblenny, Scale-eating Fangblenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Plagiotremus (Gattung) > tapeinosoma (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, ), 1857 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanensee, Australien, Chagos-Archipel, Cookinseln, Fidschi, Guam, Hawaii, Indien, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, La Réunion, Lord Howe Insel, Madagaskar, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, Neuseeland, Ost-Afrika, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Rapa, Rotes Meer, Samoa, Seychellen, Süd-Afrika, Taiwan, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vietnam, Weihnachtsinsel  
Meerestiefe:
1 - 45 Meter 
Größe:
12 cm - 14 cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Parasitäre Lebensweise / Schmarotzer 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-11-13 07:35:29 

Haltungsinformationen

Säbelzahlschleimfische sind bei ganz vielen anderen Fischen sehr unbeliebte Zeitgenossen, da sie ein wirklich sehr übles Verhalten an den Tag leben:
Sie nähern sich anderen Fischen, besonders silberfarbenen Fischen, und beißen ihnen mit ihren beiden Säbelzähnen blitzschnell kleine Stücke aus dem Fleisch, den Flossen sowie dem Hautschleim.
Daher haben wir sie als Parasit/Schmarotzer eingeordnet.

Im Meer leben die Säbelzahnschleimfische solitär in Wassertiefen von 8 bis 30 Meter.

Haltung Plagiotremus tapeinosoma lebt in kleinen Höhlen und Spalten.
Aber am liebsten in verlassenen Kalkröhrenwurm- Röhren. Hierein ziehen sie sich bei Gefahr sofort zurück.
Plagiotremus-Arten sind Nahrungsspezialisten und selten an Ersatzfutter zu gewöhnen.
Je nach Art sind sie auf Fischschleim, Fischflossen oder Fischschuppen spezialisiert.

Von verschiedenen Plagiotremus-Arten werden unterschiedliche Meiacanthus-Arten nachgeahmt, um sich einem Opfer (Fisch) unauffällig nähern zu können.
Größere Exemplare können mühelos menschliche Haut durchbeißen.
Ein Import erfolgt deshalb selten.

Synonyme:
Aspidontus tapeinosoma (Bleeker, 1857)
Petroscirtes tapeinosoma Bleeker, 1857
Petroskirtes tapeinosoma Bleeker, 1857
Plagiotremus tapeinosomus (Bleeker, 1857)
Runula tapeinosoma (Bleeker, 1857)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Blenniidae (Family) > Blenniinae (Subfamily) > Plagiotremus (Genus)

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